Das Netzwerk Der herrschaft

Frage: ich k%26ouml te mich gelegentlich an eine zusammenfa ung machen, aber jetzt mu ich erstmal zur auml;tschicht ...
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Das war kein Sozialismus, das war ie zlig;erkram.


knarf rell%26ouml;m

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und noch einer
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Das war kein Sozialismus, das war ie zlig;erkram.


knarf rell%26ouml;m
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DAS NETZWERK DER hERRSChAFT - 6. TEIL

von die eule - 06.05.2006 16:00
Anarchistische Analysen der I titutionen, Strukturen und Systeme der herrschaft und Au eutung, um sie zu debattieren, zu entwickeln und danach zu handeln

von Wolfi Landstreicher
%26uuml ersetzt durch die eule
EIGENTUM:
DIE EI ChLIE ENDEN Z%26Auml;UNE DES KAPITALS

Zwischen den zahlreichen L%26uuml;gen, die die herrschaft des Kapitals aufrechterhalten, steht die Idee, da Eigentum Freiheit bedeuten soll. Die aufstrebende Bourgeoisie machte dieses Ver rechen, als sie die Erde mit Z%26auml;unen jeglicher Art teilte ? physikalische Z%26auml;une, gesetzliche Z%26auml;une, moralische Z%26auml;une, soziale Z%26auml;une, milit%26auml;rische Z%26auml;une... was immer sie als notwendig erachteten, um den ermordeten Wohlstand der Erde einzuschlie en und die gro e Ma e, die, als Arbeitskraft ausgenommen, unerw%26uuml cht war, auszuschlie en. Diese von ihrem Land ?befreite? Ma e war frei zu w%26auml;hlen zwischen dem hungern und dem Verkauf ihrer Zeit an den/die MeisterIn, der/die sie kaufen w%26uuml;rde. ?Freie ArbeiterI en? wurden sie von ihren Meistern gena t, seit die MeisterI en es anders als bei ihren Sklaven nicht ouml;tig hatten, sich f%26uuml;r ihr Leben verantwortlich zu f%26uuml;hlen. Es war vielmehr ihre Arbeitskraft, die die MeisterI en kauften. Ihr Leben geh%26ouml;re ihnen sel t, wurde ihnen gesagt, obwohl diese ihnen eigentlich gestohlen wurden, seit die kapitalistischen Meister das Land ei chlo en und diese ?freien ArbeiterI en? auf die Suche nach %26Uuml erlebe m%26ouml;glichkeiten schickten. Dieser Proze der Enteignung, welcher dem Kapitalismus seine Entwicklung erm%26ouml;glichte, setzt sich an seinem Rande fort, aber ein anderer Trick erh%26auml;lt die bourgeoise Illusion im Zentrum.
U wird gesagt, da Eigentum eine Sache ist, die mit Geld zu erstehen sei. Der L%26uuml;ge nach ist die Freiheit in den Dingen, die wir kaufen, und w%26auml;chst folglich mit deren Anh%26auml;ufung. Im Streben nach dieser Freiheit, die nie ganz erreicht wird, ketten sich die Me chen an Aktivit%26auml;ten, welche sie nicht w%26auml;hlten, geben jegliche ur einer realen Wahl auf, um das Geld zu verdienen, das zum Erstehen der Freiheit gedacht ist. Und we ihr Leben im Die te der Projekte, die niemals ihre eigenen waren, ko umiert ist, geben sie ihre Eink%26uuml fte f%26uuml;r ielwaren und Unterhaltung her, f%26uuml;r Therapien und Drogen, diesen Bet%26auml;ubungsmitteln, die garantieren, da sie die L%26uuml;ge nicht durchschauen.
Eigentum ist eigentlich nicht das Ding, das bese en wird. Es sind die Z%26auml;une ? die Z%26auml;une, die u drin behalten, die Z%26auml;une, die u drau en halten, all die Einz%26auml;unungen, wodurch u u ere Leben gestohlen werden. Eigentum ist also haupt auml;chlich eine Ei chr%26auml kung, eine Grenze von solcher Wichtigkeit, da sie garantiert, da nieme ch sich vollst%26auml dig verwirklichen ka , solange sie existiert.
