Mindestlohn

Frage: Er hat gezielt beim Verband r%26auml identen der Schweizer Privaten Arbeitsvermittler nach den handwerkerverdie ten in der Schweriz nachgefragt und bekam von diesem herrn die auskunft %26uuml er den Stundenloh n zwischen 18 und 22 %26euro;. das hat sich Escher nicht aus den Fingern gesaugt.
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...gel%26ouml cht Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von mafoman am 02.06.2005 < an cla ="time">16:25.
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Videotexxtafel 143 MDR Fr.29.04.05 18:46:51

Mindestlohn an Arbeitsort geko elt

Die Bundesregierung will das "Entsendegesetz auf alle Branchen ausdehnen, um das Lohndumping mit osteuro auml;ischen Billigarbeitern zu bremsen. Ein Gesetzentwurf soll am 11. Mai vorliegen. Allerdings mu neben dem Bundestag auch der unio dominierte Bundesrat zustimmen. CDU und CSU sind aber dagegen.

Das bisherige Entsendegesetz gilt seit 1996 f%26uuml;r die Baubranche. Es schreibt Mindeststandards f%26uuml;r Lohn und Urlaub vor. Entscheidend ist der Arbeitsort. Besch%26auml;ftigte aus dem Ausland bzw. einer ausl%26auml dischen Firma, m%26uuml en nach Ortstarif bezahlt werden, we sie hier arbeiten. Das trifft auch Ostfirmen, die Auftr%26auml;ge im Westen erhalten.

Vorau etzung f%26uuml;r die Anwendung des Entsendegesetzes ist ein g%26uuml;ltiger Fl%26auml;chentarifvertrag f%26uuml;r die jeweilige Branche. Da gibt es zwei M%26ouml;glichkeiten:

a) Arbeitgeber und Besch%26auml;ftigtenvertreter bitten die Bundesregierung, eine Allgemeinverbindlichkeitserkl%26auml;rung auszu rechen.
b) Die Bundesregierung erl%26auml t auf Antrag einer Tarifpartei, z.B. der Gewerkschaften, eine Anordnung.

Ist das geschehen, gilt der unterste Tarif nunmehr als Mindestlohn. Auch nicht tarifgebundene Unternehmen m%26uuml en sich nun daran halten. Die Kontrolle obliegt dem Zoll.
Antwort :

Gestern wurde es u wieder im ZDF vorgef%26uuml;hrt:

1. Szene:
Gl%26uuml;ckliche bzw. zufriedene "Fremdl%26auml der" die sich freuen f%26uuml;r ca. 4 Euro in der ostdeutschen Landwirtschaft (in diesem Fall in Th%26uuml;ringen) saisonal arbeiten zu d%26uuml;rfen. Deutsche Arbeitslose sind f%26uuml;r dieses Geld nicht zu bekommen, wurde beklagt ...

2. Szene:
Gl%26uuml;ckliche und zufriedene - bislang arbeitslose - Me chen aus Th%26uuml;ringen, die sich freuen, f%26uuml;r 7,30 Euro Garantielohn die Stunde brutto im Akkord in holland, in diesem Fall in einer Blumeng%26auml;rtnerei 10 Stunden am Tag, 6 Tage die Woche, zu arbeiten. Motto: "Wer keine 150 Gerbera-Topfblumen pro Stunde schafft, der fliegt wieder raus."
Unterkunft (in Gru en) wurde vom Arbeitgeber in einem typisch holl. Einfamilienhaus f%26uuml;r 50 Euro monatlich gestellt. Netto ausgezahlt werden etwa 800 bzw. 850 Euro pro Monat (vergleiche hierzu Stundenlohn und Arbeitszeit, also sind da in NL auch erhebliche Lohnabz%26uuml;ge).

Da der holl%26auml dische Arbeitgeber bzw. der Arbeitsvermittler:
Wir sind sehr zufrieden mit den Deutschen, die sind immer so uuml ktlich und flei ig. Wi en Sie, das Problem ist, in holland gibt es fast keine Arbeitslosigkeit, wir haben Arbeitskr%26auml;ftemangel und f%26uuml;r diesen Lohn (also 7,30 Euro Garantie-Mindestlohn) finden wir keine holl%26auml dischen Arbeitnehmer, die bereit sind daf%26uuml;r zu arbeiten.

Das mu man sich mal %26uuml erlegen! hier wird man schon als "faules Sackgesicht" abgestempelt, we man nicht f%26uuml;r 4 Euro arbeiten will, %26quot ebena quot; geht die eigene Bev%26ouml;lkerung noch nicht mal f%26uuml;r%26acute do elte arbeiten.

