Frage:
Der 3.4. sollte ja ein Europaweiter Aktio tag sein. Ist ziemlich in die hose gegangen. Es gab nur noch ein paar Demos in Frankreich und Italien, a o ten mal ne A rache auf nem Kongre , das war%26acute da auch schon mit dem grenz%26uuml erschreitenden Kampf. Ein paar Tage vorher ga acute nen Generalstreik in Griechenland. %26Uuml erall k%26ouml;chelt etwas vor sich hin ohne %26uuml er nationale Grenzen zu ringen.
14.4.04
Mehr als hunderttausend Angestellte des %26ouml;ffentlichen Die t in Gro rita ien sind im Streik
In Gro rita ien haben sich seit gestern weit mehr als hunderttausend Besch%26auml;ftigte des %26Ouml;ffentlichen Die tes an einem Streik f%26uuml;r Gehaltserh%26ouml;hungen beteiligt. Allein 90.000 Mitarbeiter des Arbeitsministeriums haben die Arbeit niedergelegt.
Bei Arbeit auml;mtern, Sozial%26auml;mtern, Gef%26auml gni en und anderen Beh%26ouml;rden habe der Streik zu "er thaften St%26ouml;runge quot; gef%26uuml;hrt, teilten die Gewerkschaften mit.
Der Au tand soll 48 Stunden dauern. hintergrund ist, da 41 Prozent der Besch%26auml;ftigten im %26ouml;ffentlichen Die t weniger als die EU als notwendiges Mindesteinkommen definiert (24.000 Euro pro Jahr). Dies bedeutet vor dem hintergrund der sehr hohen Preise, besonders in London, einen sehr niedrigen Lebe tandard.
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Arbeit cheu und chronisch schlecht gelaunt!
Antwort :
Ich fand gerade was im Netz %26uuml er einen aktuellen "unabh%26auml gige quot treik. Durchauch etwas optimistischer stimmend zu h%26ouml;ren, da zlig; es auch heutzutage noch (wieder?) m%26ouml;glich ist Streiks auch an Gewerkschaften vorbei durchzusetzen...
25.04.04 Sel tst%26auml dige Streiks bei Ford in K%26ouml;ln gegen versch%26auml;rfte Arbeitshetze
Am Mittwoch, den 21.4., legten die Kollegen der Nachtschicht in der Endmontage bei Ford in K%26ouml;ln (Y-halle) von 5.00 bis 6.30 Uhr die Arbeit nieder und marschierten zum Betrie rat uuml;ro. Nachdem die Kollegen der Fr%26uuml;hschicht davon erfahren hatten, folgten sie dem Bei iel der Nachtschichtler und streikten von 9.30 bis 10.30 Uhr. Pro Schicht beteiligten sich 70 Prozent der etwa 500 Arbeiteri en und Arbeiter daran.
Die Streiks richteten sich i esondere gegen die unertr%26auml;gliche Arbeitshetze. Nach der ma iven Arbeit latzvernichtung der letzten Monate wird jetzt versucht, mit reduzierter Belegschaft die St%26uuml;ckzahlen wieder nach oben zu treiben. Seit Wochen werden in der Y-halle statt 1.600 Fiestas in drei Schichten 1.800 St%26uuml;ck montiert. Um die Kollegen ruhig zu halten, wurde zu auml;chst von "vor%26uuml ergehende quot; Produktio teigerungen ge rochen.
Die Kollegen em ouml;ren sich vor allem %26uuml er die R%26uuml;cksichtslosigkeit, mit der die Gesch%26auml;ftsleitung auf ihrem R%26uuml;cken vorgeht. Obwohl der Kranke tand in der Y-halle aufgrund der Arbeitshetze zeitweise bis auf 19 Prozent a tieg, wurde jede Dro elung des Produktio tempos verweigert. Mit dem neuen Arbeitsme ungs- und Beurteilung ystem "GPA quot; soll die St%26uuml;ckzahl mit gleichem Personal sogar noch auf 1.860 Fiestas pro Tag gesteigert werden.
Die Kollegen der Endmontage forderten deshalb beim Betrie rat, da sie sel t die Bandgeschwindigkeit %26uuml erpr%26uuml;fen wollen und das Band bei zu hoher Geschwindigkeit a chalten k%26ouml en. Sie rachen sich f%26uuml;r mindeste 90 Neuei tellungen aus.
Angegriffen wurde auch die neue Urlau regelung, nach der nur noch drei Wochen zusammenh%26auml gender Urlaub genommen werden darf. Das erschwert die notwendige Erholung. F%26uuml;r die Kollegi en und Kollegen aus der T%26uuml;rkei schr%26auml kt es zu auml;tzlich den h%26auml;ufig im Sommer durchgef%26uuml;hrten Besuch der Verwandten und heimatorte ein.
