DDR-Kuschel-Ecke

Frage: R , Sendung "Kontraste": Bei Notruf in der Warteschlange dash; Polizei in Pirna liefert uuml;rger gewaltt%26auml;tigen Rechtsextremisten aus

Sendung vom 28. August 2005, Autor: Alexander Kobyli ki und Caroline Walter

Vier Jahre nach ihrem Verbot und zwei Jahre nach einer Proze erie formieren sich die militanten Mitglieder der %26quot kinheads auml;chsische Schweiz" erneut ko irativ. %26quot icht nur zum Biertrinke quot;, sagt der zust%26auml dige Staatsanwalt. In letzter Zeit h%26auml;ufen sich wieder %26Uuml erf%26auml;lle von Rechtsradikalen. Deren Opfer f%26uuml;hlen sich von der Polizei nicht er t genommen und im Stich gela en. Alexander Kobyli ki und Caroline Walter %26uuml er eine Polizei, die im Kampf gegen den Rechtsextremismus offe ichtlich kapituliert hat.

Stellen Sie sich vor, Ihre Kinder rufen die Polizei, weil sie in h%26ouml;chster Gefahr sind dash; und keiner kommt? Stellen Sie sich vor, Sie werden krankenhausreif gepr%26uuml;gelt und m%26uuml en sel t sehen, wie sie klar kommen, weil die Polizei keine Zeit hat oder sich Zeit l%26auml t. Willkommen in Pirna. Dem Ort in der sch%26ouml en auml;chsischen Schweiz mit dem h%26auml lichen Problem: Rechtsextreme haben sich hier die hoheit %26uuml er Stra zlig;en und Pl%26auml;tze herbei gepr%26uuml;gelt. Und die Polizei? Ist nicht da. Jedenfalls nicht, we man sie dringend braucht. Das k%26ouml en Sie sich nicht vorstellen? Das ko ten Alexander Kobyli ki und Caroline Walter auch nicht dash; ehe sie nach Pirna fuhren.

Ein friedlicher Touristenort. Pirna, in der auml;chsischen Schweiz. Die Region lebt von diesem Image. Doch nachts trauen sich junge Me chen in Pirna kaum auf die Stra zlig;e. Es ist Samstag dash; wir bekommen einen Anruf dash; es g%26auml e Verletzte. Rechtsextreme haben Jugendliche in der Stadt %26uuml erfallen. Im Krankenhaus treffen wir die Opfer. Aus Angst wollen sie unerka t bleiben.

Opfer
%26ldquo;Da habe ich mich umgedreht, da stand ein Nazischl%26auml;ger hinter mir und hat gesagt, dich kriegen wir auch noch, und hat mir mit einem Schlagring in der Faust i Gesicht geschlagen.%26rdquo;

KONTRASTE
dquo;Welche Verletzungen haben Sie jetzt davon getragen?%26ldquo;

Opfer
%26ldquo;Ich hab eine Platzwunde unterm Auge, und wahrscheinlich ein angebrochenes Jochbein.%26rdquo;

Die Angreifer haben Sieg heil gebr%26uuml;llt. Bei seinem Freund: Verdacht auf Sch%26auml;del-hirn-Trauma. Die Polizei kam zu auml;t.

Opfer
dquo achher hab ich selber noch geh%26ouml;rt, wie sie gesagt haben, da sie die Polizei nach den Leuten ei tellen, obwohl wir eigentlich, viele Leute von u , eine pa ende Beschreibung abgegeben haben.%26ldquo;

Die Polizei hat die rechten Schl%26auml;ger entwischen la en. Nicht zum ersten Mal in Pirna. Anfang Mai sind die Jugendlichen schon einmal %26uuml erfallen worden. hier unten am See. Sie wollten einfach nur zelten und feiern. Pl%26ouml;tzlich st%26uuml;rmt eine Gru e von etwa 50 Neonazis auf sie los. Sie schlagen brutal auf M%26auml;dchen und Jungen ein, treten mit Stiefeln in den R%26uuml;cken, gegen den Kopf. Einige Jugendliche werden schwer verletzt. Und das vor den Augen der Polizei - sie wurde zu hilfe gerufen, blieb aber oben auf dem Parkplatz, und ko te alles sehen.

