Nationale Zeiten

Frage: (.)
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ich denk, ich mach erstmal ne therapie ...

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von je en am 24.02.2006 < an cla ="time">14:35.
Antwort :

hallo an der Tastatur!

%26Uuml er ei sollten wir u alle im Klaren sein! besonders integratio f%26ouml;rdernd hat diese ganze Sache, mit den Protesten der Islamisten nicht gewirkt! Eher das Gegenteil, nun ist wieder ein neuer schwerer Keil zwischen Moslems und Euro auml;er geschlagen worden!

Ob man es nun wahr haben will, oder nicht, es ging bei dem Streit um den Islam! hier f%26uuml;hlten sich einige vermeintlich oder konkret beleidigt, wegen einem Bild, das eindeutig mit dem Islam zusammenh%26auml gt!

Auch die Vermittlungsversuche, der Religio f%26uuml;hrer, sind eher als halbherzig zu werten. Und eigentlich nur zu verstehen, we man ber%26uuml;cksichtigt, das diese auch, Empfindlichkeiten ber%26uuml;cksichtigen m%26uuml en.

Religi%26ouml e Empfindlichkeiten? was hei zlig;t das schon? Mich ka man in meiner Religion, nur da beleidigen, oder empfindlich treffen, we ich mich mit Jemandem unterhalte, %26uuml er Religion, und Derjenige beleidigt da meine Gef%26uuml;hle oder macht seine dummen Witze dar%26uuml er, obwohl ich ihn gebeten habe, das zu la en!

Me chen ka man M.E. gar nicht als religi%26ouml es Symbol, beleidigen! Da m%26uuml ten sie ja schon gott%26auml;hnlichen Status haben. Dies ist aber, nach meiner Information, auch im Islam verboten!

Stellt euch nur mal vor, man w%26uuml;rde von u verlangen, alle auml te, i esondere den jetzigen, als gott%26auml;hnliches Symbol anzuerke en? Ich will den jetzigen Pa t ja nicht beleidigen, aber ich k%26ouml te mir sehr gut vorstellen, das man ihm im himmel, vieleicht mal ganz sch%26ouml die Bibel um die Ohren hauen w%26uuml;rde, zur Begr%26uuml zlig;ung! I esondere die Textstellen, wo es da hei zlig;t, "Du sollst deinen auml;chsten lieben, wie Dich sel t!"

Stellt euch weiter vor, man w%26uuml;rde von u verlangen, das wir religi%26ouml e Gef%26uuml;hle achten sollten, wie:

1. %26ouml;ffentliche Steinigungen
2. %26ouml;ffentliche religi%26ouml e Ma acker, wie Gliedma zlig;en, abhacken
3. Zwangsehen
4. jahrzehntelange Vergewaltigungen in der Ehe
5. Mi handlungen von Frauen und Kindern
6. Beschneidungen von M%26auml;dchen
7. Ehrenmorde

Tut mir leid Freunde, einen Sch....dreck werde ich tun, aber niemals! R%26uuml;cksicht nehmen, auf solche religi%26ouml en Gef%26uuml;hle!

We die Islamisten so weiter machen, wie bisher, ka ich mir nicht vorstellen, das u ere Gesellschaften, in Europa sich auml;her kommen! Eher sehe ich die Gefahr, das der Islam, irgendwa einmal, die Rolle %26uuml ernimmt, hier in Europa, die damals die Juden hatten.

Daran ka nat%26uuml;rlich niemand Intere e haben! wirklich niemand! Deshalb halte ich es auch f%26uuml;r falsch, die Sache mit den Protesten, zu relativieren. Jeder nachdenkende Me ch, mu zu dem Erge is kommen das dieses Verhalten, wegen der Karikatur, aufs sch%26auml;rfste zu verurteilen ist! Und nichts, aber auch wirklich gar nichts mit dem A i en von JhVh, oder Jahwhe, oder Jehowa, oder Allah, zu tun hat! hier herscht blinder, verbrecherischer Fanatismus, und so t gar nichts, und als solches mu er auch bezeichnet werden, ohne We und Aber!

viele Gr%26uuml zlig;e, Rudi
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Fast immer gut drauf! F%26uuml;r jeden guten a zlig; zu haben!
Demokratie mu von den Me chen kommen, und nicht von wenigen Reichen!