Die Wut und Kampfbereitschaft der Kollegen wird auch dadurch verst%26auml;rkt, da Ford ihnen gleichzeitig ma ive Reallohnverluste zumutet. Kaum war die Metall-Tarifrunde vorbei, verk%26uuml dete die Gesch%26auml;ftsleitung, da das Weihnachtsgeld gek%26uuml;rzt und die erk%26auml;mpfte Tariferh%26ouml;hung auf die %26uuml ertariflichen Loh estandteile angerechnet werden sollen.
Das Management versuchte, die sel t%26auml digen Streiks in der Y-halle zu verheimlichen. Als es in anderen Abteilungen am Mittwoch deshalb zu Produktio tockungen kam, wurde das mit angeblichen "A etzphase quot; begr%26uuml det. Das zeigt, welche Angst die Monopole davor haben, da solche sel t%26auml digen Streiks Schule machen. Die Situation ist g%26uuml tig, nicht nur gegen die steigende Arbeitshetze in die Offe ive zu gehen, sondern im ganzen Werk und Ford-Konzern die R%26uuml;cknahme der bereits beschlo enen Lohnk%26uuml;rzungen auf die Tagesordnung zu setzen.
Antwort :
Ich glaube, dieser Thread sollte aufgeteilt werden.
Ein Streik ABC sollte doch wohl eher etwas wie ein Lehrbuch sein. Also Konzepte, Ideen, Erfahrungen und Anekdoten %26uuml er das F%26uuml;hren und gewi en eines Streiks. Auf diesem Gebiet haben wir wohl u eren euro auml;ischen Nachbarn gegte uuml er einiges nachzuholen.
Ich werde nun einen Streik-Ticker f%26uuml;r Streikmeldungen (weltweit) zu auml;tzlich einrichten.
Von nun an in diesem Thread bitte nur noch Beitr%26auml;ge dar%26uuml er, wie man einen Streik vorbereitet und wie man ihn f%26uuml;hrt!
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Arbeit cheu und chronisch schlecht gelaunt!
Antwort :
O.K. Ich will hier mal einen Anfang machen.
We man davon ausgeht, da zlig; die Gewerkschaften nur ungern oder garnicht versuchen Arbeitsk%26auml;mpfe zu organisieren sollte man das nicht achselzuckend hi ehmen, sondern das Thema auch au erhalb von gewerkschaftlichen Strukturen diskutieren.
Au erdem gibt es Bereiche in denen Gewerkschaften wenig bis nix zu melden haben. Leiharbeit, Schwarzarbeit, Kurzeitjo erei, Schei el tst%26auml digkeit...
Auch da sollten gemei ame Aktionen m%26ouml;glich sein, vielleicht sogar gemei ame Arbeit iederlegungen.
Bei Streiks k%26ouml ten Erwer lose die Streikposten unterst%26uuml;tzen, man k%26ouml te auch gemei am Zufahrt tra zlig;en und Kreuzungen blockieren. Viele der Aktionen, die in verschieden nicht gewerkschaftlichen K%26auml;mpfen (wie Anti-Akw- oder Friede ewegung) normal waren, k%26ouml ten auch in den Auseinandersetzungen mit der Wirtschaft eingesetzt werden.
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Antwort :
Der Mediemogul Rupert Murdoch hatte (u.a.) die Britischen Zeitungen TIMES und SUN ghekauft um die gut bezahlten Londoner Facharbeiter auf die Stra zlig;e zu setzen und in einer neuen hochmodernen Druckerei mit angelernten Billigstkr%26auml;ften produzieren zu k%26ouml en.
Bei dem 12 monatigen Streik entwickelten sich Kampfformen und -Strukturen, die nicht in Verge enheit geraten sollten. Es bildeten sich %26quot u ortgrou quot; (Unterst%26uuml;tzergru en) in denen auch Leute aus anderen Branchen sowie Erwer lose aktiv wurden. Es gab diese Gru en im ganzen Land, sogar im Ausland. Sie versuchten Geld f%26uuml;r die Streikenden zu sammeln (nach den neuen Britischen Streikgesetzen durften die Gewerkschaften die streikenden nicht mit Streikgeld versorgen) und den Streik aktiv zu unterst%26uuml;tzen in dem der Boykott der bestreikten Zeitungen organisiert wurde. Es wurden auch Streikaktivisten als recher f%26uuml;r Vera taltungen eingeladen.
