Zwangsvereinigung wird hiermit bewiesen

Frage: Es gab keine Wiedervereinigung und keine erste freie und geheimen Wahlen, sondern einen Zwangsa chlu zlig; der DDR, nach USAs, CDUs, Kohls und der Konzerne Willen. hier wird deutlich, da zlig; Kohl ein gr%26ouml zlig;enwah i iger kalter Krieger war und ist. Er geh%26ouml;rt nicht auf den Geschicht ockel des geeinten Deutschlands. Er ist ein Reaktio auml;r und Demagoge.

junge welt: Rrrevolution von Bushs Gnaden

01.10.2005 Werner R%26ouml;hr

Epochenumbruch 1989. R%26uuml;ckwende in der DDR vor 15 Jahren (Serie / XVIII). %26raquo;Wiedervereinigung%26laquo; als Eroberung rogramm (Teil 1)

Am 23. August 1990 beschlo zlig; die letzte Volkskammer der DDR den Beitritt zur BRD zum 3. Oktober. Der Termin war politisch bestimmt, es sollte keinen 41. Jahrestag der DDR mehr geben. Noch am 8. August hatte die Kammermehrheit f%26uuml;r einen Beitritt zum 14. Oktober gestimmt. Aber auch am 23. waren die Beratungen %26uuml er den Wortlaut des Vertrages und seiner zahlreichen Anlagen noch gar nicht abgeschlo en. Keine Rede davon, da zlig; die meisten Abgeordneten wenigste den ausgearbeiteten Text ka ten. (Meine Anmerkung: Wie bei der EU-Verfa ung - Abgeordnete beschlie zlig;en Dinge, von denen sie keine Ke tnis keine Ahnung noch Verstand haben.) De och wurde der Staatsvertrag %26raquo uuml er die herstellung der Einheit Deutschland laquo; am 31. August von Wolfgang Sch%26auml;uble und G%26uuml ther Krause unterzeichnet und am 20. September von der Volkskammer in zweiter Lesung mit Zweidrittelmehrheit ratifiziert. Die Fraktion der PDS und Vertreter von uuml dnis 90/Gr%26uuml e stimmten dagegen.

Da zlig; manche Vertrag estimmungen nicht wenigen der erst j%26uuml gst von derselben Volkskammer beschlo enen Gesetze wider rachen und andere f%26uuml;r den Vertragstext vera chiedete Gesetze nicht aufgenommen wurden, k%26uuml;mmerte die Mehrheit dieser Kammer nicht. Ihr Desintere e an den vertraglichen Regelungen in einem k%26uuml ftigen Deutschland hatte sie am 8. August 1990 u uuml erbietbar demo triert, als die PDS-Fraktion beantragt hatte, die Regierung m%26ouml;ge die Kammer %26uuml er den %26raquo tand ihrer Verhandlungen und zu den aufgetretenen Problemen in den Verhandlungen mit der Bundesregierung zum Einigungsvertrag, i esondere %26uuml er die u nicht beka ten Anlage laquo; informieren. Das Parlament solle nicht wie beim Staatsvertrag Nummer ei erst nach der Paraphierung in die Entscheidungsfindung ei ezogen werden. Der Antrag erreichte nicht die erforderliche Mehrheit. Die meisten Abgeordneten wollten gar nicht informiert sein.

Aber sie wu zlig;ten sehr wohl, was sie taten, sie gaben die Intere en ihrer W%26auml;hler preis. War schon den %26raquo;her trevolutio auml;re laquo; nichts anderes eingefallen als %26raquo;freie Wahle laquo;, so bot dash; bei allem Re ekt f%26uuml;r jene Abgeordneten, die mit dieser Volkskammer die DDR reformieren und nicht beseitigen wollten dash; die Mehrzahl jener frischgebackenen Parlamentarier in ihrem antisozialistischen ha zlig; und Fanatismus das Bild eines Narrenhauses.