Antwort :

Zitat: Original von Gun Stick Onkle
h... Stellt euch weiter vor, man w%26uuml;rde von u verlangen, das wir religi%26ouml e Gef%26uuml;hle achten sollten, wie:

1. %26ouml;ffentliche Steinigungen
2. %26ouml;ffentliche religi%26ouml e Ma acker, wie Gliedma zlig;en, abhacken
3. Zwangsehen
4. jahrzehntelange Vergewaltigungen in der Ehe
5. Mi handlungen von Frauen und Kindern
6. Beschneidungen von M%26auml;dchen
7. Ehrenmorde

... (.)
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ich denk, ich mach erstmal ne therapie ...

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von je en am 24.02.2006 < an cla ="time">14:35.
Antwort :

Und im Gefolge von Columbus, Lucas V%26aacute;zquez de Ayll%26oacute , Miguel Lopez de Legazpi, Vasco uacute tilde;ez de Balboa, Francisco her aacute dez de C%26oacute;rdova, Francisco V%26aacute;zquez de Coronado, her aacute Cort%26eacute , Francisco und Gonzalo Pizarro, Diego Vel%26aacute;zquez de Cu%26eacute;llar u.a. die Mi ionare der Franziskaner, Dominikaner, Joha iter, die diese neuen, f%26uuml;r sie heidnischen Untertanen in ihre Kofe ionen einverleibten und zur fronarbeit zwangen, Krankheiten der Alten Welt ei chle ten.
Antwort :

Zitat: Original von joachimkuehnel
f%26uuml;r sie heidnischen Untertanen in ihre Kofe ionen einverleibten und zur fronarbeit zwangen, Krankheiten der Alten Welt ei chle ten. Die Verlogenheit des Weste dokumentierend:

Zitat: Verrat am Gotte taat

Streik in Teheran
von Udo Wolter

Die Medie erichterstattung %26uuml er den Iran vermittelt den Eindruck, da die Ma en durch nichts anderes zu mobilisieren sind als die Em ouml;rung %26uuml er den Westen und dort verbreitete Mohammed-Karikaturen oder Israels Existenz. Doch es gibt im Iran auch K%26auml;mpfe gegen die zunehmend schlechteren Lebe - und Arbeit edingungen. Die Busfahrer der Millionenmetropole Teheran etwa haben im vergangenen Jahr eine Gewerkschaft f%26uuml;r den Nahverkehr ereich im Gro zlig;raum der hauptstadt gegr%26uuml det.

Die Gr%26uuml de daf%26uuml;r sind ma igfaltig: unter anderem miserable L%26ouml;hne, seit langem au tehende Zahlungen f%26uuml;r %26Uuml erstunden, schlechte Wohnverh%26auml;ltni e der Besch%26auml;ftigten und ihrer Familien. Au zlig;erdem gibt es keine den heutigen Verh%26auml;ltni en angepa ten Tarifvertr%26auml;ge, da die letzten noch vor der so gena ten islamischen Revolution vor 25 Jahren abgeschlo en wurden. Danach wurde die Gewerkschaft aufgel%26ouml t.

Die Bildung regierungsunabh%26auml giger Organisationen ist im Staat der Ayatollahs verboten. Die islamistische Einheitsdoktrin sieht Intere enkonflikte nicht vor, in den Betrieben l%26auml t die islamistische Diktatur nur regimetreue %26raquo;Islamische R%26auml;te%26laquo; zu. Arbeitsk%26auml;mpfe w%26uuml;rden derzeit zudem den Widerpruch zwischen der von Pr%26auml ident Mahmoud Ahmadinejad ver rochenen %26raquo olitik der Gerechtigkeit f%26uuml;r die Arme laquo; und der tristen Realit%26auml;t offe aren.