In London demo trierten die Streikenden t%26auml;glich. Es trafen sich Aktivisten der Streikenden mit Leuten aus den Unterst%26uuml;tzergru en um eine t%26auml;gliche gewerkschaftsunabh%26auml gige Streikzeitung herauszubringen. %26quot ICKET" ("der Streikposte quot;) war ein meist 2-Seitiges Flugblatt, in dem %26uuml er kleine Aktivit%26auml;ten berichtet wurde, wie %26uuml er einen Schottischen Zeitungsjungen, der sich weigerte die von Streikbrechern produzierte Zeitungen auszutragen und von illegalen Aktionen bei denen "Flying Picket quot; Bu e abgefackelt haben, die zum Tra ort von Streikbrechern eingestzt waren. In dieser Zeitung wurden auch Entscheidungen der Gewerkschaft kritisiert. %26quot ICKET" wurde sehr direkt und mit viel humor gemacht und war deshalb bei den Streikenden sehr beliebt.
hiervon sollte man sich f%26uuml;r zuk%26uuml ftige Arbeitsk%26auml;mpfe eine Scheibe a chneiden. A o ten braucht man sich nicht %26uuml er fehlende Untzerst%26uuml;tzung und eigene Einflu zlig;losigkeit bei der Form der Auseindersetzung beschweren.
Antwort :
Mag Wompel
Inland
Streiken, aber richtig
Die Gewerkschaften m%26uuml en ihre K%26auml;mpfe zu gesellschaftlichen machen
Wer die Gewerkschaft ewegung bereits tot glaubte, wird momentan eines Be eren belehrt dash; fl%26auml;chendeckend wird gestreikt und protestiert! Bei aller Freude an sel t geringsten Regungen von Widerstand ist es de och notwendig, %26uuml er Streik- und Kampfformen nachzudenken.
Die aktuell gr%26ouml zlig;te Streikbewegung organisiert ver.di im Rahmen der Tarifverhandlungen f%26uuml;r die rund 160 000 Besch%26auml;ftigten bei der Deutschen Post AG. Dem Aufruf zu zeitlich befristeten Arbeit iederlegungen sind seit vergangenem Samstag %26uuml er 1 500 Kollegi en und Kollegen gefolgt, und ver.di ist stolz darauf, da zlig; rund f%26uuml f Millionen Sendungen liege lieben. Das ist schon beeindruckend, sind doch Postangestellte nicht gerade f%26uuml;r ihre Streikbereitschaft ber%26uuml;hmt. Auch %26raquo;f%26uuml f Millionen Sendunge laquo; klingt gewaltig, solange Liebe riefe und Rechnungen gleichgestellt werden. I esondere in Ke tnis franz%26ouml ischer Kampfma zlig ahmen, bei denen Gesch%26auml;ft ost liege lieb, w%26auml;hrend Erwer lose checks ausgetragen wurden, stellt sich jedoch die Frage, ob andere Streikformen nicht eher geeignet gewesen w%26auml;ren, bei dem allen, die unter dem ausged%26uuml ten Postfilialnetz leiden, Verst%26auml dnis f%26uuml;r die gebeutelten Angestellten zu erzeugen.
Die Frage, %26raquo;wem will ich mit den Streikma zlig ahmen schaden und wem nicht%26laquo;, stellt sich auch bei den herweg Bus Betrieben (h ) in Leverkusen. Die dortigen Besch%26auml;ftigten befinden sich seit Wochen im Streik gegen Niedrigl%26ouml;hne, de neue Fahrer werden nur noch bei der Tochtergesellschaft Wu er-Sieg AG zu deutlich niedrigeren L%26ouml;hnen eingestellt. Es ist zu vermuten, da zlig; dieser berechtigte Streik mehr Unterst%26uuml;tzung erfahren w%26uuml;rde, we die Kampfma zlig ahme nicht in der Verweigerung der Bef%26ouml;rderung, sondern in der Verweigerung des Ka iere der Bef%26ouml;rderungskosten best%26uuml de. Allein die Androhung einer solchen Ma zlig ahme des Nulltarifs hat im vorletzten Jahr den niederl%26auml dischen Bah chaffnern zu einer sech rozentigen Lohnerh%26ouml;hung verholfen.
Es gibt zahlreiche internationale Bei iele f%26uuml;r Kampfformen, die die Bev%26ouml;lkerung ei eziehen, a tatt sie zu behindern. Das aktuellste kommt einmal mehr aus Frankreich, wo der Streik im Energiesektor gegen Privatisierung f%26uuml;r die bed%26uuml;rftigen Kunden zu verbilligten Stromrechnungen f%26uuml;hrt. Solche Kampfformen setzten aber voraus, da zlig; sich die Gewerkschaften und ihre Mitglieder auch um die gesellschaftlichen Folgen der Arbeit k%26uuml;mmern und so ihre K%26auml;mpfe zu gesellschaftlichen K%26auml;mpfen machen.