Opfer
dquo;Die Polizei, die stand auf dem Parkplatz und hat gewartet, hat sich das alles erstmal angeschaut. Und ich bin nach oben gelaufen, hab zur Polizei halt gemeint, da sie sich ein wenig beeilen k%26ouml ten, weil die Leute gerade schon zusammengeschlagen werden. Die Polizei kam da den Berg runter und kam von hinten und die Neonazis sind alle weggera t, und die Neonazis nat%26uuml;rlich an der Polizei vorbei und die Polizei hat es %26uuml erhaupt nicht gest%26ouml;rt, keine Ahnung, was die sich gedacht haben, sie haben sie einfach weiterlaufen la en.%26ldquo;

Stattde en werden die Personalien der Opfer aufgenommen. Die Polizei hilft nicht einmal, die Verletzten zum Krankenwagen zu bringen. Sie r%26uuml;ckt wieder ab. Die Jugendlichen bleiben, sie wollen sich von Nazis nicht vertreiben la en. Doch die rechten Schl%26auml;ger kehren zur%26uuml;ck, pr%26uuml;geln weiter. Die jungen Leute machen wieder einen Notruf bei der Polizei. Vergeblich.

Opfer
dquo;Der genaue Wortlaut war da , quo;Eure Jugendstreitereien k%26ouml t Ihr alleine kl%26auml;ren, daf%26uuml;r braucht Ihr u nicht. We Ihr halt noch mal anruft, da gibt%26rsquo halt %26Auml;rger, da k%26ouml t Ihr die Rechnung selber bezahlen f%26uuml;rs Ausr%26uuml;cke rsquo;.%26ldquo;

Rechtsextreme schlagen andere mehrmals brutal zusammen, und die Polizei tut es als Jugendstreiterei ab. Wir fragen den zust%26auml digen Polizeidirektor.

G%26uuml ter Liebenow, Leitender Polizeidirektor Oberes Elbtal-Osterzgebirge
dquo;Ich ka Ihnen da keine Auskunft geben %26uuml er diesen Sachverhalt. Ich ka nur best%26auml;tigen, da die Polizei dort ent rechend vor Ort gewesen ist.%26ldquo;

KONTRASTE
dquo;Was sagen Sie de zu dem Vorwurf, da Ihre Beamten gesagt haben, die Jugendlichen m%26uuml ten den auml;chsten Ei atz sel t bezahlen, we Sie nochmals anrufen?%26ldquo;

G%26uuml ter Liebenow, Leitender Polizeidirektor Oberes Elbtal-Osterzgebirge
%26ldquo;Ich habe Ihnen gesagt, das ist ein laufendes Verfahren. Und ich ka Ihnen dazu keine Au agen geben, weil u ere Beamten genauso Zeugen in dieser Sache sind.%26ldquo;

Da die Polizei abwimmelt, mu te auch Sven erfahren. Er wurde von einem Rechtsextremen zusammengeschlagen. Bei einem aziergang abends, mitten in Pirna. Auch er hatte auf die hilfe der Polizei gehofft.

Sven
dquo;Meine Freundin hat die Polizei gerufen, gleich nach dem Vorfall. Ihr wurde gesagt, da die Polizei keine Zeit hat. Daraufhin hab ich da selber noch mal bei der Polizei angerufen und hab auch mehrfach erw%26auml;hnt, da die Leute noch vor mir stehen, und die Reaktion war halt dieselbe: wir sollen zur Polizeiwache kommen und sel t Anzeige erstatten.%26ldquo;

Sven wurde von den Rechtsextremen ausgelacht, weil die Polizei nicht kam.

Sven
dquo;Ja, es ist sehr erniedrigend, man f%26uuml;hlt sich sehr verloren und verla en, und ka halt auch nicht weiterhin der Polizei vertrauen.%26ldquo;

KONTRASTE
dquo;Ist es f%26uuml;r Sie aber f%26uuml;r Sie erschreckend, we Sie jetzt schon h%26ouml;ren, man hat kein Vertrauen mehr in die Polizei?%26ldquo;

G%26uuml ter Liebenow, Leitender Polizeidirektor Oberes Elbtal-Osterzgebirge
dquo;We es so ist und es ist Tatsache, was Sie so sagen, was ich aber nicht ganz glauben will, da w%26auml;re es erschreckend, das w%26uuml;rde ich so auch best%26auml;tigen. Aber mir ist die Lage so nicht beka t, wie Sie die Lage darstellen.%26ldquo;

Die Polizei in Pirna duldet, da die Rechtsextremen die Stadt dominieren. Erst vor kurzem marschierten etwa 60 Neonazis bei einem Stadtfest auf. Sie %26uuml ernahmen einfach die uuml;hne. Und die Polizei schritt nicht ein. Die Rechten feierten das als Erfolg.

Diese Gru e, Skinheads auml;chsische Schweiz, kurz , hat jahrelang in der Region Angst verbreitet. Mit Gewalt wollte sie Ausl%26auml der und Andersdenkende vertreiben. Damals wurden rengstoff und Waffen sichergestellt. Mitglieder der sind trotz Verbot wieder aktiv, formieren sich neu.