(Vergleiche hierzu auch den Kommentar/Aufsatz von JoachimK%26uuml;hnel zu den Escher-Erke tni en bez%26uuml;glich Verdie tm%26ouml;glichkeiten im Ausland.)
Antwort :

Nur leider ist ein Gro zlig;teil der deutschen Michel zu d%26auml;mlich, solche Zusammenh%26auml ge zu erke en.....
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"Wer k%26auml;mpft, ka verlieren, wer nicht k%26auml;mpft, hat schon verlore quot;

"We Unrecht zu Gesetz wird, ist der Gesetzlose der einzige, der noch rechtm%26auml zlig;ig handelt."

Mene mene tekel upharsin

Antwort :

http://www.mindestlohn.de/
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Arbeit cheu und chronisch schlecht gelaunt!

Antwort :

Zitat:
Bedingungslos: die Debatte um das Grundeinkommen
Von G%26uuml ter Rohleder

Das Neue am bedingungslosen Grundeinkommen ist, da das sozusagen bedingungslos gegeben wird. Und da das jeder bekommt.

G%26ouml;tz Werner, Gr%26uuml der und Chef der Drogeriemarktkette "dm".

We man's bedingungslos macht, da mu man's ja jedem geben... Es f%26auml;llt die Diskriminierung, die Ausgrenzung, die Kujonierung f%26auml;llt weg und die Arbeit wird eben dadurch da erm%26ouml;glicht. auml;mlich we jemand Sicherheit hat, weil er ein Grundeinkommen hat, da ka er auch neue Initiativen machen. Da ist er nicht mehr gebunden an seinen Arbeit latz. Da wird er frei in der M%26ouml;glichkeit, seine Arbeit zu w%26auml;hlen und da herrscht endlich mal ein richtiger Arbeitsmarkt und da wird man sehen, was die Me chen machen wollen.

Im Nebe eruf ist G%26ouml;tz Werner Dozent f%26uuml;r unternehmerisches handeln an der Universit%26auml;t Karlsruhe. Wie etliche politische Initiativen, Netzwerke und Arbeitslosengru en pl%26auml;diert auch Werner f%26uuml;r ein bedingungsloses Grundeinkommen. Jeder uuml;rger solle ein Recht darauf haben qua uuml;rgerstatus, von der Wiege bis zur Bahre. Ohne Bed%26uuml;rftigkeit r%26uuml;fung, ohne die Bereitschaft zu arbeiten, ohne jede Kontrolle.

Eine klare Abkehr von den Grundsicherungsmodellen Bismarck'scher Pr%26auml;gung wie Arbeitlosengeld Zwei. Dort ist die Leistung geko elt an die Bereitschaft zu arbeiten und wer sich weigert, einen zugewiesenen Job anzutreten, dem droht Zuwendungsentzug. Ganz in der biblischen Tradition: Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht e en.

Die enorme Produktivit%26auml;t teigerung habe u einen gro zlig;en Reichtum beschert, sagen die Grundeinkomme ef%26uuml;rworter, sie ersetze die me chliche Arbeitskraft und M%26uuml;hsal immer erfolgreicher durch Maschinen. Aber f%26uuml;r die %26uuml erfl%26uuml ig Gewordenen in den Fabriken, der %26ouml;ffentlichen Verwaltung, den Banken stelle der Markt nicht ge uuml;gend neue Arbeit l%26auml;tze bereit. Und - trotz gegenteiliger Verlautbarungen aus Politik und Wirtschaft - sei es auch nicht Aufgabe der Unternehmer, Arbeit l%26auml;tze einzurichten. Ein Unternehmer schaffe keinen Arbeit latz um seiner sel t willen, sondern nur da , we das Gewi ver reche.

Die Wirtschaft ist ja keine besch%26auml;ftigungstherapeutische Vera taltung, sondern die Wirtschaft ist dazu da, um die Me chen mit G%26uuml;tern und Die tleistungen zu versorgen, indem sie m%26ouml;glichst wenig me chliche Zeit in A ruch nimmt und m%26ouml;glichst wenig nat%26uuml;rliche Re ourcen. Das ist Rationalisierung, da wird Geist auf Arbeit angewendet.

Wir m%26uuml en umdenken, findet G%26ouml;tz Werner. Warum an einem Arbeit latz festhalten, we man ihn durch eine Maschine ersetzen ka ? Stattde en, so der Drogeriemarktchef und hochschuldozent, m%26uuml e das Rationalisierung otenzial voll ausgesch%26ouml ft, aber eben auch die politische Ko equenz daraus gezogen werden:

Die Me chen durch ein bedingungsloses Grundeinkommen am gesellschaftlichen Produktivit%26auml;tsfortschritt teilhaben zu la en. Kurz: Das Einkommen von der Arbeit zu entko eln.