Weit davon entfernt ist momentan die IG BAU. %26Uuml er den DGB an der hartz-Kommi ion beteiligt, nimmt sie nun ausgerechnet die Einf%26uuml;hrung des Arbeitslosengeldes II zum Anla zlig;, %26raquo;in der Tarifpolitik neue Wege zu gehe laquo; (IG-BAU-Vorsitzender Klaus Wieseh%26uuml;gel) und bietet in der Tarifrunde Bauhauptgewerbe Lohnzur%26uuml;ckhaltung gegen Besch%26auml;ftigung icherung dash; als ob Verzicht je Arbeit l%26auml;tze gerettet h%26auml;tte. Als Anreiz f%26uuml;r eine mindeste zw%26ouml;lfmonatige, durchgehende Besch%26auml;ftigung (ein durchaus ehrenvolles Motiv) sollen die Betriebe, die ihre Arbeiter und Angestellten im Laufe des Jahres nicht k%26uuml digen, eine %26raquo esch%26auml;ftigung r%26auml;mie%26laquo; erhalten. Finanziert werden soll dieser Bonus durch eine zweiprozentige Lohnerh%26ouml;hung, die nicht an die Besch%26auml;ftigten, sondern an die Sozialka e des Baugewerbes flie zlig;en soll. Im kommenden Fr%26uuml;hjahr werde der Bonus da an die Betriebe ausgezahlt, die auf K%26uuml digungen verzichtet haben. Damit ist endg%26uuml;ltig realisiert, da zlig; wir Geld zur Arbeit mitbringen.
Als ob dies nicht reichte, sollen 0,2 Prozent der Bruttoloh umme dash; rund 30 Millionen Euro dash; f%26uuml;r die Finanzierung von gemei amen Aktivit%26auml;ten zur Kontrolle der illegalen Besch%26auml;ftigung verwendet werden. Damit sollen die Bau-Kollegen nicht nur ihre Arbeit l%26auml;tze, sondern auch die u auml;gliche Denunziatio kampagne der IG BAU bezahlen, die u. a. die Migranten und Wanderarbeiter trifft.
Diese A chottung olitik gegen unlie ame Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt wird auch durch die NGG unterst%26uuml;tzt, die den Gesetzentwurf zur Bek%26auml;mpfung der Schwarzarbeit als unzureichend kritisiert hat. %26raquo;Da k%26ouml te noch mehr geschehen, de letztlich geht es um u ere Gesellschaft und um u ere Volkswirtschaft%26laquo;, sagte der NGG-Vorsitzende Franz-Josef M%26ouml;lle erg in einem Interview.
In der Tat sorgen sich die Gewerkschaftsf%26uuml;hrungen dash; a eits der Reden am 3. April oder 1. Mai dash; %26raquo;um u ere Volkswirtschaft%26laquo; und weder um gesellschaftliche Intere en der uuml;rger noch um internationale Solidarit%26auml;t.
Diese immer noch vorrangige Sorge um die deutsche Wettbewer f%26auml;higkeit verhindert nicht nur soziale und internationale Solidarit%26auml;t, sie verhindert auch wirkungsvolle soziale K%26auml;mpfe. Aus dem am 3. April vielbeschworenen %26raquo achlade laquo; der Protestbewegung gegen die sozialen Schweinereien, ist bei der IG Metall ein %26raquo;erstes Arbeitnehmerbegehren in Deutschland%26laquo; geworden. Bis zum her t werde man %26raquo;ein Votum in den Betrieben und der %26Ouml;ffentlichkeit sammeln, um es da den politischen Parteien zu pr%26auml entiere laquo;, hie zlig; es am 26. Mai. Wirtschaft und Politik zittern.
Regierung und O osition steckten mit ihrer Politik in einer Sackga e, meinte IG-Metall-Chef J%26uuml;rgen Peters. %26raquo;Man wird diese Sackga e nicht verla en, indem man jetzt mit h%26ouml;herer Geschwindigkeit gegen die Wand f%26auml;hrt, sondern indem man endlich die Richtung %26auml dert.%26laquo; Dies sollten die Gewerkschaften bei der Wahl ihrer Streik- und Protestformen beherzigen.
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Antwort :
Im Weserkurier las ich gerade etwas %26uuml er wirklich weitergehende Kampfformen von Arbeitern:
Zitat:
Original von Weserkurier 16.6.04
Blackout als Waffe im Arbeitskampf
Mit Sabotage wehren sich die Mitarbeiter von Frankreichs Stromversorger EdF gegen die Privatisierung
Von u erem Korre ondenten
Matthias Beerma
Paris. Ein Knopfdruck, und da waren die beiden 1300-Megawatt-Leitungen aus dem Kernkraftwerk im ostfranz%26ouml ischen Saint-Alban geka t. Kurz darauf wurde die Stromversorgung der Privath%26auml;user einiger itze olitiker unterbrochen. In mehreren Orten im uuml;dfranz%26ouml ischen Departement Lot war der Blackout total.
Mit den Strom erren versuchen Besch%26auml;ftigte des Stromversorgers Electricit%26eacute; de France (EdF) den Plan der Regierung zu ki en, das Staatsunternehmen in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln. Bis Mitte Juli soll die Pariser Nationalversammlung ein Gesetz vera chieden, das eine Teilprivatisierung des Energie-Giganten (167 000 Besch%26auml;ftigte) und seiner Gas-Tochter GdF (38 000 Besch%26auml;ftigte) erm%26ouml;glicht.