Alte Kader und junger Nachwuchs demo trieren wieder %26ouml;ffentlich ihre Gesi ung oder schlagen eben mal zu.

Unterst%26uuml;tzt wird die von der D vor Ort. Diese beiden D-Mitglieder sind Stadtr%26auml;te. Seitdem sie in Pirna Politik machen, haben auch die rechten Schl%26auml;ger wieder Oberwa er. Wir treffen u mit dem D-Stadtrat Mirko Lie cher.

KONTRASTE
dquo kinheads auml;chsische Schweiz. Wie ist Ihr Verh%26auml;ltnis zu denen?%26ldquo;

Mirko Lie cher ( D), Stadtrat Pirna
dquo;Zu den einzelnen Leuten? Man ke t sich, man geht auf Vera taltungen. Man geht mal ein Bier trinken. Eine normale Freundschaft. Man ke t sich schon seit ein paar Jahren. Ich meine, ich ka ja jetzt nicht sagen, blo zlig; weil die verboten sind, oder weil die angeblich ouml e sind, will ich mit euch nichts mehr zu tun haben.%26ldquo;

Nach KONTRASTE-Recherchen sind Mitglieder der verbotenen auch an den %26Uuml erf%26auml;llen beteiligt. Aber die Polizei vor Ort verke t die neue Gefahr dash; obwohl die Angriffe geplant, organisiert vo tatten gehen.

Diese beiden 17j%26auml;hrigen sind erst vor wenigen Wochen Opfer eines solchen %26Uuml erfalls geworden. Es war abends. Sie kamen mit dem Zug am Bahnhof Pirna an. Eine Gru e Rechtsextremer wartete schon auf sie.

Opfer
dquo;Oben standen da auf dem Parkplatz hinter Autos und in uuml chen versteckt, 20 bis 25 maskierte M%26auml er in schwarzen Sachen mit Sturmmasken und schwarzen T%26uuml;chern vorm Gesicht. Und haben nicht lange gez%26ouml;gert, keine Fragen gestellt, nichts gesagt, sondern sind mir gleich in die Seite rein ge rungen, haben mir danach einen harten Gege tand auf den hinterkopf geschlagen, so da ich bewu tlos geworden bin, auf mich eingetreten, bis ich Platzwunden an der Li e und am Kopf hatte.%26ldquo;

Der Angriff war geplant. Zweimal an diesem Wochenende lauerten die rechten Schl%26auml;ger Jugendlichen am Bahnhof auf. Zusammengeschlagen wurde, wer zuf%26auml;llig die Tre e hochkam.

F%26uuml;r die Opfer intere ierte sich die Polizei nicht. Die Jungen gingen da sel t zur Wache, um Anzeige zu erstatten. Aber:

Opfer
%26ldquo a, also die Polizei hat u gesagt, da zur Zeit leider kein Beamter da ist, der eine Anzeige aufnehmen k%26ouml te, obwohl dort in dem Schalter schon drei Beamten sa zlig;en, die gem%26uuml;tlich ihren Kaffee getrunken haben.%26rdquo;

%26ldquo;Man f%26uuml;hlt sich irgendwie hilflos, man glaubt eigentlich, Polizei dein Freund und helfer, da man sich halt melden ka und da pa iert nichts.%26ldquo;

W%26uuml;tend ist einer der V%26auml;ter. Die Polizei meldete lapidar: Schl%26auml;gerei am Bahnhof. Dabei wurde sein Sohn von %26uuml er 20, vermummten Neonazis %26uuml erfallen.

Vater
%26ldquo;We man das als Problem erke en w%26uuml;rde, auch von Seiten der Polizei, ich denke mal da k%26ouml te man wirklich ganz schnell ein bi chen was dagegen tun. Es geht ja eigentlich nur um Sicherheit. Letzten Endes geht es nur um Sicherheit f%26uuml;r die Anwohner. Und diejenigen, die jetzt glauben, na gut, mir pa iert ja nichts, die sollen sich nicht zu fr%26uuml;h freuen, das ka ganz schnell pa ieren, da sind sie genauso mit dran.%26ldquo;

Organisierte %26Uuml erf%26auml;lle von Rechten, die wieder aktiv dash; doch der Polizeidirektor mauert.