Die politischen Kr%26auml;fte, die Deutschland mit der separaten W%26auml;hrungsreform 1948 wirtschaftlich und mit der Gr%26uuml dung der Bundesrepublik 1949 staatlich ge alten hatten, beriefen sich immer auf die %26raquo;Einheit Deutschland laquo; als Ziel. Die %26raquo;Wiedervereinigung Deutschland laquo; war Bestandteil eines Programms, das die Bundesrepublik seit ihrer Gr%26uuml dung verfolgte. Politisch und wirtschaftlich ging es um die Revision der Resultate des Zweiten Weltkriegs und neue Grundlagen f%26uuml;r deutsche Vormachtpolitik. %26raquo;Wiedervereinigung%26laquo; war ein Eroberung rogramm. Der A chlu zlig; fand nicht um der Einheit des deutschen Volkes willen statt, de en %26raquo el tbestimmung%26laquo; war nur die politische Formel f%26uuml;r eigenen Machta ruch.

Die Bundesrepublik hatte es stets vermieden, die DDR mit allen Ko equenzen v%26ouml;lkerrechtlich anzuerke en. In keiner Frage ist dies deutlicher geworden als in jener der Staat uuml;rgerschaft. Wie %26raquo;alle Deutsche laquo; galten in der Staatsr%26auml on der Bundesrepublik und ihrer Gesetze die uuml;rger der DDR als der Jurisdiktion der Bundesrepublik unterstellt, auch we sie im Grundlagenvertrag vom 21. Dezember 1972 die souver%26auml e Gleichheit der DDR, die Achtung ihrer Unabh%26auml gigkeit, Sel t%26auml digkeit und territorialen Integrit%26auml;t auf der Grundlage der UNO-Charta anerka t hatte.

US-Strategiewechsel

Als George Bush senior seinerzeit Direktor der CIA war, leitete General Vernon A. Walters als sein Stellvertreter deren Operativabteilung. Walters Rolle bei der Konterrevolution in Chile 1973 ist beka t, doch das war nur eine von vielen derartigen Operationen. Wo immer eine Revolution oder eine Regierung gegen %26raquo;amerikanische Intere e laquo; verstie zlig;, wurde sie durch von der CIA organisierte Aktionen gest%26uuml;rzt, und immer agierte Walters als Drahtzieher: 1953 im Iran, 1973 in Chile, 1974 in Portugal, 1983 in Nikaragua. 1989 war dieses %26raquo chlachtro zlig; des Kalten Kriege laquo; 72 Jahre alt und im Ruhestand. Bush entsandte ihn im April 1989 als Botschafter nach Bo , weil es hier %26raquo;um das Ganze%26laquo; ginge.

Was aber war %26raquo;das Ganze%26laquo;? Kurz nach ihrem Antritt %26auml derte die Bush-Administration die US-Strategie gege uuml er der Sowjetunion und Osteuropa. Bush ka ierte die negative CIA-Bewertung von Gorbatschows Perestroika und erka te: Die Politik Gorbatschows liegt im Intere e der USA. Gorbatschows Erkl%26auml;rungen %26uuml er das %26raquo el tbestimmungsrecht%26laquo; der V%26ouml;lker k%26ouml ten zur Aufl%26ouml ung des sozialistischen Lagers genutzt werden, wobei de en A icht, eine euro auml;ische Sicherheitsko truktion, ein %26raquo;gemei ames euro auml;isches hau laquo;, zu schaffen, zu unterlaufen sei. Der US-Regierung war im Fr%26uuml;hsommer 1989 klar, da zlig; Gorbatschows Perestroika gescheitert war und er zu prinzipiellen Zugest%26auml dni en an die US-Strategie bereit sein m%26uuml zlig;te.