Um dies vollkommen zu verstehen, m%26uuml en wir Eigentum als eine soziale Beziehung zwischen Dingen und Me chen sehen, die durch den Staat und den Markt vermittelt wird. Die I titution des Eigentums k%26ouml te ohne den Staat, der die Macht in I titutionen der herrschaft konzentriert, nicht existieren. Ohne Gesetze, Waffen, Polizei und Gerichte w%26uuml;rde das Eigentum keine reale Basis und keine es unterst%26uuml;tzende Kraft haben.
Es ka eigentlich gesagt werden, da der Staat sel t der Gr%26uuml der von Eigentum ist. Was ist de der Staat, we nicht ein Netzwerk von Einrichtungen, wodurch Kontrolle %26uuml er ein bestimmtes Gebiet und seine Re ourcen behauptet und aufrechterhalten wird? Schlie lich ist jegliches Eigentum staatlich, weil es nur auf Erlau is und unter dem Schutze des Staates existiert. Abh%26auml gig von der realen Macht des Staates, ka diese Erlau is und der Schutz jederzeit aus jeglichen Gr%26uuml den widerrufen werden und das Eigentum geht zur%26uuml;ck an den Staat. Dies soll nicht hei en, da der Staat m%26auml;chtiger sei als das Kapital, sondern da die zwei genug miteinander verschlungen sind, um eine einzige soziale Ordnung der herrschaft und Au eutung zu errichten. Und das Eigentum ist diejenige Einrichtung, die dieser Ordnung in u erem t%26auml;glichen Leben seine Macht verleiht und u zwecks ihrer eigenen Reproduktion zur Arbeit und zum Bezahlen zwingt.
Das Eigentum ist also die Rasierklinge, das ?Kein Durchgang?-Signal, die Preis-Etikette, der Bulle und die Sicherheitskamera. Die Au age, die sie alle in sich tragen, ist dieselbe: me ch ka ohne Erlau is nichts be uuml;tzen oder genie en, und die Erlau is mu durch den Staat gew%26auml;hrleistet und mit Geld bezahlt werden.
Es ist nun keine %26Uuml erraschung mehr, da die Welt des Eigentums, die durch den Markt und den Staat beherrscht wird, eine verarmte Welt ist, wo statt Zufriedenheit Mangel herrscht. Das Streben nach individueller Verwirklichung, die bei jeder Wende durch einen anderen Zaun gesto t wird, ist durch den homogenisierenden, atomisierenden Wettbewerb um die Anh%26auml;ufung von mehr Dingen ersetzt, weil das ?Individuum? in dieser Welt blo in Bezug auf seinen/ihren Besitz gewertet wird, und die unme chliche Gesellschaft der Preismarken strebt nach der Beerdigung der Singularit%26auml;t unter den in Sho gefundenen Identit%26auml;ten.
Das Eigentum der herrscherI en dieser Welt anzugreifen ? Fe terscheiben von Banken einzuschmei en, Polizeifahrzeuge abzubre en, das Arbeitsamt zu rengen oder Maschinerie zu zerst%26ouml;ren - hat sicherlich seinen Wert. We nichts anderes, da verschafft es zumindest etwas a , und einige Aktionen dieser Art m%26ouml;gen sogar ezifische Projekte der herrschenden Ordnung hindern. Aber schlie lich m%26uuml en wir die I titutionen der herrschaft angreifen, jeden ychischen, gesetzlichen, moralischen oder sozialen Zaun einrei en. Dieser Angriff begi t beim Wu ch eines jeden Me chen, sein/ihr Leben zur%26uuml;ckzuholen und es nach eigenen Bedingungen zu gestalten. Jeder Moment und jeder Raum, den wir von der Produktio - und Ko umgesellschaft zur%26uuml;ck stehlen, gibt u eine Waffe, um diesen Kampf auszuweiten. Aber, wie ein Geno e geschrieben hat: ?...dieser Kampf mu breit gestreut sein, oder er ist nichts wert. Nur we Die tahl eine breit angewandte Praxis wird, we sich das Geschenk gegen den Warenaustausch bewaffnet, we Beziehungen nicht mehr l%26auml ger durch Gebrauchsartikel vermittelt werden und Individuen den Dingen ihren eigenen Wert geben, nur da besitzt die Zerst%26ouml;rung des Marktes und des Geldes ? dies ist alles ei mit der Zerst%26ouml;rung des Staates und aller hierarchie ? eine reale Chance. Die individuelle Revolte gegen die Eigentumswelt mu sich zu einer sozialen Revolution ausweiten, die alle Z%26auml;une herunterrei en und jede M%26ouml;glichkeit zur individuellen Verwirklichung %26ouml;ffnen wird.