KONTRASTE
dquo;Also all dies, das m%26uuml te doch bei Ihnen langsam Alarm ausl%26ouml en, da da vielleicht vor Ort das Problem nicht er t genug genommen wird?%26ldquo;

G%26uuml ter Liebenow, Leitender Polizeidirektor Oberes Elbtal-Osterzgebirge
dquo;Was Sie jetzt sagen, das ist Ihre Einzelmeinung, das bringen Sie mir jetzt so r%26uuml er, wo Sie die Informationen her haben, das wei zlig; ich nicht. Das ent richt aber nicht meinen Informationen, da u ere Polizisten vor Ort so handeln, wie Sie das darstellen.%26ldquo;

Manfred Lindema engagiert sich beim Netzwerk gegen Rechts. Er ist pe ionierter Kriminalbeamter aus Bayern. Das Verhalten der Polizei in Pirna - f%26uuml;r ihn unertr%26auml;glich.

Manfred Lindema , Netzwerk Sachsen gegen Rechtsextremismus
dquo;Es ka nicht angehen, da we Anrufe bei der Polizei eingehen, in dieser Form gege uuml er dem uuml;rger so reagiert wird. Die Polizei hat zu regieren. Sie hat die Tatbest%26auml de aufzunehmen. Und we einmal ein Fehler pa iert, in Ordnung, da mu man das kl%26auml;ren. Aber nicht %26uuml er Jahre darf diese Verschle ung, das ist schon fast eine Krankheit i erhalb der Polizei.%26ldquo;

Sicher f%26uuml;hlen sich in Pirna im Moment vor allem die Rechtsextremen. Auch wir werden ange ouml elt. Vor einem Supermarkt, einem beka ten Nazitreff. Sie drohen mit Pr%26uuml;geln, beschimpfen u als Juden aus Berlin.

Alltag im sch%26ouml en Pirna.

Es gibt ja nur zwei M%26ouml;glichkeiten: entweder die Polizei traut sich nicht, weil sie %26uuml erfordert ist. Oder dash; die Beamten schauen mit A icht weg. Sie k%26ouml en sich sel t au uchen, was schlimmer ist.

--------------------------------------------------------------------------

Und woher kommt das Nazigesocks seit der Wende?

Aus dem Westen - Bayern, Baden-W%26uuml;rttemberg, Saarland

Wie hat die DDR auf hal tarke Rowdies und Banden reagiert?

Da fuhr die bewaffnete Stasi und die kasernierte Volk olizei auf und Ruhe war im Karton. Solchen Geschmei zlig; wurde wurde weder Zeit noch Platz gela en, sich auszubreiten. Und die uuml;rger, die Freiwillige helfer der Volk olizei oder Miglieder in Verkehr icherheitsaktivs waren, liefen nachts in den Wohngebieten Streife und arbeitenten mit dem A chnitt evollm%26auml;chtigten der VP zusammen. Da ga auch einen erheblichen Unterschied im Sozialversicherung chutz. Diese ehrenamtliche T%26auml;tigkeit war durch das Gesetz des Erweiterten Versicherung chutzes abgedenkt und im Verletzungsfall dem Arbeitsunfall gleichgestellt.

Was bl%26uuml;ht einem uuml;rger in der BRD, we er in Notwehr handelt? Er bleibt alleingela en mit seinen K%26ouml;rpersch%26auml;den und mu zlig; sich auf eigene Kosten von kriminellen %26Auml;rzten behandeln la en.

Warum gibts f%26uuml;r die faulen und feigen Polizeibeamten noch Sold? Werden die f%26uuml;r solche Situationen nicht ausgebildet und geschult? K%26ouml en die keine Verst%26auml;rkung anfordern? Warum bleibt denen die Beamte e ion f%26uuml;rs Nichtstun erhalten? Warum stationiert man nicht gleich eine gr%26ouml zlig;ere Bereitschaft von Polizisten dauerhaft in solchen Regionen, wo Neonaszis sich konzentrieren? Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von joachimkuehnel am 29.07.2005 < an cla ="time">10:44.
Antwort :