Bushs Vorg%26auml ger Ronald Reagan hatte zum Kampf gegen das %26raquo;Reich des ouml e laquo; aufgerufen und den R%26uuml tungswettlauf versch%26auml;rft, um die Ud R totzur%26uuml ten. Ungeachtet de en lie zlig; er die Verhandlungen zur R%26uuml tungskontrolle mit ihr fortsetzen. Bushs Berater gingen davon aus, die R%26uuml tungskontrollverhandlungen mit der Sowjetunion h%26auml;tten nur deren Status quo gefestigt. Nunmehr sollte die Ud R mit hilfe der atomaren A chreckung zur %26raquo;Demilitarisierung ihrer Au zlig;e olitik%26laquo; gezwungen werden. K%26uuml ftig sei ihr in keiner Frage mehr entgegenzukommen, sondern sie sei von den USA systematisch herauszufordern. Um ihr den Tode to zlig; zu versetzen, sollten zu auml;chst die sozialistischen Staaten Europas ihrem Einflu zlig; entzogen werden. Integraler Bestandteil der neuen US-amerikanischen Europapolitik zur %26Uuml erwindung der %26raquo;Teilung des Kontinent laquo; und zur %26raquo;Durchsetzung gemei amer Werte%26laquo; war die %26raquo;Wiedervereinigung Deutschlands und Berli laquo;. Als ersten Dominostein ihrer %26raquo;gro zlig;en Strategie%26laquo; sahen die USA das herau rechen Pole aus dem sozialistischen Lager an, die %26raquo;deutsche Wiedervereinigung%26laquo; sollte erst der Schlu zlig tein ihrer auf Osteuropa gerichteten Strategie der %26raquo Uuml erwindung der Teilung%26laquo; sein.

Die neue Strategie der USA einerseits, die Kapitulatio olitik Gorbatschows andererseits und die auf beiden beruhende forcierte Politik der Bo er Regierung zur Destabilisierung und i eren Zerst%26ouml;rung der DDR formierten die Grundlage und den handlungsrahmen, i erhalb de en sich die organisierte Ma enfluchtbewegung aus der DDR, die Welle von Gr%26uuml dungen o ositioneller politischer Organisationen, die Stra zlig;endemo trationen und andere Elemente der R%26uuml;ckwende in der DDR vollzogen, v%26ouml;llig gleichg%26uuml;ltig, was die verschiedenen Akteure von diesen Bedingungen wu zlig;ten oder nicht, welche Illusionen sie sich %26uuml er die von diesen Rahme edingungen geschaffenen Per ektiven machten und welche Ziele sie verfolgen.

Als Bush 1989 seine politische Offe ive bega und die Regierung Kohl 1989 zur systematischen Destabilisierung der DDR %26uuml erging, befand sich die DDR seit Jahren in einer Au zlig;enwirtschafts- und Zahlung ilanzkrise und die sie regierende Staat artei SED in einer akuten politischen Krise. Die Bukarester RGW-Tagung im Mai 1989 offe arte den Bankrott des RGW. Und nach dem Staat esuch Gorbatschows in der Bundesrepublik im Juni 1989 geriet die DDR vollends in die politische Isolierung.

Ihre F%26uuml;hrung verf%26uuml;gte weder %26uuml er ein Konzept zur Krise uuml erwindung noch %26uuml er die F%26auml;higkeit zum Krisenmanagement; sie war zeitweise nicht einmal f%26auml;hig, %26uuml erhaupt auf die vor sich gehenden Proze e zu reagieren, weil ihre autokratische F%26uuml;hrung truktur zur Sel tblockade f%26uuml;hrte, zumal als der erste Ma durch Krankheit ausfiel. Vor allem aber war sie sich jener weltpolitischen Vorau etzungen, i erhalb derer die Destabilisierung betrieben wurde, nicht bewu zlig;t.

Vor der %26raquo chlu zlig ilanz%26laquo;

Um so genauer war die Bundesregierung informiert. Die Forschung telle f%26uuml;r gesamtdeutsche wirtschaftliche und soziale Fragen, Nachfolgerin des ber%26uuml;chtigten Forschung eirats f%26uuml;r Fragen der Wiedervereinigung Deutschlands, lieferte exakte Situatio analysen. Auf der Jahrestagung 1988 rechnete sie mit der Wirtschaft olitik der %26Auml;ra honecker ab und sah das Ende der DDR voraus. Nachdem die DDR 1982 in eine hochdramatische Au zlig;enwirtschaftskrise gest%26uuml;rzt war, gelang ihr Mitte der 80er Jahre eine relative Stabilisierung. Doch diese wurde vom Verfall der Welt%26ouml;lpreise und des Dollarkurses untergraben. Die DDR zahlte nun f%26uuml;r ihr Erd%26ouml;l aus der Ud R das Do elte des Weltmarktpreises, durch laufende Dollarentwertung verlor sie ihre A atzm%26auml;rkte in uuml;dostasien. Ihre Weltmarktoption war gescheitert, sie befand sich in einer schweren Zahlung ilanzkrise und verschleuderte ihre Re ourcen im Au zlig;enhandel. Auf der Basis ihrer Krisendiagnose kam die Forschung telle zu dem Schlu zlig;, nunmehr mit wirtschaft olitischen Mitteln jene Liquidation der DDR zu vollbringen, die auf politischer Ebene nicht gegl%26uuml;ckt war. Man m%26uuml e %26raquo;zum geeigneten Zeitpunkt die Schlu zlig ilanz aufstellen ... k%26ouml en.%26laquo;