Die Idee eines Grundeinkomme ist Jahrhunderte alt. Gesellschaft olitische Philosophen und Aktivisten von Thomas Morus %26uuml er Pjotr Kropotkin bis Erich Fromm und Andr%26eacute; Gorz haben dazu Ideen entwickelt und sich f%26uuml;r sie stark gemacht.

In der humanistischern Tradition wurde immer wieder ein Grundrecht auf Leben, E en, Wohnen, Bildung gefordert, unabh%26auml gig davon, ob jemand f%26uuml;r die Gesellschaft von Nutzen ist.

Auch der Wirtschaftswi e chaftler Joachim Mitschke, fr%26uuml;her Wirtschaft rofe or an der Universit%26auml;t Frankfurt, besch%26auml;ftigt sich seit Jahren mit dem Thema Grundeinkommen. Sein Modell greift die Idee einer negativen Einkomme teuer auf, zuerst formuliert von dem US-amerikanischen %26Ouml;konomen neoliberaler Schule Milton Friedman.

Danach erh%26auml;lt jemand, de en Verdie t unter einem bestimmten Minimum liegt, vom Finanzamt eine Gutschrift, statt Einkomme teuer zu zahlen.

An der existierenden Grundsicherung %26uuml er Arbeitslosengeld Zwei kritisiert Mitschke vor allem dies: Sie reiche nicht aus und sie greife erst, we jemand bereits arbeitslos sei, statt durch Lohnaufstockung bei Geringverdienern der Arbeitslosigkeit vorzubeugen.

Au zlig;erdem w%26uuml;rden viele, so Mitschke, die Zuwendung bitter ouml;tig h%26auml;tten, durch einen uuml;rokratischen Regelwirrwarr davon abgeschreckt, sie zu beantragen. Von einem bedingungslosen Grundeinkommen, wie es G%26ouml;tz Werner fordert, ist Mitschkes Entwurf jedoch weit entfernt. Sein Grundeinkomme modell w%26auml;re nach wie vor an eine - we auch sehr reduzierte - Bed%26uuml;rftigkeit r%26uuml;fung gebunden und bliebe darauf ausgerichtet, Arbeit l%26auml;tze zu erhalten und zu schaffen. Joachim Mitschke begr%26uuml det das so:

Weil die Ei indung in ein Unternehmen, in einen Betrieb, eine starke soziale Integratio kraft entwickelt; die Me chen diese soziale Bindung auch sehr suchen. Und die Arbeitslosen sind eher deshalb stigmatisiert, da sie ausgegrenzt werden aus einer derartigen gesellschaftlichen Gru ierung als dadurch da sie finanziell sehr kurz gehalten werden.

Diese Ei indung gewi t umso mehr an Gewicht, als die Familie ihre traditionellen sozialen Bindungen immer mehr verliert.

Integration durch Arbeit. Nach wie vor das %26uuml ergreifende Leitbild u erer Gesellschaft. In den Sloga der Parteien 'hauptsache Arbeit', 'Vorfahrt f%26uuml;r Arbeit', 'Sozial ist, was Arbeit schafft' wird die Arbeit, wie mies auch immer die Bedingungen sein m%26ouml;gen, zum Fetisch erhoben. Es mutet fast revolutio auml;r an, den %26uuml erragenden Si tiftungsfaktor Arbeit in Frage zu stellen. Joachim Mitschke:

Ob es eher in einer elit%26auml;ren Vorstellung gelingt, Me chen davon zu %26uuml erzeugen, da es auch andere Lebe inhalte gibt als Arbeit, was ja durchaus eine richtige Erke tnis ist, ob es gelingt, die soweit zu %26uuml erzeugen, da sie auf ein Normalarbeitsverh%26auml;ltnis verzichten, daran habe ich also die gr%26ouml zlig;ten Zweifel.

Zig Millionen Arbeitslose, eine heerschar an Minijo ern, Leiharbeitern, Niedrigl%26ouml;hnern und Schei el t%26auml digen haben aber gar nicht mehr die Chance, sich f%26uuml;r ein sogena tes Normalarbeitsverh%26auml;ltnis zu entscheiden, sel t we sie es wollten.