Je auml;her der Termin r%26uuml;ckt, desto rabiater werden die Methoden, mit denen sich vor allem die m%26auml;chtige kommunistische CGT-Gewerkschaft gegen die Privatisierung stemmt. Obwohl Finanz- und Wirtschaftsminister Nicolas Sarkozy der CGT weit entgegen gekommen ist und nur noch maximal 30 Prozent des EdF-Kapitals f%26uuml;r private Anleger %26ouml;ffnen will, eskaliert der Konflikt. "Wir la en u nicht kaufe quot;, polterte der Chef der CGT-Energie, Fr%26eacute;d%26eacute;ric Imbrecht.
%26quot eit wir den Strom a chalten, richt man endlich %26uuml er u quot;, freute sich ein CGT-Funktio auml;r %26uuml er die %26ouml;ffentliche Aufregung. Seit Monaten traktiert die CGT die franz%26ouml ische %26Ouml;ffentlichkeit mit d%26uuml teren horror-Szenarien. Bei einer Privatisierung von EdF drohten in Frankreich die Lichter auszugehen, behaupten die Funktio auml;re, und fordern eine Volksa timmung. Aber zwei Drittel der Franzosen sind %26uuml erzeugt, da die EdF-Mitarbeiter mit ihrem Widerstand ihre Sozial-Privilegien verteidigen wollen.
Wer bei EdF ist, f%26uuml;r den wird gesorgt - beinahe wie im real existierenden Sozialismus: Es gibt billige Firmenwohnungen, schmucke Feriend%26ouml;rfer, ma zlig;geschneiderte Versicherung olicen, Strom zum Nulltarif und eigene Krankenh%26auml;user. Eine lebe lange Jobgarantie geh%26ouml;rt bei EdF ebe o dazu wie eine satte Rente ab 55 Jahren (75 Prozent der letzten Bez%26uuml;ge). Mit Z%26auml;hnen und Klauen verteidigen die EdF-Mitarbeiter diese Verg%26uuml tigungen.
Unter Thatcher wurde in Gro zlig; Brita ien die Gewerkschafts- und Streikgesetzgebung ge%26auml dert, da zlig; Streiks f%26uuml;r illegal erkl%26auml;rt werden ko ten. hielt sich eine Gewerkschaft nicht an die staatlichen Vorgaben, wurden Gewerkschaftsverm%26ouml;gen beschlagnahmt.
Wir sollten diese M%26ouml;glichkeit auch als zuk%26uuml ftige Entwicklung bei u nicht aus den Augen verlieren...
Zitat:
Original von rf-news
26.06.04
Norwegische Regierung bricht ILO-Konvention und verbietet Streik der %26Ouml;larbeiter
Seit dem 21.6.04 befanden sich die %26Ouml;l-Arbeiter der Gewerkschaft OFS (Oljearbeidernes Felle amme lutning) im Streik "f%26uuml;r die tarifliche A icherung der Renten, be ere Bedingungen f%26uuml;r Zeitarbeiter und mehr Rechte auf Einflu ahme der Arbeiter bei Arbeit edingunge quot;, berichtet Arnljot Ask, der Internationalismu ekret%26auml;r der Kommunistischen Arbeiterpartei Norwege (AKP). Auch in Norwegen setzen die Monopole mehr und mehr Zeitarbeiter ein. Am 25.6. ordnete die Regierung unter Bruch internationalen %26Uuml ereink%26uuml fte das Ende des Streik an. rote fahne news rach unter anderem mit dem 1. Vorsitzenden der OFS ...
Bereits w%26auml;hrend des Streiks rach rote fahne news mit dem %26Ouml;l-Arbeiter Johan Petter Andresen. Er ist Mitglied der OFS und berichtete %26uuml er die Streiktaktik der Gewerkschaft und die ouml;tige internationale Solidarit%26auml;t: "Die %26Ouml;l-Gesellschaften verlieren jetzt aufgrund des Streiks t%26auml;glich mehrere Zehntausend Dollar. Und das wird mit steigender Zahl von Streikenden noch mehr.
Jetzt erz%26auml;hlen u die %26Ouml;lgesellschaften, da Norwegen international einen schlechten Ruf bekommt, auml;mlich, da das Land kein verl%26auml licher %26Ouml;l- und Gasversorger sei. Deswegen w%26auml;re es gut, internationale Unterst%26uuml;tzung zu erhalten und zu wi en, da die Arbeiter in anderen L%26auml dern solidarisch sind. Das ist gerade aus den L%26auml dern der gro zlig;en Aufk%26auml;ufer des norwegischen %26Ouml;ls, Deutschland und Frankreich, wichtig.