Wie aus den mittlerweile ja ei ehbaren Akte estaenden der Staat icherheit beka t ist, gab es auch schon vor der Wende ein erhebliches Problem mit auch gewalttaetigem Rechtsradikalismus unter jungen Me chen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Schockierend war fuer die Fuenktionaere vor allem, da viele der mit dem Gesetz in Konflikt gekommenen und zumindest aufgefallenen Jugendlichen aus ziemlich lupenreinen Systemfamilien kamen. Der Rechtsradikalismus tobte sich vor allem bei Fu allerereigni en aus. Einen zweiten Problemkreis gab es bei der NVA. Auch dort kam es, von Vorgesetzten vielfach stillschweigend geduldet, zu ent rechenden Aeu erungen und handlungen. Das betraf vor allem die Ma chafts- und Unteroffiziersdie raenge. Untersuchungen ueber dieses Problem verschwanden jedoch postwendend in Panzerschraenken, de was nicht sein durfte, gab es auch nicht. hinzu kommt, da es offenkundig genug Sympathisanten im Sicherheitsa arat gab, die dieses Problem stillschweigend uebergingen. Der sozialistische Wegweiser, der Polizeiknue el, tobte sich im wesentlichen bei nichtangepa ten, nach heutigen Ma taeben linken, alternativen, autonomen Jugendlichen aus. Geld und Organisatio hilfe kam nach der Wende vielfach aus den westlichen Bundeslaendern, haetten jedoch kaum eine solchen Erfolg haben koe en, we es nicht genug Naehrboden gegeben haette. Die vorher eher diffuse Szene wurde halt organisatorisch und technologisch aufgemoebelt. Und in vielen Faellen war es auch nur ein leichter Uebergang von strammer FDJ zu den neuen sogena ten Kameradschafte man sehe sich nur einmal die Lebe laeufe mancher Rechtsfunktionaere an.

Zitat: "Was bl%26uuml;ht einem uuml;rger in der BRD, we er in Notwehr handelt? Er bleibt alleingela en mit seinen K%26ouml;rpersch%26auml;den und mu zlig; sich auf eigene Kosten von kriminellen %26Auml;rzten behandeln la en."

Die Behandlung bei Aerzten erfolgt auch bei Kriminalitaetsopfern nach den hiesigen Gesetze wer gesetzlich versichert ist, wird ueber die Karte behandelt; wer privat versichert ist, bekommt die Rechnung, die er bei seinem Unternehmen zur Erstattung einreicht; wer gar nicht krankenversichert ist, wird ueber die aus dem Sozialtopf kommende Krankenhilfe versorgt. Ich wei nicht, welche kriminellen Aerzte sie meinen - vielleicht die Ihrer bluehenden Sozialpathologie. We es zu bleibenden Schaeden gekommen ist, ist in der Regel der Schaediger schade ersatzpflichtig. Da es in der Regel dort nichts zu holen gibt, ringt auch das Opferentschaedigungsgesetz ein, ebenfalls der Wei e Ring.

Zitat: "Warum gibts f%26uuml;r die faulen und feigen Polizeibeamten noch Sold"
Gegenfrage: Wieviel ehemals stramm rote Kameraden mag es unter den "wegsehende quot; (we es de solche gibt) de geben? Der Polizeia arat ist wie das Lehrpersonal an den Schulen leider nur mae ig gerupft aus der Wende hervorgegangen.
Antwort :

Woher haben Sie de ihre Weisheiten %26uuml er faschistische Ausw%26uuml;chse in der DDR bezogen? Was sie anzubieten haben sind diffuse Unterstellungen, Beleidigungen und %26uuml le Nachrede. Sie verweisen %26uuml erhaupt nicht auf konkrete Quellenangaben.

Also ka man Ihr Palaver nicht er t nehmen und als geistigen D%26uuml chi zlig; bezeichnen. Es %26auml;hnelt einem haltlosen hetzbeitrag des ehemaligen nieder auml;chsischen Justizministers und Kriminologen Prof. Christian Pfeiffer %26uuml er die Verbreche karierre von DDR-Kindern, die bereits mit dem gleichzeitigen T%26ouml fche itzen im Kindergarten begi t.

Rechtsextremismus und Fremdenfeindlickeit: Ist die DDR-Erziehung schuld?

Er geriet in das Zentrum einer erbitterten Debatte, nachdem die Magdeburger Volk timme am 17. Februar 1999 ein Interview mit ihm ver%26ouml;ffentlichte, in dem er einen Zusammenhang zwischen der seiner Auffa ung nach autorit%26auml;ren Erziehung in den Kinderg%26auml;rten der DDR und den in Ostdeutschland um ein Vielfaches h%26auml;ufigeren ausl%26auml derfeindlichen Gewalttaten herstellte.

-----------------------------------------------------

Es ist, wie h%26auml;ufig ein untauglicher Versuch von westdeutschen Politikern und Beamten, den ostdeutschen uuml;rgern 20. Kla e vorzuschreiben und einzuimpfen, wie schlecht das Leben in der DDR war. Besonders unglaubw%26uuml;rdig wirkt es, we solche hetzer wie Pfeiffer die Zeit von 1949 - 1989 nicht durch eigenes Erleben in der DDR hautnah zu uuml;ren bekamen, sondern nur vom h%26ouml;re agen aus x-ter Quelle und vom hochsitz der BRD aus zur Wahrheit erkl%26auml;ren. Was Pfeiffer und viele andere machen ist Geschichte zu f%26auml;lschen und anderen ihren Willen aufzuzwingen. Man richt den Ostdeutschen das Recht ab, %26uuml erhaupt Me chenw%26uuml;rde und sozialrechtliche A r%26uuml;che sich erarbeitet zu haben. Sie sollen froh sein, we sie noch den Dreck fre en k%26ouml en, auf dem glorreiche westdeutsche Edel uuml;rger gewandelt sind.