Und l%26auml gst nimmt ja auch f%26uuml;r die Vollarbeit latzinhaber der Druck immer mehr zu, sich krampfhaft am Job festzuhalten, gleich, ob sie das, was sie da tun, noch wollen oder nicht. Ist Vollbesch%26auml;ftigung, nach wie vor propagiertes Leitziel quer durch die Parteien, noch ein er t zu nehmendes Gesellschaftsmodell? G%26ouml;tz Werner:

We wir damit meinen die Erwer arbeit, die bezahlte Erwer arbeit, die weisungsgebundene bezahlte Erwer arbeit, die Arbeit an der Materie, die Arbeit f%26uuml;r die Grundbed%26uuml;rfni e, also die Arbeit, die u sozusagen auferlegt worden ist im uuml denfall: Du sollst im Schwei zlig;e deines Angesichtes --. Diese Produktio arbeit, die wird immer mehr %26uuml ernommen von Maschinen und Methoden. Die Produktivit%26auml;tsentwicklung ist exponentiell und wir haben da heute eine Befreiung von dieser Arbeit.

'Sich von der Arbeit befreien' - Das ist zentrales Ziel vieler Bef%26uuml;rworter eines bedingungslosen Grundeinkomme . In einem Text des globalisierungskritischen Netzwerks Attac ist zu lesen:

Jeder Me ch hat, nur weil es ihn gibt, das Recht auf Teilhabe am gesellschaftlichen Reichtum und am gesellschaftlichen Leben. Das mu sich niemand verdienen und schon gar nicht durch Arbeit.

F%26uuml;r Ulrich Busch, Finanzwi e chaftler an der TU-Berlin, klingt das nach Schlaraffenlandphantasien.

Das halte ich f%26uuml;r v%26ouml;llig falsch und f%26uuml;r desorientierend, besonders auch f%26uuml;r junge Me chen. Es kommt nicht darauf an, sich von der Arbeit zu befreien, sondern es kommt darauf an, Bedingungen zu schaffen, wo jeder einer ver uuml ftigen Arbeit nachgehen ka , in ver uuml ftigem Ma zlig;e nat%26uuml;rlich. Und da k%26ouml en durchaus sechs Stunden am Tag genug sein. Und die andere Zeit eben auch ver uuml ftig zu verwenden im Si e von Per ouml licheitsentwicklung, von mir aus auch in Ehre auml;mtern t%26auml;tig zu sein und seine Freizeit in verschiedener hi icht zu nutzen.

Arbeit begr%26uuml det f%26uuml;r Ulrich Busch das Leben und %26Uuml erleben eines Me chen. Sie ist also unverzichtbar. Und als %26Ouml;konom unterscheidet Ulrich Busch klar zwischen Arbeit und Ko um. Allein die bezahlte Arbeit leistet nach der herrschenden Lehre ihren Beitrag zur Reproduktion der Gesellschaft, gilt als Wert sch%26ouml fend. Andere noch so si volle und uuml;tzliche Taten, etwa die auf Basis eines Grundeinkomme geleistete Betreuung von alten Me chen in der Nachbarschaft, fallen aus dem Wirtschaftskreislauf heraus und in die Rubrik Ko um.

Genau auf solche uuml;tzlichen, si tiftenden T%26auml;tigkeiten, die bei Ulrich Busch unter Ko um und Freizeit laufen, zielt G%26ouml;tz Werner mit seinem Entwurf eines Grundeinkomme . Er ne t sie 'neue Arbeit', h%26auml;lt also an einem positiv besetzten Arbeit egriff fest.

Das bedingungslose Grundeinkommen soll so gena te neue Arbeit erm%26ouml;glichen und f%26ouml;rdern. Nicht mehr die auf den Erwerb ausgerichtete Arbeit, die wir in Zeiteinheiten me en, nach Produktivit%26auml;tskriterien vergleichen und in Geld verg%26uuml;ten, st%26uuml de da im Mittelpunkt, sondern gemeinwesenorientierte T%26auml;tigkeiten.

Die neue Arbeit, das ist die Kulturarbeit, die Arbeit am anderen Me chen, die Sozialarbeit, die Bildungsarbeit, die Alte flege, die Versorgung der alten Me chen und so weiter. Das ist das neue Arbeit otenzial, wo wir einen riesen Mangel haben. Aber das ist Arbeit, die nicht aus der Organisation, aus Anweisung kommt, sondern das ist Arbeit, die mu individuell ergriffen werden. Das sieht man ja im ehrenamtlichen Bereich: Arbeit die aus freier Initiative ergriffen wird, weil man die Bed%26uuml;rfni e am anderen Me chen erke t. Das ist die neue Qualit%26auml;t der Arbeit Und dort regiert nicht Prouktivit%26auml;t, sondern dort regiert mitme chliche Zuwendung.

Volkswirtschaftlich betrachtet gehe diese Rechnung nicht auf, sagt Ulrich Busch. Ein bedingungsloses Grundeinkommen bleibe an die Wertsch%26ouml fung der Erwer arbeit gebunden und ein A chied von der Erwer arbeit sei ein Trugschlu .