e-Mail:: KEI AM.dieeule@riseup.net |

Zitat:


DAS NETZWERK DER hERRSChAFT - 7. TEIL

von die eule - 08.05.2006 14:52
Anarchistische Analysen der I titutionen, Strukturen und Systeme der herrschaft und Au eutung, um sie zu debattieren, zu entwickeln und danach zu handeln

von Wolfi Landstreicher
%26uuml ersetzt durch die eule
RELIGION:
WE DAS hEILIGE DAS WUNDERBARE EINKERKERT

Es ist wahrscheinlich, da die me chlichen Wesen schon immer Begegnungen mit der Welt um sie herum und Au chweifungen ihrer eigenen Vorstellungskraft hatten, die einen wachsenden Si f%26uuml;r das Wunderbare geweckt haben. Den Ozean zu lieben, den eisigen, minze-farbenen Mond zu verschlingen, in einem verr%26uuml;ckten, entz%26uuml;ckten Tanz gegen die Sterne zu ringen ? dies sind die ouml en Vorstellungen, welche die mechanistische Betrachtungsweise der Welt so %26ouml;de und traurig erscheinen la en. In dieser Zeit aber hat der Gifthauch des Industrialismus mit seiner seichten, mechanistischen Logik, die der buchhalterischen Weltsicht des Kapitals ent ringt, leider viele K%26ouml fe gesch%26auml;digt und dazu gef%26uuml;hrt, da die Vernunft von der Leide chaft und die Leide chaft von der M%26ouml;glichkeit, eine eigene Form von Vernunft zu bilden und ihre eigenen Bedeutungen in der Erfahrung und Erschaffung des Wunderbaren zu finden, getre t wurde. Deshalb wenden sich viele auf ihrer Suche nach dem Si der Freude und des Wunders zu den heiligen, und verge en dabei, da das heilige sel t der Kerker des Wunderbaren darstellt.
Die Geschichte der Religion ist in der Tat die Geschichte der Armut und des Staates. Diese Einrichtungen gr%26uuml den alle auf Enteignung und ergeben zusammen eine soziale Entfremdung, die Entfremdung der Individuen von ihrer M%26ouml;glichkeit, ihr Leben nach eigenen Bedingungen zu f%26uuml;hren. Das Eigentum raubt den Individuen der Welt den Zugriff zur materiellen Unabh%26auml gigkeit, indem alles in die h%26auml de von wenigen gelegt wird, die es einz%26auml;unen und ihm einen Preis setzen. Der Staat raubt den Individuen die M%26ouml;glichkeit, ihr Leben und ihre Beziehungen nach eigenen Bedingungen zu leben, indem sie durch die Macht, die Leben von anderen zu kontrollieren, in die h%26auml de von wenigen gelegt wird, wodurch ihr Tun in die zur Reproduktion der Ordnung notwendigen Arbeitskraft umgewandelt wird. Auf die selbe Weise ist die Religion (und ihre gegenw%26auml;rtigen Manifestationen Ideologie und die ychiatrie) diejenige I titution, die den Me chen seiner/ihrer M%26ouml;glichkeiten beraubt, die Wechselwirkungen mit der sie umgebenden und mit der ihnen i ewohnenden Welt zu interpretieren, indem sie in die h%26auml de einiger weniger ezialistI en gelegt wird, die Interpretationen erstellen, die den Intere en der Macht dienen. Die Proze e, die der Ausf%26uuml;hrung dieser Enteignungen dienen, sind nicht wirklich geteilt, sondern vielmehr vollkommen miteinander verbunden und bilden ein eingebautes Netzwerk der herrschaft, aber ich denke, da in dieser Zeit, wo viele AnarchistI en am heiligen intere iert zu sein scheinen, es uuml;tzlich ist, die Religion als ezifische Einrichtung der Unterdr%26uuml;ckung zu sehen.