Man vergi zlig;t so sehr leicht aus den Augen, da zlig; mit derartigen Meinungsmanipulationen von westdeutschen Politikern, Arbeitgebern und deren Pre e die uuml;rger in Ost und West gegeneinander aufgehetzt werden und sich das machthabende Au euterpack derweil die h%26auml de reibt.

-----------------------------------------------------

Die Mache chaften krimineller %26Auml;rzte finden sie exemplarisch hier:

Das Gesch%26auml;ft mit der Angst dash; Ka e auml;rzte zocken Patienten ab

ARD/SWR, Sendung %26quot lusminu quot;: Praxisge uuml;hr - %26Auml;rzte tricksen weiter bei Vorsorge-Untersuchungen

Die Kette von Kriminalit%26auml;t im Gesundheitswesen l%26auml zlig;t sich beliebig weiter belegen.

We sie %26uuml er die roten hinterla e chaften in der Polzei und anderswo im %26ouml;ffentlichen Die t geifern wollen, halten sie am besten Ihre Luft an und fangen Sie ab 1945 mit der schlampigen Entnazifizierung im %26ouml;ffentlichen Die t und in der Politik an. Da haben sie reichlich genug zu tun und ein reiches Bet%26auml;tigungsfeld.

Sie ke en hoffentlich noch die Notstandsgesetze und die Berufsverbotserteilung gegen linksorientierte uuml;rger in der BRD von 1965 - 1968.
Antwort :

1.) In Ihrem Ausgang eitrag haben Sie behauptet, da Opfer krimineller Taten aufgrund betruegerischer aeztlicher Mache chaften nicht lege artis versorgt wuerden und von Entschaedigungsleistungen ausgeschlo en seien. Auf meine Erwiderung, da zlig; dem nicht so sei, antworten Sie mit A ekten aerztlicher Betruegerei, die allerdings auf ganz anderem Gebiet stattfindet. Sie haben also gelogen!

2.) Zitat:"We sie ueber die roten hinterla e chaften in der Polzei und anderswo im %26ouml;ffentlichen Die t geifern wollen, halten sie am besten Ihre Luft an und fangen Sie ab 1945 mit der schlampigen Entnazifizierung im %26ouml;ffentlichen Die t und in der Politik an. Da haben sie reichlich genug zu tun und ein reiches Bet%26auml;tigungsfeld."

Beide(!!!) deutschen Teilstaaten haben sich der personellen hinterla e chaft der braunen Jahre bedient und sich dabei nicht mit Ruhm bekleckert. Meinen Sie, da KVP und NVA ohne alte Nazigeneraele aufgebaut worden seien? Sie wiederholen hier das Maerchen, da die Guten nach dem Krieg alle auf dem Gebiet der DDR gelebt haetten, sich die Schlechten saemtlich in Westdeutschland eingerichtet haetten. Das tun Oesterreicher auch.

Nazigeneraele in der NVA (in Klammern der Wehrmachtsdie tgrad):

GM Rudolf Bamler (GL)
GM Walter Freytag (GM)
GM Otto Korfes (GM)
GM Arno von Le ki (GM)
GL Vincenz M%26uuml;ller (GL)
GM Karl Walther (GAlarzt)
GM ha Wulz (GM)

s.auch

3.) Zitat: %26quot ie ke en hoffentlich noch die Notstandsgesetze und die Berufsverbotserteilung gegen linksorientierte uuml;rger in der BRD von 1965 - 1968."

Die Leier mit den Berufsverboten ist ausgeleiert. Das sogena te Berufsverbot bezog sich au chlie lich auf Taetigkeiten im Staatsdie t. Ich habe mich immer gefragt, wie man um eine Taetigkeit im Staatsdie t nachsuchen ka , we man das System vollkommen ablehnt- entweder aus Schizophrenie oder weil man das System zerst%26ouml;ren moechte. Ich habe mal mit einem ehemaligen DDR-Buerger ge rochen, der beim Thema Berufsverbote laut zu lachen bega : %26quot ei u kam es frueher gar nicht erst zu Berufsverboten, weil die Unerwue chten gar nicht erst in den Beruf vordringen ko te." Da es bei der Anwendung des Extermiste eschlu es zu mancherlei Auswuechsen kam, vor allem in suedlichen Gefilden, ist mir sel tverstaendlich beka t.