Aber: Ge uuml;gen die herk%26ouml;mmlichen %26ouml;konomischen Kategorien, um das Potenzial eines bedingungslosen Grundeinkomme zu fa en?
W%26uuml;rde nicht die Freiheit, finanziell abgesichert w%26auml;hlen zu k%26ouml en zwischen Erwer arbeit, Mu zlig;e und ganz anderen Formen aktiven Lebe , gro zlig;e emanzipatorische Chancen f%26uuml;r eine Gesellschaft in sich bergen ?
Stellten sich da nicht Fragen nach Si und Verantwortung g%26auml zlich anders ?

Freilich gr%26uuml den Freiheit und Si findung erst einmal weiter auf Geld: Wie hoch soll das Grundeinkommen sein und wer bezahlt das? G%26ouml;tz Werner schl%26auml;gt vor, mit 800 Euro monatlich einzusteigen. Einer Summe also, die in etwa der Gesamtleistung von Arbeitslosengeld Zwei ent richt. Um ein w%26uuml;rdiges Auskommen zu gew%26auml;hrleisten, sollte es da nach und nach bis 1500 Euro a teigen.

Zur Finanzierung schl%26auml;gt der Unternehmer eine drastische Erh%26ouml;hung der Mehrwertsteuer auf circa 50 Prozent vor. Gleichzeitig sollten alle anderen Steuern, wegfallen. Also keine Steuern mehr auf Kapitalertr%26auml;ge, Unternehme gewi e und Arbeitseinkommen.

Der %26Ouml;konom Joachim Mitschke h%26auml;lt dieses Modell f%26uuml;r u ezahlbar und v%26ouml;llig realit%26auml;tsfern. Eine 50prozentige Mehrwertsteuer w%26uuml;rde circa 440 Milliarden Euro ei ringen. Aber dies, so Mitschke, w%26auml;re nur ein Bruchteil der Summe, die ouml;tig w%26auml;re, um ein Grundeinkommen von 1500 Euro im Monat zu finanzieren.

Ein derartiges Grundeinkommen w%26uuml;rde 1,3 Billionen Euro erfordern. Das ist mehr als h%26auml;lfte u eres gesamten Bruttoinlandprodukts.

Das w%26uuml;rde eine unvorstellbare Tra fersumme bedeuten, die nat%26uuml;rlich ihre A t%26ouml zlig;igkeit noch dadurch erh%26ouml;ht, da die L%26ouml;hne um das geleistete Tra fereinkommen vom Arbeitgeber gek%26uuml;rzt werden k%26ouml ten.

Das w%26uuml;rde bedeuten, da wir fast die gesamte Loh umme, die in Deutschland gezahlt wird, %26uuml er Tra ferleistungen subventionieren. Die 440 Milliarden einer erh%26ouml;hten Mehrwertsteuer, die w%26uuml;rden gerade dazu reichen im Monat ungef%26auml;hr 450 Euro einem uuml;rger zuzugestehen als Existenzsicherung. Das langt nat%26uuml;rlich hinten und vorn nicht.

Solche Berechnungen griffen zu kurz, h%26auml;lt G%26ouml;tz Werner seinen Kritikern entgegen. Ber%26uuml;cksichtigten sie doch weder die positive Wirkung eines Grundeinkomme auf Phantasie, Motivation und Leistung ereitschaft noch die Er arnis durch den Wegfall der gewaltigen Verteilung uuml;rokratie.

F%26uuml;r die Unternehmen w%26uuml;rde Werners Modell freilich eine enorme Loh ubvention bedeuten, da sie die Geh%26auml;lter mit dem Grundeinkommen verrechnen k%26ouml ten.

Dadurch w%26auml;ren die Unternehmen wettbewer f%26auml;higer, m%26uuml ten zum Bei iel keine Arbeit l%26auml;tze i Ausland verlagern. Deutschland w%26uuml;rde wieder ein Arbeit tandort werden und auch ein Investitio tandort. Und das w%26uuml;rde Arbeit sozusagen a augen nach Deutschland.

Es stellen sich viele Fragen. Wer profitiert vor allem von einer solch gewaltigen Subvention der Unternehmen? W%26auml;re es w%26uuml che wert, die enormen Export%26uuml ersch%26uuml e der Bundesrepublik durch hohe Subventionen weiter anzukurbeln?

Ist eine drastische Mehrwertsteuererh%26ouml;hung %26uuml erhaupt im Alleingang zu machen oder m%26uuml te sie etwa mit dem euro auml;ischen Ausland abgestimmt sein? W%26auml;re ein Grundeinkommen, das sich von 800 nach und nach auf 1500 Euro steigert, tat auml;chlich %26uuml er eine Mehrwertsteuer finanzierbar? Und wie viel w%26uuml;rde f%26uuml;r die Grundeinkomme ezieher eigentlich %26uuml rig bleiben?