Ent rechend repre iv gingen die Sicherheitskr%26auml;fte des Regimes von Anfang an gegen die Gewerkschaft vor. Seit Mai 2005 wurden mehrere Betrie versammlungen durch gewaltt%26auml;tige Angriffe von Geheimpolizisten, Sicherheitskr%26auml;ften und regimetreuen Arbeitern behindert. Der Gewerkschaftsvorsitzende Ma our O anlou wurde dabei einmal durch 23 Me erstiche verletzt. Im Dezember wurden schlie zlig;lich zw%26ouml;lf F%26uuml;hrungsmitglieder der Gewerkschaft verhaftet. Die Arbeiter haben durch mehrere Streiks und Protestaktionen die Freila ung von einigen Gefangenen erreicht. O anlou allerdings blieb weiter in haft, ihm soll ein politischer Proze wegen angeblicher ionage und %26raquo;Landesverrat laquo; gemacht werden.

Die Situation eskalierte, als die Gewerkschaft f%26uuml;r den 28. Januar zu einem Streik aufrief, der den gesamten Nahverkehr der 14-Millionen-Metropole lahm legen sollte. Forderungen waren die Freila ung von O anlou und weiteren inhaftierten Kollegen, die Anerke ung ihrer Gewerkschaft und der A chlu eines Manteltarifvertrags. Es kam zu hausdurchsuchungen und weiteren Verhaftungen, ein Teil der Gewerkschaftsf%26uuml;hrung sah sich gezwungen, abzutauchen und den Streik klandestin zu organisieren.

Am 28.Januar verhinderte ein Gro zlig;aufgebot an Sicherheitskr%26auml;ften mit %26auml;u zlig;erst brutalem Vorgehen den Streik. Es kam zu w%26uuml ten Pr%26uuml;gel- und Tr%26auml engasei auml;tzen, die Busfahrer mu ten unter Bewachung von Sicherheitskr%26auml;ften ihren Die t verrichten. Die Wohnungen von Gewerkschaftern wurden gest%26uuml;rmt und sogar Familienmitglieder verhaftet. In Berichten der Gewerkschaft und verschiedener iranischer O ositio gru en ist von 500 bis 1200 Verhaftungen die Rede. Amnesty international verlangt die sofortige Freila ung der Inhaftierten, die immer noch ohne Zugang zu Anw%26auml;lten im ber%26uuml;chtigten Teheraner Evin-Gef%26auml gnis ei itzen und dort inzwischen mit hungerstreiks bego en haben sollen.

In den deutschen Medien war davon bislang fast nichts zu erfahren. Ein Aufruf zu einer Solidarit%26auml;tskundgebung verschiedener iranischer O ositio gru en in Berlin bezeichnete de auch das %26raquo chweigen der deutschen %26Ouml;ffentlichkeit%26laquo; zu diesen Vorg%26auml gen vor dem hintergrund des Atomkonflikts als %26raquo;erstaunlich%26laquo;. Ja, daran eri ere ich mich auch. Da kam ein die ez%26uuml;glicher Fer ehbeitrag im %26ouml;ffentlich-rechtlichen Fer ehen vor l%26auml gerer Zeit, wo Indianerkinder in kalifornischen Mi ionen christianisiert wurden und auf den Mi io feldern die Orangenhaine pflegten.

Durch Falscher auml;hrung und eingeschle te Krankheiten durch Euro auml;er starben ganze Indianerv%26ouml;lker aus.

Dazu gab es auch einige Beitr%26auml;ge aus der Reihe "500 Natio - Die Geschichte der Indianer" von und mit Kevin Coster.