Die Gewerkschaft erh%26ouml;ht die Zahl der Streikenden Schritt f%26uuml;r Schritt, aber sie versucht zu verhindern, da sie einen Vorwand f%26uuml;r eine Intervention und eine Zwangsverei arung der Regierung liefert. De we in Norwegen ein Streik Wirkung zeigt und er %26uuml er die beschlo enen Regeln der Streikverei arungen hinausgeht, da greift die Regierung mit der Zwangsverei arung ein."
Genau eine solche Zwangsverei arung der Regierung wurde jetzt erla en. In den Medien wird dar%26uuml er positiv berichtet, immerhin ist Norwegen der drittgr%26ouml zlig;ten %26Ouml;l-Exporteure der Welt und der Streik bega Wirkung zu zeigen. Die Regierung begr%26uuml dete ihr Diktat gegen die Arbeiter vor allem mit den Intere en ihrer internationalen handel artner. Es richt daher einiges daf%26uuml;r, da verschiedene EU-Regierungen Druck auf die norwegische Regierung ausge%26uuml t haben.
Nirgends ko te man lesen, was die Zwangsverei arung f%26uuml;r die Arbeiter bedeutet.
Taerge Nustad, der 1. Vorsitzende der OFS berichtet heute nach dem angeordneten Ende des Streiks gege uuml er rote fahne news: "Es ist eine schwierige Situation f%26uuml;r die Arbeiter. Wir bekommen jetzt ein Lohndiktat der Regierung und %26Ouml;l-Gesellschaften aufgedr%26uuml;ckt - die Forderungen der Arbeiter werden dabei nicht geh%26ouml;rt. Es ist ein Skandal. Die Regierung hat mit ihrer Anordnung die internationale Konvention der ILO (UNO-Organisation: International Labour Organization) gebrochen. Sie sorgt sich um ihr A ehen als %26Ouml;l-Exporteur. Der Bruch von internationalen Me chen- und Gewerkschaftsrechten ist ihr egal. Die norwegischen Gewerkschaften haben bereits acht Mal die ILO wegen solcher Zwangsma zlig ahmen angerufen. Sieben Mal hat die ILO den Gewerkschaften Recht gegeben. Bei drei der F%26auml;lle handelte es sich um OFS-Streiks. Wir werden u eren Kampf zu einem anderen Zeitpunkt fortsetzen."
Ich bin gerade auf ein intere antes Bei iel gesto zlig;en, wie Erwer lose und Arbeitende sich in einer Auseinandersetzung unterst%26uuml;tzen:
Zitat:
Original von rf-news.de
Montagsdemo tration solidarisch mit DaimlerChrysler-Kollegen
Brau chweig. Am 12.7. fand zum zweiten Mal erfolgreich eine Montagsdemo tration gegen Soziala au, Billigl%26ouml;hne und Bildungsk%26uuml;rzungen in Brau chweig statt. Nach einer kurzen Auftaktkundgebung und dem Song "Weine nicht, we der Schr%26ouml;der f%26auml;llt" zogen ca. 100 Teilnehmer mit vielen Tra arenten durch die Stadt. Dabei war auch eine Delegation des uuml dni es "Agenda 2010 ki e quot; aus ha over, die ab September auch in ha over Montagsdemo trationen durchf%26uuml;hren wollen. Beschlo en wurde eine Solidarit%26auml;tserkl%26auml;rung mit dem Kampf der Kollegen bei Daimler Chrysler.
Solidarit%26auml;tserkl%26auml;rung:
"Liebe Kollegi en und Kollegen bei Daimler Chrysler!
Wir haben aus den Nachrichten erfahren, da in Sindelfingen 12.000 Kollegen letzten Samstag aus Protest gegen die Koste enkung l%26auml e und Arbeitszeitverl%26auml gerung die Arbeit verweigert haben. Wie freuen u %26uuml er euren Mut und eure Entschlo enheit und w%26uuml chen euch f%26uuml;r den bundesweiten Daimler-Aktio tag am kommenden Do erstag viel Erfolg.
Wir - das sind die ca. 100 Teilnehmer der 2. Brau chweiger Montagsdemo tration gegen Agenda 2010, Billigl%26ouml;hne und Bildungsk%26uuml;rzungen. Wir setzen u ein f%26uuml;r einen gemei amen Kampf von Arbeitslosen und Arbeitenden, de u ist bewu t, da wir u nicht gegeneinander au ielen la en d%26uuml;rfen. Die hartz IV-Pl%26auml e mit dem Arbeitslosengeld II und versch%26auml;rfter Zumutbarkeit treiben nicht nur Langzeitarbeitslose in den Ruin, sondern erh%26ouml;hen auch den Druck auf die Tarife. Arbeitszeitverl%26auml gerung schafft keine Arbeit l%26auml;tze, sondern vernichtet Arbeit l%26auml;tze. Wir treten deshalb u.a. ein f%26uuml;r die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich und die R%26uuml;cknahme der Agenda 2010! Es wird Zeit, da wir u noch be er vernetzen und gemei am den Widerstand organisieren. Sie d%26uuml;rfen nirgends durchkommen!