Auch Thomas Straubhaar, %26Ouml;konom und Pr%26auml ident des hamburger Weltwirschaftsi tituts, findet Werners Modell nicht tragf%26auml;hig: Das Grundeinkommen sei viel zu hoch angesetzt und die Finanzierung allein %26uuml er eine Mehrwertsteuer unrealistisch. Straubhaars Vorschlag f%26uuml;r ein bedingungsloses Grundeinkommen liegt bei ungef%26auml;hr 600 Euro im Monat. Die gesetzliche Krankenversicherung %26uuml er die Rente bis zur Arbeitslosenversicherung w%26uuml;rden daf%26uuml;r abgeschafft.

Der entscheidende Punkt ist - und es w%26auml;re auch f%26uuml;r die Politik viel einfacher -, we wir einfach mal begi en, Wahloptionen schaffen, sagen, du ka t entweder nach dem alten oder nach dem neuen System Dich grundversichern oder dem neuen System angeh%26ouml;ren. Also, Wahlm%26ouml;glichkeiten und Optionen schaffen, das ist wichtig, und da schrittweise alle neuen, alle Neugeborenen automatisch i neue System nehmen und da w%26auml;hrend einer langen %26Uuml ergangsfrist halt beide Systeme nebeneinander f%26uuml;hren.

Das hinzuverdiente Geld w%26uuml;rde in Straubhaars Modell mit 25 Prozent Einkomme teuer belastet werden. Auch die Mehrwertsteuer w%26uuml;rde auf dieser h%26ouml;he liegen. Dr%26uuml;ckt man das bedingungslose Grundeinkommen aber auf ein Minimum, ko elt man es durch die hintert%26uuml;r doch wieder an die Erwer arbeit. De ohne Zuverdie t kein Auskommen.

Und dies ist auch Straubhaars ausdr%26uuml;ckliches Ziel: Durch ein bedingungslos ausgezahltes Mindesteinkommen, den Erwer arbeitsmarkt flexibilisieren und f%26ouml;rdern. Der Berliner Finanzwi e chaftler Ulrich Busch zum Konzept des Schweizers:

Die Konzepte, die auf neoliberaler Grundlage basieren, gehen ja in der Regel davon aus, da die sozialen Sicherung ysteme, we sie durch ein Grundeinkommen ersetzt werden, billiger werden f%26uuml;r die Gesellschaft. Also herr Straubhaar z.B. rechnet mit maximal 7000 Euro pro Jahr inklusive aller Wohnzusch%26uuml e, Krankengeld etc.

Das w%26auml;ren also rund 550 bis 600 Euro im Monat, womit alles abgedeckt ist. Er geht damit also deutlich unter das Existenzminimum, wie es gegenw%26auml;rtig definiert ist und deutlich unter Arbeitslosengeld Zwei, was ja inklusive Wohngeld bei 700 bis 800 Euro liegt. Diese 500 bis 600 Euro, von denen er ausgeht, die w%26uuml;rden also eine Existenz gerade noch vielleicht zula en, aber kein me chenw%26uuml;rdiges Dasein.

Allerdings: Straubhaars Modell sieht f%26uuml;r jedes Kind ein volles Grundeinkommen vor - damit auml;he es f%26uuml;r Familien be er aus. Zudem stellt Thomas Straubhaar f%26uuml;r sein Modell in Au icht, da die Preise deutlich sinken. Damit w%26uuml;rde sich die Kaufkraft des Grundeinkomme erh%26ouml;hen. Aber auch eine hohe Loh reizung und ein Niedrigstloh ektor geh%26ouml;ren zu diesem Grundeinkomme modell .

Niedrigl%26ouml;hne? Es geht bei der Debatte um Qualit%26auml;t und Folgen eines bedingungslosen Grundeinkomme auch immer um den Einwand, da die unattraktiven, schmutzigen, schlecht entlohnten, aber gesellschaftlich notwendigen Arbeiten, keiner mehr machen w%26uuml;rde.
Der Soziologe und Autor Wolfgang Engler:

Der ber%26uuml;hmte M%26uuml;llma kommt da auf den Plan. Der eigentlich gar nicht so schlecht bezahlt ist. Und man fragt sich, wer w%26uuml;rde solche Arbeiten noch verrichten, we es ein ausk%26ouml;mmliches Grundeinkommen gibt? Die Frage mu man er t nehmen.

Da gibt es die einen, die sagen, es mu einen A tand geben, der markant ist zwischen dem Grundeinkommen und Einkommen aus Arbeit. Und da gibt es die anderen , denen ich mich auch zugeh%26ouml;rig f%26uuml;hle, die sagen, we man das l%26auml gerfristig auch %26ouml;konomisch bedenkt, also sel t vom Markt aus l%26auml gerfristig bedenkt, was da pa iert, ist ein solches A tandsgebot weder zwingend noch si voll.