Rezesionen von Zuschauern bei Amazon:

Die achtteilige, von Kevin Costner produzierte und pr%26auml entierte Dokumentation ist momentan das Beste, was es auf Film zum Thema Indianergeschichte gibt. Mit aufwendiger Computertechnologie werden l%26auml gst versunkene St%26auml;dte wieder zum Leben erweckt. Der gr%26ouml zlig;te Teil des Films ist der Geschichte der Indianer seit ihrer ersten Begegnung mit den Wei zlig;en im Jahre 1492 und ihrem jahrhundertelangen Kampf gegen die %26uuml erlegenen Eroberer gewidmet.

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F%26uuml;r alle jungen und junggebliebenen Me chen eine sehr sel tkritische Doku der US-Geschichte, gef%26uuml;hrt von Kevin Kostner. Wie sind die USA entstanden? Und wie sehr mu ten d%26iacute;e Ureinwohner darunter leiden? Mit wieviel Sel tsucht, Gier und Ignoranz haben u ere euro auml;ischen Ahnen diese Naturv%26ouml;lker (man denke auch an Afrika, Australien und Asien) fast g%26auml zlich zerst%26ouml;rt und bei den betroffenen Me chen sehr tiefe Wunden hinterla en?

Wertvolle Weltkulturen wurde einfach weggeputzt und die Freiheit zerst%26ouml;rt. %26Uuml er diese Dinge lohnt es sich vor oder auch nach Ko um dieser DVD nachzudenken (ohne da den Moralfinger in die Luft zu strecken!)

Gl%26uuml;cklicherweise gibt es auch in der USA immer mehr Me chen, die nicht alles u edarft glauben, was ihnen ihre Regierung weismachen will... siehe Irakkrieg.

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Das ist es also: Eines der Leichenh%26auml;user u erer "gro zlig;artige quot; Zivilisation.

Beim A chauen dieser Dokumentation wurde mir klar, mit welcher Grausamkeit man viele indianische V%26ouml;lker und Kulturen, die hier vorgestellt werden, einfach ausradiert hat.
Die Dokumentation begi t mit dem Ma aker am Wounded Knee, bei dem die glooreiche US-Kavallerie es schaffte, %26uuml er 300 Sioux, i esondere Frauen und Kinder, abzuschlachten. Da folgt die R%26uuml;ckblende, die mit der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus begi t.

Es werden Kulturen vorgestellt, von denen mir bislang nicht einmal der Name beka t war - und das, obwohl ich einiges %26uuml er Geschichte wei zlig;. Der Grund ist einfach: Die anier rotteten diese V%26ouml;lker aus. Daher ist nicht mehr sehr viel dar%26uuml er beka t.

Es geht weiter %26uuml er die Waldindianer Nordamerikas und schlie zlig;lich kommt die rache zu den Pr%26auml;rieindianern. Eine Geschichte, ge ickt mit Verrat und gebrochenen Vertr%26auml;gen - seite des Wei en Ma es.

Da zlig; sogar noch nach dem Ende der Indianerkriege und in das 20. Jahrhundert hinein seite der US-Regierung versucht wurde, die Reste der indianischen Kulturen zu vernichten, richt auml de.
Da zlig; bis zum heutigen Tag die Arbeitslosigkeit und der Alkoholismus in den Reservaten sehr hoch sind, liegt nach wie vor darin begr%26uuml det, da zlig; vielen Angeh%26ouml;rigen dieser V%26ouml;lker schlicht die Identit%26auml;t geraubt wurde - sie haben nur die Wahl zwischen den Armenvierteln des Reservats und der Welt der Wei en.

Da zlig; es sich um einen V%26ouml;lkermord gehandelt hat, haben die Vereinigten Staaten bis heute einfach unter den Te ich gekehrt. Es gibt keine Entschuldigungen, keine Entsch%26auml;digungszahlungen, was einfach nur traurig ist.