K%26auml;mpferische Gr%26uuml zlig;e aus Brau chweig!"
(ei timmig beschlo en auf der Montagsdemo in Brau chweig am 12. Juli 2004)
Ach, wieviel Medie erichte gab es %26uuml er die Probleme in Ex-Yugoslavien, als die NATO-Bombadierungen des Balka vorbereitet wurden?
Und wieviel h%26ouml;ren wir %26uuml er die Ungerechtigkeiten danach?
Ich hab hier einen Intere anten Artikel gefunden, der auch gut in diesen Thread pa zlig;t. Wir k%26ouml en sehen, da zlig; eine Betriebliche Friedhofsruhe nicht ewig h%26auml;lt und da zlig; Arbeitsk%26auml;mpfe auch ohne Gewerkschaften m%26ouml;glich sind...
Zitat:
Original von Jungle World 11.8.04
Ein hei zlig;er Sommer
In Serbien findet die gr%26ouml zlig;te Streikwelle seit Jahren statt. Die Proteste sind ontan und nicht von den Gewerkschaftsver auml den kontrolliert. von boris kanzleiter, belgrad
So viele neue Freunde hat Ratibor Trivunac noch nie auf einmal gewo en. Der Sekret%26auml;r der Anarchosyndikalistischen Initiative (ASI) war in der popul%26auml;ren Fer ehtalkshow Klopka, der serbischen Version der Sendung von Sabine Christia en, aufgetreten und hatte ein rhetorisches Feuerwerk gegen die Sozialpolitik der Regierung entz%26uuml det. Seitdem ka er sich vor Sympathiebekundungen kaum noch retten. %26raquo;An der Bushaltestelle, beim auml;cker, %26uuml erall rechen mich die Leute an und sch%26uuml;tteln mir die hand%26laquo;, erz%26auml;hlt der 23j%26auml;hrige begeistert und meint zufrieden: %26raquo;Ich habe wohl vielen aus dem herzen ge rochen.%26laquo;
Zumindest hat der auml;rtige Anarchist mit seiner radikal vorgetragenen Kritik an der miserablen sozialen Situation einen Nerv getroffen. Seit Wochen streiken und protestieren in Serbien Tausende von Besch%26auml;ftigten unterschiedlicher Betriebe. Den Anfang der gr%26ouml zlig;ten Streikwelle seit dem Sturz Slobodan Milosevics vor kna vier Jahren machten Ende Juli die Bergarbeiter aus der ostserbischen Mine tadt Bor. Sie blockierten so lange die Autobahn, bis ihnen die Regierung 30 Euro mehr in die Lohnt%26uuml;te zu stecken ver rach. Jetzt verdienen sie 170 Euro im Monat, einen Lohn, von dem man auch im verarmten Serbien nicht einmal bescheiden leben ka . Aber immerhin ist er ein bi chen h%26ouml;her als zuvor.
Der Erfolg der Bergarbeiter war der Z%26uuml dfunke f%26uuml;r andere Streiks. Die Besch%26auml;ftigten der Eise ahnlinien legten die Arbeit nieder, eine w%26uuml;tende Ma e von Arbeitern der Waffenfabriken aus der Industriestadt Kragujevac fuhr zur Demo tration in die hauptstadt, die Gewerkschaften des Gesundheitswese riefen zum Streik auf. Kein Tag vergeht, an dem nicht neue Proteste organisiert oder angek%26uuml digt werden. Und auch die Stra zlig;e lockaden gehen weiter. Besonders aktiv zeigen sich dabei in diesen Tagen die himbeerpfl%26uuml;cker und die Arbeiter der staatlichen Elektrizit%26auml;tswerke. Ein Ende der Streikwelle ist nicht in Sicht.
Was die Proteste u ereche ar macht, ist, da sie von keinem der drei gr%26ouml zlig;eren Gewerkschaftsver auml de in Serbien kontrolliert werden. Zwar beteiligt sich der alte, Milosevic nahe stehende %26raquo und unabh%26auml giger Gewerkschaften Serbie laquo; an einer Reihe von Auseinandersetzungen, und auch Mitglieder der dem %26raquo;demokratischen Lager%26laquo; der ehemaligen O osition angeh%26ouml;rigen Gewerkschaft %26raquo ezavi ost%26laquo; (Unabh%26auml gigkeit) und der %26raquo;A oziation unabh%26auml giger und freier Gewerkschafte laquo; sind unter den betrieblichen Aktivisten. Aber viele Proteste haben einen ontanen Charakter. %26raquo;Diese Streiks sind ein nicht organisierter sozialer Reflex auf die schwierige Situation im Land%26laquo;, analysiert Branislav Canak, Vorsitzender von %26raquo ezavi ost%26laquo;.