Die Bundesregierung nutzte nicht blo zlig; %26raquo;die Gu t der Stunde%26laquo;, sondern sie hatte sie mit allen zur Verf%26uuml;gung stehenden Mitteln zielstrebig mit herbeigef%26uuml;hrt. In genauer Ke tnis der Situation ko te sie die Zu itzung der Krise in der DDR kalkulieren und mit offenem politischem Eingreifen jeweils den geeigneten Zeitpunkt abwarten. Die Koordinatio telle, in der sowohl die Planungs- als auch die Entscheidungsabl%26auml;ufe zusammengef%26uuml;hrt und von wo aus die handlungsabl%26auml;ufe gesteuert wurden, war das Bundeskanzleramt und auml;ter de en Au chu zlig; %26raquo;Deutsche Einheit%26laquo;. Dabei sollte in der %26Ouml;ffentlichkeit u edingt der Eindruck vermieden werden, da zlig; es eine solche zentrale Regulierungsi tanz %26uuml erhaupt gab.

Operation Ma enflucht

Die von Bundeskanzler Kohl im Einklang mit Bush betriebene Politik zur Destabilisierung der DDR verlief auf vielen Ka auml;len gleichzeitig, von der diskreten Einflu zlig ahme, um der DDR Au zlig;enm%26auml;rkte wegzunehmen, %26uuml er die diplomatische Isolierung der DDR, von der %26raquo;Operation Ma enflucht%26laquo; %26uuml er die Stimulierung einer antisozialistischen O osition bis zu Ma enkundgebungen auf der Stra zlig;e. Gest%26uuml;tzt auf die genaue Krisendiagnose sollte die DDR-%26Ouml;konomie an ihren verwundbarsten Stellen destabilisiert werden, in der Au zlig;enwirtschaft. Waren diese Bem%26uuml;hungen weitgehend der %26Ouml;ffentlichkeit entzogen, so vollzogen sich die Fl%26uuml;chtlings- und Abwanderung ewegung aus der DDR in einer medial vermittelten %26Ouml;ffentlichkeit. Die BRD hatte niemals die Staat uuml;rgerschaft der DDR rechtlich anerka t, jeder aus der DDR geflohene DDR- uuml;rger ko te in der BRD oder jeder ihrer Botschaften grund auml;tzlich seinen A ruch geltend machen, uuml;rger der BRD zu sein. So wurde die ma enhafte Besetzung von BRD-Botschaften in den Nachbarl%26auml dern der DDR zum Ausl%26ouml er der offenen politischen Krise.

Es gibt in der Gegenwart und j%26uuml geren Vergangenheit sehr verschiedene Fl%26uuml;chtling tr%26ouml;me. Me chen fliehen vor Krieg, Bombardierung oder Todesgefahr, vor Folter, Terror und Unterdr%26uuml;ckung, aus materieller Not, um des %26Uuml erlebe willen. Die I zenierung von Fl%26uuml;chtling tr%26ouml;men geh%26ouml;rt zum ABC des deutschen Imperialismus, sei es im September 1938 vor der A exion der sudetendeutschen Grenzgebiete oder im Juli/August 1939 vor dem %26Uuml erfall auf Polen, sei es im Sommer 1961 oder 1999 im Kosovo. F%26uuml;r die politische Funktion solcher Aktionen ist es gleichg%26uuml;ltig, aus welchen Ursachen, mit welcher Motivation und Zielstellung die Me chen fliehen, ob %26raquo onta laquo; angezogen von verlockenden Ver rechungen oder unter ychologischem oder gar physischem Druck und organisiert wie 1938. Entscheidend ist, da zlig; solche i zenierten Fl%26uuml;chtling tr%26ouml;me ihre politische Wirkung in der %26Ouml;ffentlichkeit %26uuml er die mediale Pr%26auml entation zu einem bestimmten Zeitpunkt erf%26uuml;llen.