Und das von einem Land, das derart stolz auf seine christlichen Werte ist und gerne anderen L%26auml dern ihre Fehler vorh%26auml;lt, sel t aber genug Leichen im Keller hat. Bleibt nur zu hoffen, da zlig; die uuml den der Vergangenheit die USA eines Tages einholen werden!
Antwort :

Eine Stimme der Vernunft:

Zitat: Gra ne t d%26auml ische Zeitung "rechtsradikal"

G%26uuml ter Gra hat der Zeitung "Jyllands-Poste quot; vorgeworfen, Muslime bewu t provoziert zu haben. Aber auch den Westen i gesamt macht er f%26uuml;r die w%26uuml;tenden Reaktionen im Nahen Osten verantwortlich.

Wer tr%26auml;gt die Verantwortung daf%26uuml;r, da sich der Karikaturen-Streit zum Karikaturen-Kampf ausweitet? Sind es radikale Muslime im Nahen Osten? Sind es fragile Regime, die sich den Fundamentalismus zu Nutze machen? Oder sind es doch jene d%26auml ische Journalisten, die die Mohammed-Schm%26auml;hungen vermeintlich verantwortungsverge en ver%26ouml;ffentlicht haben?

Der deutsche Literatur-Nobelpreistr%26auml;ger G%26uuml ter Gra hat in der Schuldfrage nun klar Position bezogen - und die d%26auml ische Zeitung "Jyllands-Poste quot; scharf f%26uuml;r die Ver%26ouml;ffentlichung der Karikaturen kritisiert. "Es war eine bewu te und geplante Provokation eines rechten d%26auml ischen Blatte quot;, sagte der Schriftsteller der anischen Zeitung "El Pa%26iacute ." Den Blattmachern sei beka t gewesen, da die Darstellung Allahs oder Mohammeds in der islamischen Welt verboten sei. %26quot ie haben aber weitergemacht, weil sie rechtsradikal und fremdenfeindlich sind."

%26quot el tgef%26auml;lliger" und "arroganter" Westen
Von den gewaltt%26auml;tigen Reaktionen zeigte sich der 78-j%26auml;hrige Autor wenig %26uuml errascht. Diese seien die fundamentalistische Antwort auf eine fundamentalistische Aktion des Weste , angefangen von der Invasion in den Irak, die gegen internationales Recht versto zlig;en habe. Laut der Interview-%26Uuml ersetzung der Nachrichten-Agentur DPA warf warf Gra dem Westen in der Debatte %26uuml er die Karikaturen hi ichtlich der Verweise auf die Pre e- und Meinungsfreiheit Sel tgef%26auml;lligkeit und Arroganz vor. Die Zeitungen lebten von Anzeigen und m%26uuml ten auf gewi e wirtschaftliche Kr%26auml;fte R%26uuml;cksicht nehmen. Die Pre e sei Bestandteil gro zlig;er Gru en, die die %26ouml;ffentliche Meinung monopolisierten. Der Westen k%26ouml e sich nicht weiter hinter dem Recht auf freie Meinung auml;u zlig;erung verschanzen.

Pl%26auml;doyer f%26uuml;r Toleranz
"Woher nimmt der Westen diese Arroganz, vorzugeben, was gemacht werden mu und was nicht?", fragte Gra . Die Zukunft wird seiner A icht nach weiter explosiv sein. Die Wunden nicht nur in den arabischen sondern auch in den armen L%26auml dern seien sehr tief. Der Westen scheine nicht in der Lage, diese Staaten als gleichberechtigte Partner anzuerke en. Nach den Worten des Autors l%26auml t sich %26uuml er alles reden, solange dem Gege uuml er die Toleranz entgegengebracht wird, die man f%26uuml;r sich sel t bea rucht.
... guter Beitrag:

Zitat: D%26auml emark und Jyllands-Posten
Die hintergr%26uuml de einer Provokation
Von Peter Schwarz
9. Februar 2006
Eine der gr%26ouml zlig;ten L%26uuml;gen im Streit um die von d%26auml ischen und euro auml;ischen Zeitungen ver%26ouml;ffentlichten Karikaturen des Propheten Mohammed lautet, es handle sich dabei um eine Auseinandersetzung zwischen Meinungsfreiheit und religi%26ouml er Ze ur, zwischen toleranter Aufkl%26auml;rung und bigottem Mittelalter.