4.) Sie haben mir nicht erklaert, weshalb schon in den Wendetagen Funktionaere westlicher Recht arten und -organisationen sich so schnell etablieren ko ten und das, wo sich alles noch in einem froehlichen Demokratietaumel befand. Solche Schnellbildungen koe en nur dort wirksam werden, we es den Naehrboden gibt. Und Rechtsextremismus in der Fu allszene und im untereren Militaerbereich gab und gint es auch in Westdeutschland, doch in Ostdeutschland wurde das Problem zum Schlu unter den Te ich gekehrt, de es durfte ja nicht sein - ein Problem aller Gesellschaften, die eine Vielzahl an Tabus aufstellen und sich erschrecken, we es nicht verwartungsgemae kommt.

5.) Zitat: "Was sie anzubieten haben sind diffuse Unterstellungen, Beleidigungen und %26uuml le Nachrede. Sie verweisen %26uuml erhaupt nicht auf konkrete Quellenangaben."

z.B.
Wird Ihnen nicht gefallen, kommt der Beitrag doch von einem Kla enverraeter, so wahrscheinlich Ihre Denkweise. Weitere hinweise, so ganz auf die Schnelle, Google s.v. "Rechtsradikalismus DDR" oder s.v. "Rechtsextremismus DDR".

6.) Was mein Beitrag mit Pfeiffers beklo ter Toepfchentheorie zu tun hat, wei ich nicht.

7.) "als geistigen D%26uuml chi zlig quot; Warum soll eigentlich Ihnen jemand mit Re ekt entgegenkommen, we Sie einen solchen Diskurs fuehren? Sie beklagen, da andere "keife quot;, Sie ne en aber Me chen, die anderer Meinung sind, %26quot chweinebacke". Wie wuerden Sie es finden, we man Sie als "Luegenkrue el" oder "Rote Sau" bezeichnen wuerde?
Antwort :

Auf diesen Beitrag zu antworten, der aus der liberalen und rechtsko ervativen Ecke stammt und mit L%26uuml;gen und halbwahrheiten rumjongliert, die aus u eri%26ouml en Quellen stammen, wo nicht einmal ein Impre um existiert, ist nicht mein Stil.

Sind Sie hundt, der sich getreten f%26uuml;hlt, wo ich diese Formulierung Schweinebacke verwendete? Schauen Sie sich doch die Leibesf%26uuml;lle dieses Arbeitgebervertreterhalsab- und -beutelschneiders an. Ist das keine zutreffende Umschreibung der Person.

Es ist eine Frage der Zeit bis Schweinebacke hundt dieses ungesetzliche und unredliche handeln mit Gewohnheitscharakter als ein gesetzlich verbrieftes Recht einfordert.

Quelle: RE: hundt gegen Unfallversicherung - A chaffung anzuerke ender Arbeitswegeunf%26auml;lle u. Unfallrenten

Konrad Wei ist in der uuml;rgerbewegung der DDR eine sehr eigenartige Figur aus der katholisch- uuml;rgerlichen Ecke. Er suchte die auml;her von Dr. helmut Kohl

Deutsches historisches Museum: Biographie Konrad Wei

1996 Gr%26uuml dungsmitglied des Verei %26quot uuml;rger uuml;ro e.V." in Berlin, dem sich u.a. helmut Kohl, Rudolf Scharping, Ignatz Bubis und Wolf Bierma a chlie zlig;en. Der Verein will denjenigen helfen, "die durch Willk%26uuml;rakte der DDR fortdauernd gesch%26auml;digt sind".

Er hatte generell von den DDR- uuml;rgern keine hohe Meinung:

MDR, Sendung "figaro": %26quot olen war immer euro auml;ischer orientiert als wir"

Portr%26auml;t des Publizisten und Regi eurs Konrad Wei zlig;


"... Die Me chen, die ihm dort begegneten und die Stimmung, die er dort uuml;rte, haben ihn gepr%26auml;gt. Polen dash; so sagt Konrad Wei zlig; dash; war zu Zeiten des realen Sozialismus weniger verk ouml;chert und weniger dogmatisch als in der DDR. ..."