US-Pr%26auml ident Bush hatte im Juli 1989 Ungarn besucht, a chlie zlig;end startete von hier aus die Fluchtwelle von DDR-Urlaubern %26uuml er die Grenze zu %26Ouml terreich. Die elektronischen Medien %26raquo;informierte laquo; t%26auml;glich, westdeutsche Fer ehteams wurden an Ort und Stelle entsandt. Ihre Bildberichte erf%26uuml;llten im ychologischen Krieg nicht so sehr eine Informatio funktion, sie dienten vielmehr als Resonanzverst%26auml;rker und praktische Organisatoren. Nachdem sich Ungar Regierung f%26uuml;r 500 Millionen DM Kredit von der Bundesregierung hatte kaufen la en, ko te bei Sopron der mediengerecht i zenierte Ma e uuml ertritt erfolgen. Vorau etzung aller Fluchten aber war, da zlig; DDR- uuml;rger in der BRD automatisch das uuml;rgerrecht erhielten. Die einmal in Gang gesetzte Ma enmigration war nach der Grenz%26ouml;ffnung am 9. November nicht zu sto en, obwohl die Bundesregierung das gern getan h%26auml;tte, als deren politische Funktion ersch%26ouml ft war. Jeden Tag wanderten nun Tausende Me chen ab, 1989 i gesamt 384854 Personen und im ersten halbjahr 1990 weitere 238384.

%26raquo lattformfieber%26laquo;?

Neben der %26raquo;Operation Ma enflucht%26laquo; wurde ein zweiter Kanal der politischen Destabilisierung wirksam, die antisozialistische O osition in der DDR. Dies war zugleich eine Alternative zur %26raquo;Operation Ma enflucht%26laquo;: Statt der DDR den R%26uuml;cken zu kehren, diese demokratisch zu ver%26auml dern. Die O ositio gru en hatten mit wenigen Au ahmen bisher unter dem Dach der Kirche Zuflucht gesucht. Ab September 1989 traten sie aus dem Schutz der Kirche heraus in die %26Ouml;ffentlichkeit und versuchten, schrittweise legale Organisatio formen aufzubauen. Die Sicherheitsorgane der DDR hatten geglaubt, diese Gru en kontrollieren zu k%26ouml en, bis zu einem Drittel ihrer Mitglieder hatten sie dorthin entsandt. Sie hatten sogar Reservekandidaten f%26uuml;r die F%26uuml;hrung solcher Organisationen aufgebaut, eri ert sei nur an Ibrahim ouml;hme oder Wolfgang Schnur. Doch diese hoffnungen auf Steuerung erwiesen sich als Illusion, Schnur z.B. dr%26uuml;ckte den Demokratischen Aufbruch bald nach rechts. Ein anderes Drittel, so grobe Sch%26auml;tzungen, dieser DDR-O ositionellen lief an der langen Leine des D oder anderer westlicher Die te, die bei der politischen Etablierung logistische hilfe leisteten. Die Vertreter von sieben O ositio gru en bildeten am 6. Oktober 1989 eine %26raquo;Kontaktgru e%26laquo;, die w%26ouml;chentlich tagte und den Widerstand gegen die F%26uuml;hrung der SED organisierte. Zu den 16 Mitgliedern geh%26ouml;rten Maria e Birthler, Rainer E elma , Wolfgang Ullma und Martin Gutzeit. Die Kontaktgru e initiierte Kundgebungen und Demo trationen, sie gab Losungen aus wie %26raquo;Keine Gewalt%26laquo; oder %26raquo;Wir sind das Volk%26laquo;.