Mit D%26auml emark sei ein Land "zum Bre unkt muslimischer Wut" geworden, das "den Grundsatz, niemanden zu beleidigen, zur nationalen Religion gemacht" habe, behauptet Stratfor.com. Die den deutschen Gr%26uuml en nahe stehende taz meint, es gehe bei der Auseinandersetzung darum, den Einflu aller Religionen, auch den des Christentums, "auf ein ertr%26auml;gliches Ma zlig quot; zu reduzieren. Und henryk M.Broder verurteilt in iegel.online die halbherzige Entschuldigung der herausgeber von Jyllands-Posten, die den Karikaturen-Streit ausgel%26ouml t hat, als %26quot ei iel daf%26uuml;r, wie eine demokratische %26Ouml;ffentlichkeit vor einer totalit%26auml;ren Gesi ung kneift".

Ein Blick auf die tat auml;chlichen Verh%26auml;ltni e in D%26auml emark ergibt ein v%26ouml;llig anderes Bild. Es gibt kaum ein anderes euro auml;isches Land, in dem der politische Wandel der vergangenen Jahre so deutlich - und so h%26auml lich - in Erscheinung tritt, wie hier. In dem Land, das ei t wegen seiner Toleranz und Offenheit beka t war, sind aufgrund der sozialen Krise und des v%26ouml;lligen Versage der alten Arbeiterorganisationen politische Kr%26auml;fte nach oben gelangt, die systematisch Ausl%26auml derfeindlichkeit und Fremdenha sch%26uuml;ren. Die Zeitung Jyllands-Posten ielt dabei eine f%26uuml;hrende Rolle. Wer diese Kr%26auml;fte als Vork%26auml;mpfer f%26uuml;r Meinungsfreiheit und Toleranz bezeichnet, ka auch einen Bordellbesitzer als Wegbereiter des ehrbaren Gewerbes preisen.

Jyllands-Posten beauftragte im vergangenen her t 40 namhafte d%26auml ische Karikaturisten, den Propheten Mohammed zu zeichnen. Zw%26ouml;lf reagierten, und das Erge is wurde am 30. September ver%26ouml;ffentlicht. Die Aktion verfolgte die erkl%26auml;rte A icht zu provozieren. Er habe in Erfahrung bringen wollen, "wie weit die Sel tze ur in der d%26auml ischen %26Ouml;ffentlichkeit geht", begr%26uuml dete der zust%26auml dige Kulturchef des Blattes, Flemming Rose, sein Vorgehen. Er f%26uuml;gte hinzu: "In einer auml;kularen Gesellschaft m%26uuml en Moslems damit leben, verh%26ouml;hnt, ver ottet und l%26auml;cherlich gemacht zu werden."

Als die erhofften Reaktionen von muslimischer Seite au lieben, hakte die Zeitung so lange nach, bis der Skandal perfekt war. Nachdem sich eine Woche lang kein Protest geregt hatte, meldeten sich Journalisten bei d%26auml ischen Imamen, die wegen ihres Fundamentalismus beka t sind, und fragten: "Warum protestiert ihr nicht?" Diese reagierten schlie zlig;lich und alarmierten ihre Gesi ungsgeno en im Nahen Osten.

Nun schalteten sich auch Regierungschef Andres Fogh Rasmu en und die ausl%26auml derfeindliche d%26auml ische Volk artei in die Kampagne ein. Fogh Rasmu en schlug die Bitte besorgter arabischer Botschafter, sie zu einem kl%26auml;renden Ge r%26auml;ch zu empfangen, demo trativ aus. Sel t als 22 ehemalige d%26auml ische Botschafter an den Regierungschef a ellierten, das Ge r%26auml;ch mit den Vertretern der islamischen Staaten zu suchen, weigerte er sich mit der Begr%26uuml dung, die Pre efreiheit k%26ouml e kein Gege tand des diplomatischen Dialogs sein. Die Volk artei-Vorsitzende Pia Kjaersgaard beschimpfte mittlerweile d%26auml ische Muslime, die sich %26uuml er die Karikaturen beschwerten, %26ouml;ffentlich als Landesverr%26auml;ter, weil sie ihr religi%26ouml es Empfinden %26uuml er die Meinungsfreiheit stellten.