Der Logik des Marktes folgend, w%26uuml;rde das Angebot der Arbeitswilligen hinter der Nachfrage zur%26uuml;ckbleiben. Mit der Ko equenz, da die Unternehmer die Lohn- und Arbeitsverh%26auml;ltni e verbe ern m%26uuml ten, um Anreize zur Arbeitsaufnahme zu schaffen.

Und nicht nur Unternehmen, die Jo a ieten, die eigentlich keiner machen will, m%26uuml ten sich ganz neuen Qualit%26auml;ts- und Si fragen stellen, findet G%26ouml;tz Werner. Das gelte f%26uuml;r alle Unternehmen.

Das hei zlig;t wir m%26uuml ten u viel mehr a trengen, die Unternehmen m%26uuml ten sich viel mehr a trengen, intere ante Arbeit l%26auml;tze zu schaffen, si tiftende Arbeit l%26auml;tze zu schaffen und Unternehmen die keine intere anten und si tiftenden Arbeit l%26auml;tze schaffen, die kein gutes soziales Klima haben, denen w%26uuml;rden die Me chen weglaufen. Das h%26auml;tte eine enorme regulative Bedeutung.

Niemand ka vorhersagen, wie die Einf%26uuml;hrung eines bedingungslosen Grundeinkomme das Leben und die Gesellschaft ver%26auml dern w%26uuml;rde. Ohne Zweifel w%26auml;re es ein ungeheurer Schritt, die uuml;rger vor die WAhL zu stellen: Erwer arbeit, ja oder nein, gesellschaftliches Engagement, ja oder nein.

F%26uuml;r Wolfgang Engler k%26auml;me es einer kulturellen Revolution gleich, die heute %26Uuml erfl%26uuml igen zu ermutigen, aktiv zu werden, sich zu beteiligen. Da sei viel Naivit%26auml;t in der Debatte, de es reiche sicher nicht, den Leuten Geld zu geben.

Vielmehr, so meint der Soziologe, m%26uuml e sich das gesamte kulturelle Klima in der Gesellschaft %26auml dern : Eine enorme Aufgabe, mit der man gar nicht fr%26uuml;h genug begi en k%26ouml e - in Kindertage t%26auml;tten, in Schulen und allen weiterf%26uuml;hrenden Bildungseinrichtungen. hallo am Bildschirm!

Der Gedanke eines Grundeinkomme hat etwas Bestechendes. Trotzdem halte ich es so, wie vorgeschlagen, f%26uuml;r wenig si voll. Es wird in keiner Weise funktionieren. We es keinen Wettbewerb gibt, keinen Markt und keinen Leistungsgedanken, wird es auf Dauer nicht funktionieren k%26ouml en.

Es gibt %26uuml rige in Alaska ein solches Modell. Dort hat man aber auch, die gr%26ouml zlig;ten Probleme damit, und ist nur bezahlbar, weil dort die Erd%26ouml;lquellen so ausreichend rudeln.

Das gr%26ouml zlig;te Problem d%26uuml;rfte der %26Uuml ergang sein. Dazu m%26uuml te es si volle Zwische chritte geben, damit man ein solches System von Grundeinkommen, %26uuml erhaupt erreichen k%26ouml te.

Einer, der wie ich, die Vollbesch%26auml;ftigung, erlebt hat, und der die Vorg%26auml ge in der DDR, genau beobachtet hat, wei zlig;, das Me chen f%26uuml;r ein solches Modell nicht geeignet sind. In der Vollbesch%26auml;ftigung und in der DDR gab es sowas %26auml;hnliches, wie einen Grundlohn.

Ein anderes, von mir favorisiertes Modell, was dem Grundlohnmodell, entgegenk%26auml;me, und das Morgen schon eingef%26uuml;hrt werden k%26ouml te, w%26auml;re die leistungsabh%26auml gige Bezahlung des Arbeitslosengeldes, in Konkurenz mit den bestehenden Arbeitsverh%26auml;ltni en.

Dies w%26uuml;rde aber eklatant gegen die Vorstellungen der Kapitalisten, der Neoliberalen und der Plutokraten, zu Felde ziehen. Alle m%26ouml;glichen und unm%26ouml;glichen Register w%26uuml;rden gezogen, dieses Modell zu konterkarieren und letztlich zu verhindern.