Die SED-F%26uuml;hrung reagierte hilflos und f%26uuml;hrte nicht einmal die politische Auseinandersetzung mit den sich formierenden O ositio gru en, die sich zu auml;chst nicht antisozialistisch gaben. Ihre entscheidenden Forderungen nach A chaffung der f%26uuml;hrenden Rolle der Partei der Arbeiterkla e dash; ohne die Gr%26uuml de f%26uuml;r diesen F%26uuml;hrungsa ruch %26uuml erhaupt zu thematisieren dash; und bald nach %26raquo;freie laquo; Wahlen f%26uuml;r ein uuml;rgerliches Parlament f%26uuml;hrten dazu, da zlig; auml;teste Mitte Januar 1990 mit Au ahme der Vereinigten Linken alle diese neugegr%26uuml deten Gru en und Parteien f%26uuml;r den %26Uuml ergang zur %26raquo;Marktwirtschaft%26laquo; und f%26uuml;r die %26raquo;deutsche Einheit%26laquo; eintraten, als letzte war das Neue Forum eingeschwenkt.

Der dritte und entscheidende Kanal zur politischen Destabilisierung der DDR war die Organisation von gro zlig;en %26ouml;ffentlichen Ma endemo trationen, begi end am 6. und 7. Oktober in Leipzig und ab 9. Oktober jeden Montag in Leipzig. Die gr%26ouml zlig;te dieser Demo trationen fand am 4. November 1989 in Berlin statt. Der, medial vermittelte, %26raquo;Druck der Stra zlig;e%26laquo; sollte den Druck der Abwanderung ewegung verst%26auml;rken. Die montags auf den Stra zlig;en Leipzigs verteilten handzettel mit den jeweils aktuellen Losungen trugen einen Bo er Druckvermerk.

Die Bedingungen diktiert

Zweifellos entstanden auf der Basis der tiefen politischen Krise des SED-Regimes im her t 1989 Elemente einer revolutio auml;ren Krise: Die herrschenden ko ten so nicht weiterregieren, und gro zlig;e Teile der Bev%26ouml;lkerung wollten so nicht weiter regiert werden. So artikulierte sich die Unzufriedenheit in Protestbewegungen, Kundgebungen und Ma endemo trationen. Doch Protest und Rebellion sind keine Revolution. Zu einer politischen Revolution geh%26ouml;rt mehr, vor allem ein zielbewu zlig;tes politisches Subjekt und eine politische Ma enmobilisierung, die Errichtung einer neuen politischen herrschaft auf revolutio auml;rer Grundlage. Der A ruch, dieses Subjekt 1989 gewesen zu sein, wird von vielen Akteuren erhoben, von den Mitgliedern der O ositio gru ierungen, von den sogena ten Reformsozialisten in der SED, Teilnehmern an Kundgebungen und Demo trationen. Die allermeisten von ihnen hatten von den weltpolitischen Rahme edingungen, die ihre Proteste als Reaktion auf die Krise hervorriefen und ihre Bestrebungen %26uuml erhaupt erst erm%26ouml;glichten, weder Ke tnis noch Begriff. F%26uuml;r sie ielte sich die %26raquo;Revolutio laquo; schei ar im politischen Vakuum ab. Dabei war auml;teste nach der Grenz%26ouml;ffnung am 9. November 1989 die Regierung Kohl mit ihrer A chlu zlig olitik das entscheidende Subjekt.

Die Leipziger Montagsdemo trationen mutierten zum nationalen Ereignis. Der DDR-Bev%26ouml;lkerung sollten die Flausen von einem %26raquo;reformierten, demokratischen Sozialismu laquo; oder von einem %26raquo;Dritten Weg%26laquo; ausgetrieben und sie auf einen direkten A chlu zlig; an die BRD eingestimmt werden. Dies pa ierte mit den von Kohl am 28. November 1989 proklamierten Zehn Thesen zur deutschen Einheit, die die von ha Modrow angestrebte Vertragsgemei chaft beider deutscher Staaten vereiteln sollte und einen Stufe lan zur staatlichen Einheit vorstellten. Kaum hatte Kohl sie beka tgegeben, skandierten 200 000 Me chen in Leipzig: %26raquo;Deutschland einig Vaterland!%26laquo;