Bei dieser Kampagne ging es nicht um "Meinungsfreiheit", sondern um die rechte politische Agenda der Regierung Fogh Rasmu en, einer Koalition aus Rechtsliberalen und Ko ervativen, sowie der Volk artei.

Die ausl%26auml derfeindliche Volk artei war in den neunziger Jahren zu Einflu gelangt, als alle uuml;rgerlichen Parteien - ei chlie zlig;lich der damals noch regierenden Sozialdemokraten - auf die wachsende soziale Krise mit fremdenfeindlichen Kampagnen reagierten. Die Volk artei bezeichnete den Islam schon damals als "Kre geschw%26uuml;r" und "Terrorbewegung". Die wegen ihrer ra istischen Ausf%26auml;lle ber%26uuml;chtigte Vorsitzende Pia Kjaersgaard rach der islamischen Welt das Recht ab, %26uuml erhaupt eine Zivilisation zu sein. "Es gibt nur eine Zivilisation, und das ist u ere", sagte sie.

Der Vorsitzende der rechtsliberalen Ve tre und heutige Ministerpr%26auml ident Anders Fogh Rasmu en %26uuml ernahm damals gro zlig;e Teile der ausl%26auml derfeindlichen Demagogie der Volk artei. Im Wahlkampf 2001 forderte er unter anderem, "kriminelle Ausl%26auml der" i erhalb von 48 Stunden aus dem Land zu werfen. Er untermalte die Kampagne mit einem Wahlplakat, auf dem kriminelle Muslime zu sehen waren. Damit sollte suggeriert werden, da alle Muslime gewaltt%26auml;tig seien. Die Ve tre gewa schlie zlig;lich die Wahl, bildete zusammen mit den Ko ervativen eine Minderheitsregierung und lie zlig; sich von der rechtsextremen Volk artei tolerieren.

Nun r%26uuml;ckte die d%26auml ische Politik weit nach rechts. Die Ausl%26auml dergesetze wurden drastisch versch%26auml;rft, die Ausgaben f%26uuml;r Entwicklungshilfe zusammengestrichen. Im Irakkrieg, der von der Mehrheit der d%26auml ischen Bev%26ouml;lkerung abgelehnt wurde, stellte sich Fogh Rasmu en hinter die Bush-Administration und schickte ein d%26auml isches Tru enkontingent in das besetzte Land.

Die von Jyllands-Posten losgetretene Kampagne dient dazu, der ausl%26auml derfeindlichen Politik der Regierung und ihrer Unterst%26uuml;tzung f%26uuml;r den US-Imperialismus neue Nahrung zu geben.

Schon die Karikaturen sel t sind eindeutig ra istisch. Sie suggerieren, da jeder Muslim ein potentieller Terrorist sei. Die Bilder aufgebrachter Gl%26auml;ubiger, die gegen die Diffamierung ihres Propheten protestieren, werden da eingesetzt, um diesen Eindruck zu untermauern.

Dieses Thema dominiert mehr und mehr die offizielle Politik und Medie erichterstattung in ganz Europa. Muslime werden in Kollektivhaftung f%26uuml;r A chl%26auml;ge terroristischer Gru en genommen, mit denen sie nicht das geringste zu tun haben. Im deutschen Bundesland Baden-W%26uuml;rttemberg mu jeder Muslim, der sich ei uuml;rgern la en will, schon jetzt einen ent rechenden Fragekatalog beantworten. Nachrichte recher werfen "den Muslime quot; routinem%26auml zlig;ig vor, sie w%26uuml;rden zwar gegen die Diffamierung Mohammeds, nicht aber gegen A chl%26auml;ge terroristischer Gru en protestieren, die im Namen des Islam auftreten - als seien sie f%26uuml;r diese verantwortlich.

