Frage:
Zitat:
"Ausweitung der Kampfzone"
Linke und Neonazis legen sich die Internetseiten lahm
Andreas Kopietz
BERLIN, 6. Oktober. Manch einer, der sich per Internet ein Ch%26eacute; Guevara-T-Shirt bestellt hat oder einen Kapuze ullover mit rotem Stern, mu jetzt damit rechnen, daheim von Neonazis besucht zu werden. Vor einigen Tagen hackten U eka te den Berliner "Antifa-Versand". Sie lasen die Kundendate ank aus und stellten die Privatadre en von bundesweit 581 Kunden ne t Telefo ummern f%26uuml;r alle le ar i Internet.
Immer sch%26auml;rfer bek%26auml;mpfen sich Linksextremisten und Neonazis im Internet und nicht mehr nur auf der Stra zlig;e. Seit Wochen zerst%26ouml;ren sie sich gege eitig We eiten, ionieren die Benutzerdaten der anderen Seite aus, um sie da zu ver%26ouml;ffentlichen. So hatten Linke in der vergangenen Woche den Server der rechten Internetseite "Freier Widerstand" zeitweise lahm gelegt. Auf dem Server, der von dem hitlerverehrer Gary Lauck in den USA betrieben wird, lasen die Linken die Date ank des Forums aus und ver%26ouml;ffentlichten auml;mtliche Beitr%26auml;ge, Benutzerdaten und Privatnachrichten. In den Wochen zuvor hatten sie bereits drei andere Internet-Versandbetreiber gehackt und die Kundendaten %26ouml;ffentlich gemacht.
Der Verfa ung chutz richt von einer "Ausweitung der Kampfzone auf das Internet". Auch auf der Stra zlig;e verzeichnen die Verfa ung ch%26uuml;tzer der verschiedenen Bundesl%26auml der seit Monaten mehr Auseinandersetzungen zwischen "aktio orientierte quot; Mitgliedern der jeweiligen Szenen. "In diesem Zusammenhang sehen wir auch die verst%26auml;rkten Auseinandersetzungen im Internet", sagt A gar Baums vom Berliner Verfa ung chutz. De och sind die Verfa ung ch%26uuml;tzer nach Baums Worten nicht sonderlich %26uuml errascht. %26quot chlie zlig;lich nehmen die Internetke tni e, und auch die %26uuml er das hacken, zu."
Offen ist f%26uuml;r ihn die Frage, ob aus dem virtuellen Kampf handfeste Angriffe werden. De neben den Daten von Versandkunden haben rechtsradikale Computerhacker in Extra-Listen auch neue Namen und Privatadre en ihrer Gegner ver%26ouml;ffentlicht. In diesen Listen findet sich unter anderem eine Mitarbeiterin des "Informatio die tes gegen Recht quot; wieder, ein Mitglied des Bundesvorstandes der Link artei.PDS, Mitarbeiter des Netzwerkes Indymedia sowie Mitglieder von Antifa-Gru en. Diese Listen ko ten bis Mittwoch unter anderem von einem US-Server heruntergeladen werden. Gegen Mittag war da pl%26ouml;tzlich Schlu : Die Seite war wiederum von Linken gehackt worden. De och kursieren die Name listen weiter im Netz. Der Staat chutz der Berliner Polizei pr%26uuml;ft nach eigener Au age derzeit, wie stark die auf den Listen aufgef%26uuml;hrten Personen gef%26auml;hrdet sind.
Rechts und Links versch%26auml;rfen nun ihre Sicherheitsma zlig ahmen. Sowohl die Neonazis diskutieren die Sicherheitsl%26uuml;cken in ihrer Software als auch die Antifa. "Wir hatten eine f%26uuml;r Attacken anf%26auml;llige Software", sagt ein Aktivist des gehackten Berliner Antifa-Versandes, der jetzt Anzeige bei der Polizei erstatten will. "Die persone ezogenen Daten der Kunden waren gerade vom Server heruntergenommen worden." Doch kurz zuvor hatten sich die Neonazis schon bedient.
hmmmpf! we die jungs un m%26auml;dels it ski un punkis mal kurz aufh%26ouml;ren k%26ouml ten mit dieser schlammschlacht, da w%26uuml;rde ich sicherheitsaudits bei der ini f%26uuml;r neue %26quot oziale" marktwirtschaft vorschlagen.
"es gibt viel zu tun, packen wirs a quot;