Alle bundesdeutschen Parteien suchten sich in der DDR ihre politischen Partner und dominierten sie bald. Parteii titutionen und -stiftungen schufen schnell eine Schicht kollaborierender politischer Funktio auml;re. Die West-Parteien mischten sich nicht nur in den Wahlkampf zur Volkskammer am 18. M%26auml;rz 1990 ein, sie dominierten ihn bald. Der bundesdeutsche Gro zlig;- und Einzelhandel %26uuml erschwemmte die DDR-M%26auml;rkte, durch ihr Kaufverhalten trugen die DDR- uuml;rger ma enhaft dazu bei, sowohl den eigenen DDR-handel niederzukonkurrieren als auch die ent rechenden Produktio etriebe f%26uuml;r die Versorgung der Bev%26ouml;lkerung. Die %26raquo;R%26uuml;ck-Wende%26laquo; war begleitet vom Ma eno ortunismus der DDR- uuml;rger.

Wie die DDR sich nach dem Sturz honeckers entwickelte, wurde nicht mehr von der SED-F%26uuml;hrung unter Krenz und auch nicht von der Regierung Modrow bestimmt, weder von den %26raquo;her trevolutio auml;re laquo; noch von den regulierten Stra zlig;endemo tranten, sondern zunehmend direkter in Bo und Washington. Einen Tag vor der Grenz%26ouml;ffnung bestimmte Kohl im Bundestag erpre erisch die Bedingungen f%26uuml;r einen %26raquo;Reformproze zlig laquo; in der DDR: Grundlegende Ver%26auml derungen der gesellschaftlichen Verh%26auml;ltni e, Verzicht auf das Machtmonopol der SED, freie Wahlen und R%26uuml;ckkehr zur marktwirtschaftlichen Ordnung.

* Teil 2 am Die tag: Die Zurichtung der DDR zur A chlu zlig;zone Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von joachimkuehnel am 01.10.2005 < an cla ="time">22:25.
Antwort :

Zitat: Original von joachimkuehnel
hier wird deutlich, da zlig; Kohl ein gr%26ouml zlig;enwah i iger kalter Krieger war und ist. Er geh%26ouml;rt nicht auf den Geschicht ockel des geeinten Deutschlands. Er ist ein Reaktio auml;r und Demagoge. Die ganze Geschichte hatte aber auch etwas mit dem technologischen R%26uuml;ckstand der RGW-Staaten zu tun. Bei iele gef%26auml;llig?



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__________________
%26quot imm die Recht taatlichkeit weg, was sind Staaten we nicht gro zlig;e R%26auml;uberbanden? De was sind R%26auml;uberbanden anderes als Staatswesen im Kleinen?" Augustinus

Texte von Leo D. Trotzki

Antwort :

Da hast Du mit dem KC 84/ 85/1 und KC 87 die Ko umg%26uuml;terproduktion erwischt. Siehe auch Robotron-Net. Da fehlen noch der MC 80 vom Robotronwerk Zella-Mehlis oder der Mikrorechnerbausatz Z 1013 vom VEB Robotron-Elektronik Riesa. Die liefen alle unter Basic.

Auf der Startseite im Bild hast Du den schwarzen MC 80 links unten mit Bildschirm und Ka ettenlaufwerk, rechts unten ist ein KC.

We Du mal die Gelegenheit bekommst i heinz-Nixdorf-Museum in Paderborn zu kommen, da findest Du auch in der chronologischen Reihenfolge Exemplare vom ru ischen MI K 32, den Roboton R 300, den Rechner der cellatron-Serie, die uuml;rocomputer A 5110, 5120, 5130, den PC 1715, den AC 7100 und 7150, den K 1834. F%26uuml;r Rechnerzentren der sozialistischen Staaten wurden die Gro zlig;rechner aus der ESER-Serie, z.B. der 1055, produziert (ESER = Einheitliches System elektronischer Rechner in Baukaste auweise).

