Wie habt Ihr den Tod Eurer Pferde verkraftet??

Frage: Wie habt Ihr den Tod Eurer Pferde verkraftet??
  Hallo,
ich musste nach 13 gemeinsamen Jahren am 04.01.07 mein heiß geliebtes Traberchen einschläfern lassen....
ich kann es aber einfach nicht glauben, daß er nicht mehr da ist, es ist als ob ich innerlich tod bin....ich habe das gefühl er ist nur auf der Sommerweide oder so, das erste mal bin ich bei seiner einschläferung zusammen geklappt und jetzt noch mal als seine Box neu bezogen wurde...aber ich kann nicht glauben, daß er nicht mehr da sein soll..... wenn ich unser anderes Traberchen sehe (seinen besten Freund, der von der Seite auch noch ähnlich aussieht) denke ich immer er wäre da, ich habe immer noch das Gefühl, wenn ich mit meinem anderen Pferd fertig bin ich müsste ihm noch sein Betthupferl vorbeibringen...... war es bei euch ähnlich, wie konntet Ihr es verarbeiten??
Ich komme mir vor als würde ich nicht so um ihn trauern wie er es verdient hat und habe ein schlechtes Gewissen, weil ich das "neue" Pferd schon sehr liebe, als ob ich sein Andenken verraten würde.... vileicht versteht jemand was ich meine....
LG
Keks

Antwort :
Du Arme tust mir sehr sehr leid.
Es ist so unwahrscheinlich schlimm und grausam sein geliebtes Tier zu verlieren. Mir fällt es auch immer so unendlich schwer, einen Tod zu verkraften... Ich finde es gut, sich wieder ein neues Tier anzuschaffen, an dem man seinen Kummer und die Trauer verarbeiten kann. Schön, dass Du dein neues Pferd sofort liebgewonnen hast. Ich finde, dass Du deinem alten Traber gegenüber kein schlechtes Gewissen haben musst. In deinem Herzen liebst Du ihn doch noch heiß und innig... so hört sich das für mich an. Es klingt Traurig, aber er ist von seinen Qualen erlöst und ist dir dafür bestimmt sehr sehr dankbar... Mir würde es aber auch genauso wie Dir ergehen und es würden sich die gleichen Denken im Kopf abspielen. Hoffendlich wirst Du mit deinem neuen Pferdchen auch sehr glücklich (BALD oder SPÄTER einmal).
Ich wünsche Dir alles Gute... LG Jule

Antwort :
Hallo!
Ich habe mein Pferd nach 11 Jahren verloren.Ja,und es war verdammt schwer und ist es heut nach fast 2 Jahren ohne ihn immernoch.
Trotzdem muss man lernen,unsere geliebten Pferdepartner gehen zu lassen,damit auch sie ihren Seelenfrieden bekommen können.
Ich glaube, sie sind auch nicht "böse" wenn man das neue Pferd liebt.Das ist o.k. für sie!
Ich mochte mein neues Pferd vom ersten Augenblick an, aber es handelte sich eben nur um "mögen".Er ist immer so bemüht alles richtig zu machen und ist immer,immer lieb.Nun sind wir zusammengewachsen und es ist auch schon soetwas wie "Liebe" entstanden.Wenn ich mit ihm zusammen bin,muss ich auch nicht mehr an meinen davon gegangenen denken.
Mit den Flügeln der Zeit,fliegt die Traurigkeit davon!Aber vergessen wird man sie nie, und soll man ja auch nicht!
L.G.

Antwort :
hallo,
ich habe am 21.12.2006 meinen heiß und innig geliebten fetty auch über die regenbogenbrücke geschickt, er wäre am 28.04. 25 jahre alt geworden und am 16.03. hätte ich ihn 9 jahre mein eigen genannt, als RB hatte ich ihn schon ein paar jahre länger, habe mit ihm meine komplette teenagerzeit verbracht, er war immer für mich da und wir hatten viele hoch´s und tief´s, es war verdammt hart die entscheidung zu treffen (er hatte arthrose), aber ich war es ihm schuldig...... seit dem nehme ich homöopathische medis, um vom kopf her damit zurecht zu kommen........ habe mir einen tag später ein neues pferd gekauft, das ebenfalls sein bester kumpel war und den ich schon länger in pflege hatte, aber es ist absolut nicht das selbe wie mit fetty, klar, laudi macht mir spaß, aber die extreme bindung zu ihm kann ich nicht aufbauen, mittlerweile ist es nicht mehr so, dass ich fetty fest in meinem tagesplan mit aufnehme, so wie es am anfang war, aber des öfteren spreche ich mit ihm und denke natürlich sehr oft an ihn, auch weil er hier auf arbeit mein desktophintergrund ist........ dadurch, dass ich fetty schon von anfang meiner lehre an hatte, war ich aber auch immer gebunden geld zu verdienen und für ihn zu sorgen, jetzt habe ich mich entschieden mein abi in der abendschule nachzumachen und im anschluß daran tiermedizin zu studieren, dafür werde ich laudi nun verkaufen müssen, einfach um den kopf frei zu haben, mit fetty hätte ich das nicht gekonnt....... dadurch hat er mich aber auch immer ein wenig blockiert in meinem freien handeln, ich denke einfach, dass ich jetzt erstmal an mich denken werde und dann später kann ich mir immernoch wieder ein neues pferd anschaffen :nicken:
vlg und viel kraft für deine trauerbewältigung

Antwort :

Antwort :
So tragisch dieses Thema ist, auch dazu gibt es bereits einige Threads.
Daher *closed*
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