So wird systematisch das Bild einer minderwertigen Kultur erzeugt, die sich nicht mit "westlichen Werte quot; verei aren la e. hier gibt es eindeutige Prallelen zu den antisemitischen Karikaturen, die in den drei zlig;iger Jahren von rechten Bl%26auml;ttern wie dem nationalsozialistischen St%26uuml;rmer verbreitet wurden. Die Darstellung der Juden als Unterme chen diente der ideologischen Vorbereitung des holocaust. heute soll die systematische Diffamierung von Muslimen die %26ouml;ffentliche Meinung auf neue Kriege gegen L%26auml der wie Iran und Syrien vorbereiten, die noch weit brutaler gef%26uuml;hrt werden als der Irakkrieg - bis hin um Ei atz von Atomwaffen.

Die Zeitung Jyllands-Posten hat dabei nicht zuf%26auml;llig die Initiative ergriffen. Das Blatt, das schon in den drei zlig;iger Jahren Sympathien f%26uuml;r die Nazis hegte, ielte bei der politischen Rechtsentwicklung in D%26auml emark eine Schl%26uuml elrolle.

Die im l%26auml dlich gepr%26auml;gten Arhus a auml ige Zeitung war bis Anfang der Achtzigerjahre ein relativ u edeutendes Provinzblatt. Da reagierte sie auf eine finanzielle Krise mit einer aggre iven Expa io olitik. Sie kaufte kleinere Regional- und Lokalzeitungen auf, lieferte den beiden etablierten hauptstadtzeitungen Berlingske Tidende und Politiken einen aggre iven Preiskampf und wurde mit 170.000 Exemplaren zur auflage t%26auml;rksten Zeitung des Landes.

In den neunziger Jahren entwickelte sich das ohnehin ko ervativ gepr%26auml;gt Blatt zum rachrohr der ausl%26auml derfeindlichen Rechten. Fast ein Viertel der Redaktion wurde entla en, die Qualit%26auml;t sank, die Aggre ivit%26auml;t nahm zu. Kurz vor der Ver%26ouml;ffentlichung der Mohammed-Karikaturen erschien Jyllands-Posten mit der Schlagzeile: "Islam am kriegerischste quot;. Ein Se atio ericht %26uuml er eine muslimische Todesliste mit j%26uuml;dischen Namen entpu te sich als reine Erfindung. Und vor einem Jahr trat ein Chefredakteur zur%26uuml;ck, weil gegen seinen Willen ein Bericht %26uuml er angeblichen systematischen Sozialmi rauch durch Asylsuchende in der Zeitung erschienen war. Es war gerade Wahlkampf.

Die notorische Rechtslastigkeit der Jyllands-Posten ist weithin beka t. So beschreibt die uuml;ddeutsche Zeitung das Blatt als "eine Zeitung mit einem fast mi ionarischen A ruch: Sie hat mit Erfolg daran gearbeitet, die geistige und politische F%26uuml;hrerschaft der Linksliberalen in der d%26auml ischen Gesellschaft zu brechen." Es w%26auml;re zwar, so die uuml;ddeutsche, "eine unzul%26auml ige Vereinfachung", Jyllands-Posten mit der Volk artei gleichzusetzen, "aber Mitstreiter im weiteren Si e" seien sie allemal.

Und die Frankfurter Rundschau schreibt: "Ke ern der d%26auml ischen Medie zene entgeht die Ironie nicht, da ausgerechnet Jyllands-Posten nun als Fackel der Meinungsfreiheit gilt - just das rechteste der d%26auml ischen Bl%26auml;tter, in dem so t jeder niedergek uuml elt wird, der sich erdreistet, anders zu denken."
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