Die Betrie - und Vertrie tandorte vom Kombinat Robotron, Stammwerk Dresden:



Standorte - auml;here Details zur Technik, Software etc. unter http://www.robotrontechnik.de/
Ein Sammelsurium zu mehreren Kombinaten der DDR-Mikroelektronik und nicht nur zu Robotron, inkl. ezialisten aus der Privatwirtschaft.
Links zu DDR-Computer im Netz: http://www.robotron-net.de/links.html
Antwort :

Zitat: "Vorw%26auml;rts immer, r%26uuml;ckw%26auml;rts nimmer!"

Erich honecker
ko umg%26uuml;ter? muahhhaahh - der war gut, mu ich mir merken.

%26uuml rige fehlt noch einer: der p8000


__________________
Die sterbenden Gesellschaften h%26auml;ufen Gesetze an wie die Sterbenden heilmittel.


Antwort :

Den AC 7100/7150 oder PC 1715 ga nicht %26uuml er die Ladentheke, zumal die guten St%26uuml;cke mit 25.000 DDR-Mark-Einzelpreis in der DDR-Wirtschaft gehandelt wurden, f%26uuml;r die mindeste pro Jahr 2,5 Vollbesch%26auml;ftigteneinheiten f%26uuml;r andere betriebliche Aufgaben freigesetzt, nicht entla en, werden mu zlig;ten. Ein feiner Unterschied zur gegenw%26auml;rtigen Praxis.

Die KCs ko te man dagegen in Gesch%26auml;ften mit elektronischen Bastlerbedarf kaufen. Also waren letztere Ko umg%26uuml;ter.

Den P 8000 findest Du auf der Seite http://www.robotrontechnik.de/ wieder. Der wurde vom EAW Berlin-Treptow hergestellt, nur nicht f%26uuml;r den Ko umg%26uuml;termarkt.

Der hersteller Elektroa aratewerk Berlin-Treptow besch%26auml;ftigte sich haupt auml;chlich mit der Produktion von Ger%26auml;ten im elektrotechnischen Bereich. Jedoch wurden Mitte der 1980er Jahre auch Rechner produziert: GDS6000, P8000 und P8000 Compact. Au zlig;erdem gab es Entwicklungen im Proze rechnerbereich: die Steuerrechner URSADAT 5000 sowie die URSALOG-Serie.

auml;heres zum Rechner hier.
Antwort :

Ich werde nicht aufh%26ouml;ren, mich zu wehren, we Be erwe is DDR- uuml;rgern a rechen, da zlig; sie nicht mal f%26auml;hig waren, sich die %26Auml;rmel hochzukrempeln. Was anderes wird doch in dem Beitrag von Carsten K%26ouml ig nicht ausgedr%26uuml;ckt.

Au zlig;erdem unterschl%26auml;gt er mehrere Fakten:

- Reparatio leistungen der DDR, auch f%26uuml;r die BRD an die Sowjetunion
- Rohstoffarmes Land
- Embargopolitik des Weste gegen sozialistische Staaten bei gleichzeitigem Segen des Marshallpla

We das keine Ursachen f%26uuml;r den entstandenen wi e chaftlich-technischen A tand sind.

Nur We is haben offe ichtlich das Arbeiten erfunden und sind die Krone der Sch%26ouml fung. Von Teilnehmern in diesem Forum sollte man einen breiteren horizont erwarten d%26uuml;rfen als unterschwellige Arroganz wie wir es von Westpolitikern und Westmanagern gewohnt sind. Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von joachimkuehnel am 05.10.2005 < an cla ="time">11:07.
Antwort :

Zitat: Original von joachimkuehnel
Ich werde nicht aufh%26ouml;ren, mich zu wehren, we Be erwe is DDR- uuml;rgern a rechen, da zlig; sie nicht mal f%26auml;hig waren, sich die %26Auml;rmel hochzukrempeln. Was anderes wird doch in dem Beitrag von Carsten K%26ouml ig nicht ausgedr%26uuml;ckt.

Au zlig;erdem unterschl%26auml;gt er mehrere Fakten:

- Reparatio leistungen der DDR, auch f%26uuml;r die BRD an die Sowjetunion
- Rohstoffarmes Land
- Embargopolitik des Weste gegen sozialistische Staaten bei gleichzeitigem Segen des Marshallpla

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