Er wollte von Anfang an ein wiedererstarktes Gro zlig;deutschland kapitalistischer Pr%26auml;gung:

"... Die haben das nicht verstanden, da wir Deutsche, i esondere Ostdeutsche u so abgefunden hatten mit der Zweistaatlichkeit, da wir u da eingerichtet hatten und nicht aus ganzem herzen f%26uuml;r die Wiedervereinigung k%26auml;mpften, das war so Anfang der 80er als man wieder nach Polen reisen ko te dash; nach der Aufhebung des Kriegsrechts dash; da ka ich mich an einige Ge r%26auml;che gut eri er die haben das fa ungslos gesehen, wie sel tverst%26auml dlich das bei den Deutschen akzeptiert worden war, und das hat mich auch zum Nachdenken gebracht, ob es de wirklich so sein mu oder ob nicht diese Zweistaatlichkeit sogar ein potentieller Konfliktherd ist in Europa." ..."

Er hat seinen geistigen Beitrag mit geleistet, die DDR mit Ma und Maus an den Westen zu verh%26ouml;ckern. Damit hat er die Neuen Bundesl%26auml der zum Armenhaus erkl%26auml;rt, da zlig; am Tropf des Weste zwangser auml;hrt werden mu zlig;te.

"... "Ich denke, es ist h%26ouml;chste Zeit, da wir etwas davon zur%26uuml;ckgeben, auch im Verh%26auml;ltnis zu den Polen, zu den Ungarn und den Tschechen, denen wir soviel zu verdanken haben, auch an revolutio auml;ren Impulsen, da das nicht einfach nur mit Meckern und mit Angst reagieren vor dem m%26ouml;glichen Verlust der Arbeit l%26auml;tze oder vor Verbrechern, die jetzt ei tr%26ouml;men, was nat%26uuml;rlich Quatsch ist, da das nicht die Antwort der Ostdeutschen sein sollte. Sondern wirklich auch Dankbarkeit und wirkliche Solidarit%26auml;t, de u geht es wirklich immer noch be er, als denen in diesen L%26auml dern. ..."

Mit anderen Worten:

Ostdeutsche seid froh, da zlig; man Euch durch Kapitalistenlumpen noch nicht das allerleste hemd geklaut hat. Orientiert Euch an dem niedrigen Lebe tandard von Polen, Litauen, Estland, Rum%26auml ien, uuml;dostasie und Lateinamerika, strebt danach und haltet gef%26auml;lligst Eure Fre e.

heil sei dem Tag als Birne Kohl die DDR eingesackt hatte!

heil sei den schwarzen Wirtschaft ropheten a la Si und Co orten. Neiget Euch in Demut vor der Macht der katholischen Kirche, die Euch ihre dogmatischen Segnungen %26uuml erst%26uuml;lpt, zwangschristianisiert und Kirche teuer abluchst, de sie hatte schon immer einen gro zlig;en Magen.

Er hat eine sehr gro zlig uuml;rgerlich-liberal gequirltes Weltbild. Daher auch seine verkorksten, gleichgeschalteten Vorstellung wie Prof. Christian Pfeiffer, was die Ursachen f%26uuml;r das Aufkommen von Neonazis in der Nachwendezeit betrifft. Es war schlicht ein Westexport in die L und nichts weiter. We Ma en arbeitslos werden, keine Per ektive %26uuml er Jahre hinaus mehr sehen, da rechen sie auch sehr leicht auf die Leimruten des braunen Gesocks an und bleiben drauf kleben. Das ist lediglich die Fortsetzung der schwarzen Politik der CDU/CSU mit aggre iveren Mitteln. Mit Neonazis hat CDU/CSU/FDP kein Problem. Da r%26uuml;hrt man nicht an bestehende Machtstrukturen. Von links k%26ouml te das Privateigentum an Produktio mitteln als Grundlage f%26uuml;r Profittreiberei und Au eung schon angetastet werden.
Antwort :

alles intere ant, hat aber mit dem Thema des threats nun gar nix zu tun. Ka man nicht irgendwo hier in einem Unterforum eine DDR-Kuschel-Ecke einrichten?
Antwort :

Die gibts schon als Off-Topic und ielwiese. Nur werden dort keine sozialpolitischen Themen behandelt, sondern nur rumgebl%26ouml;delt.
Antwort :

http://www.ostalgie-museum.de/
__________________
Die sterbenden Gesellschaften h%26auml;ufen Gesetze an wie die Sterbenden heilmittel.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von besorgter uuml;rger am 29.07.2005 < an cla ="time">22:37.
Antwort :

Zitat: Sind Sie hundt, www.ddr-im-www.de
__________________
%26quot imm die Recht taatlichkeit weg, was sind Staaten we nicht gro zlig;e R%26auml;uberbanden? De was sind R%26auml;uberbanden anderes als Staatswesen im Kleinen?" Augustinus

Texte von Leo D. Trotzki

Copyright © 2007 - 2008 www.quizcollection.com