Ich w%26uuml;rde mir das so vorstellen:

Jeder Arbeitslose wird nach Leistung bezahlt. Jeder Arbeitslose k%26ouml te eine Firma gr%26uuml den, und andere Arbeitslose ei tellen, aber Alle! M%26uuml;tter, Rentner, Arbeiter, Sch%26uuml;ler, Teilzeitkr%26auml;fte, Beamte, Sel tst%26auml dige, usw.,einfach alle.

Bei den Firmen die gegr%26uuml det w%26uuml;rden, d%26uuml;rfte der Phantasie keine Grenzen gesetzt werden. Einzig, Firmen, die in Konkurenz zu anderen ortsa auml igen Firmen, in Konkurenz treten wollten, m%26uuml ten zu den gleichen Bedingungen wirtschaften, wie die Konkurenz.

haupt auml;chlich m%26uuml ten Firmen gegr%26uuml det werden, im gesellschaftlichen Bereich. Schulen, Bibliotheken, Kinderg%26auml;rten, Bastelwerkst%26auml;tten, Kinderhorte, Kinderkri en, Wachdie te, Alte flege, hausaufgabe etreuung, Forschungswerkst%26auml;tten, Kochkurse, Partydie te, Stadtranderholungen, Bauh%26ouml;fe, G%26auml;rten, Umweltschutz, So enenergie, usw. wie gesagt, der Phantasie w%26auml;ren keine Grenzen gesetzt. Nat%26uuml;rlich m%26uuml ten Firmen, bevorzugt werden, wo niedrige, anf%26auml gliche Investitio kosten anfallen.

Die L%26ouml;hne die gezahlt werden, m%26uuml ten von einem Gremium, mit Begr%26uuml dung, entschieden werden. Dieses Gremium setzte sich aus 10% der Mitglieder zusammen, und wird nach 2 Jahren, neu gew%26auml;hlt. Bedingung w%26auml;re, das dieses Gremium, 10% unter dem Durschnittslohn, bezahlt w%26uuml;rde. Die Differenz zwischen dem h%26ouml;chsten Lohn und dem niedersten Lohn, d%26uuml;rfte maximal 10% ausmachen, und minimal, 7%, und die L%26ouml;hne m%26uuml ten einem bestimmten, vorher festgelegten Lohngesamtbetrag, ent rechen.

So k%26ouml te man alle Arbeitslosen nach und nach, in Besch%26auml;ftigung bringen, ohne die bestehende Wirtschaft zu belasten. Im Gegenteil, die bestehenden Firmen, w%26uuml;rden gef%26ouml;rdert, durch billigen Service, billige Leistungen, ausgebildete und erfahrene Fachkr%26auml;fte, und familieren Service, f%26uuml;r die normal Besch%26auml;ftigten. (Schulen, horte, Kinderg%26auml;rten und Kinderkri en). Und die Lohnabgaben, in Form von Loh ebenkosten, w%26uuml;rden gegen ein Minimum tendieren und abfallen.

Leute, die sich weigern w%26uuml;rden, solchen Arbeiten nachzugehen, m%26uuml ten da aber, auch mit A chl%26auml;gen rechnen, bis hin zum a olut Lebe otwendigen. Das w%26uuml;rde aber sicher nur eine a olute Minderheit sein, de dieses Modell, h%26auml;tte soviele Anreize, das kaum einer, sich nicht ange rochen f%26uuml;hlen w%26uuml;rde. Ich habe jedenfalls, noch nie einen Me chen ke en gelernt, egal wie alt, der statt einer si vollen T%26auml;tigkeit, das "Rumgammel quot; vorgezogen h%26auml;tte, solange er halbwegs gesund war!

Die Mehrwertsteuer, k%26ouml te ruhig auf 50%, langsam a teigen. Kapital m%26uuml te h%26ouml;her besteuert werden, als bisher. L%26ouml;hne und Einkommen, bis zum Mindestlohn, w%26auml;ren steuer- und abgabenfrei.

Wie gesagt, dieses Modell k%26ouml te man Morgen einf%26uuml;hren! Aber die Neoliberalen w%26uuml;rden Wege finden, das zu verhindern. Aber, es w%26uuml;rde funktionieren. Davon bin ich %26uuml erzeugt!

viele Gr%26uuml zlig;e, Rudi
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Fast immer gut drauf! F%26uuml;r jeden guten a zlig; zu haben!
Demokratie mu von den Me chen kommen, und nicht von wenigen Reichen!

Antwort :

Zitat: Original von Gun Stick Onkle
Einer, der wie ich, die Vollbesch%26auml;ftigung, erlebt hat, und der die Vorg%26auml ge in der DDR, genau beobachtet hat...... eher intere ant: jo, nach den prolos und den beamten soll es nun also auch die alos erwischen...

Zitat:
orig rudigun:

jeder Arbeitslose wird nach Leistung bezahlt.
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