In der Unorganisiertheit sieht das euphorische h%26auml;uflein der Anarchosyndikalisten seine Chance und tritt mit schwarz-roten Fahnen in die erste Reihe der Blockaden. Aber von einer politischen Streikbewegung, wie sich das die linken Aktivisten w%26uuml chen, ist man weit entfernt. Es kommt kaum zu einer Zusammenf%26uuml;hrung der meist lokal beschr%26auml kten Proteste und schon gar nicht zu einer politischen Disku ion %26uuml er gemei ame Per ektiven.
De och %26auml;hneln sich viele der Probleme. So kommt es zu den Forderungen nach Lohnerh%26ouml;hungen, wie bei den Bergarbeitern von Bor, oder nach staatlich garantierten Aufkaufpreisen, wie im Fall der k%26auml;mpferischen himbeerpfl%26uuml;cker. Der Stein des A to zlig;es f%26uuml;r die Proteste ist meist der Verlauf des Privatisierung roze es, der seit dem Sturz Milosevics im Eiltempo forciert wird. In einigen F%26auml;llen, wie bei der Elektrizit%26auml;tsgesellschaft, wehren sich die Besch%26auml;ftigten staatlicher Unternehmen ganz gegen eine angek%26uuml digte Privatisierung und Zerteilung des Unternehme in viele Einzelbetriebe. Zu Recht werden Entla ungen bef%26uuml;rchtet.
In anderen F%26auml;llen wendet sich der Protest vor allem gegen die zahlreichen Unregelm%26auml zlig;igkeiten bei der Privatisierung. So sind die K%26auml;ufer der zur Versteigerung stehenden ehemaligen Staat etriebe oft dubiose Gesch%26auml;ftsm%26auml er aus der Kriegszeit, so gena te Biznesmeni, die kein Intere e an Investitionen haben, sondern daran, illegal erwirtschaftetes Kapital zu waschen. Im Fall des Arzneimittelherstellers Jugoremedia in der nordserbischen Klei tadt Zrenjanin halten %26uuml er 200 Arbeiter den Betrieb bereits seit Dezember besetzt, um dem ungeliebten neuen Eigent%26uuml;mer keinen Zugang zu gew%26auml;hren. Dieser hat einen privaten Wachdie t engagiert, um die Streikenden einzusch%26uuml;chtern. Regelm%26auml zlig;ig ielen sich dort dramatische und blutige Szenen ab.
Der hauptgrund f%26uuml;r die au leibende Politisierung der Proteste ist in der fast kompletten Abwesenheit einer Disku ion %26uuml er Alternativen zur gegenw%26auml;rtigen Sozial- und Wirtschaft olitik zu suchen. Zwar bek%26auml;mpfen sich die zahlreichen Parteien fortw%26auml;hrend. Doch ob Monarchisten, Demokraten oder Nationalisten aller Schattierungen: die Auseinandersetzungen werden meist um banale Skandale und per ouml liche Verfehlungen einzelner Politiker gef%26uuml;hrt. Das Modell einer brachial durchgesetzten marktwirtschaftlichen Strukturreform, mit der die nach einem Jahrzehnt des Krieges und Embargos weitgehend bankrotte und konkurrenzunf%26auml;hige Industrie dem Zusamme ruch %26uuml erla en wird, bleibt politisch unwider rochen. Eine Linke, die %26uuml er symbolische Interventionen hinaus in gesellschaftliche Auseinandersetzungen eingreifen k%26ouml te, existiert nicht.
So k%26ouml te der hei zlig;e Sommer der Streiks zu einer politischen A urdit%26auml;t f%26uuml;hren. De Profit aus dem Unmut schl%26auml;gt derzeit vor allem Bogoljub Karic. Der neue Shooting Star der politischen Szene ist sel t einer der gr%26ouml zlig;ten Profiteure der Marktreformen. Der bereits unter Milosevic zum superreichen Medienmogul und Gro zlig;unternehmer aufgestiegene ehemalige Schlager auml ger hat es bei den Pr%26auml identschaftswahlen im Juni auf Anhieb auf den dritten Platz geschafft. Seine penetrant wiederholte Botschaft lautet: %26raquo erbien hat Kraft.%26laquo; Damit a elliert er an das Sel twertgef%26uuml;hl der krisengeplagten Bev%26ouml;lkerung. Als Bei iel f%26uuml;r Erfolg i zeniert er sich sel t. Nach neuesten Umfragen liegt seine vor zwei Monaten gegr%26uuml dete Partei hinter der Demokratischen Partei (DS) von Boris Tadic und den Rechtsextremisten der Serbischen Radikalen Partei (SRS) bereits auf dem dritten Platz. Die erst seit Februar regierende, von den Altsozialisten unterst%26uuml;tzte ko ervativ-neoliberal-monarchistische Parteienkoalition unter dem farblosen Premier Vojislav Kostunica k%26auml;me zusammen auf noch nur 20 Prozent. Das sieht nach baldigen Neuwahlen aus.