Seit die Verbindung zwischen Religion und Staat zumindest in westlichen Demokratien seit kurzem relativ zart ist, we wir in den dogmatischen Au r%26uuml;chen eines Ashcroft oder den gelegentlichen Segnungen des Pa tes verbleiben, so waren Staat und Religion ur r%26uuml glich aber zwei Gesichter eines einzelnen Wese . We die herrscherI en sel t keine G%26ouml;tterheiten oder hohepriesterI en waren, da waren sie doch durch eineN Gottheit oder hohepriesterI en angeordnet, eziell zur Vertretung Gottes auf Erden geweiht, um in seinem oder ihrem Namen zu herrschen. Die Gesetze der herrscherI en waren also die Gesetze Gottes, ihre Worte waren die Worte Gottes. Es stimmt, da sich m%26ouml;glicherweise Religionen entwickelten, die die Gesetze Gottes von denen des Staates unterschieden. Diese Religionen entwickelten sich allgemein bei jungen, Verfolgung erduldenden Leuten, die aufgrund de en das Bed%26uuml;rfnis hatten, sich an eine h%26ouml;here Macht als die des Staates zu wenden. Diese Religionen unterst%26uuml;tzten also das Konzept der herrschaft, eines Gesetzes, das %26uuml er die Me chen wie auch %26uuml er die irdischen Staaten herrschte. We also die antiken hebr%26auml;er ?g%26ouml;ttliche? von ?nicht g%26ouml;ttlichen? herrscherI en zu unterscheiden vermochten, und we die fr%26uuml;hen Christen sagen ko ten: ?Wir sollten Gott mehr gehorchen als den Me chen?, da waren solche Au agen keine Aufrufe zur Rebellion, sondern zum Gehorsam gege uuml er einer h%26ouml;heren Autorit%26auml;t. Die christliche Bibel wird ausdr%26uuml;cklich, we sie sagt: ?Gib Cesar, was Cesar ge uuml;hrt? und ?Unterwerft euch den existierenden M%26auml;chten, de sie sind durch Gott verordnet?. We selektives Lesen von Teilen der j%26uuml;disch-christlichen Schriften eine Revolte i irieren k%26ouml te, da w%26uuml;rde dies kaum eine Revolte der Individuen gegen alles, was ihnen ihr Leben wegstiehlt, darstellen. Vielmehr w%26uuml;rde es eine Revolte gegen einen bestimmten Staat sein mit dem Ziel, diesen mit einem auf den ?Gesetzen Gottes? basierenden Staat zu ersetzen.
Aber Religion ist viel mehr als nur die j%26uuml;disch-christliche Tradition. Deshalb ist es notwendig, das Konzept des heiligen an sich, die Idee, welche das herz der Religion auszumachen scheint, zu untersuchen. Diese Tage h%26ouml;re ich h%26auml;ufig, da Me chen den Verlust des heiligen beklagen. Ich ka mir das Lachen nicht verkneifen. In dieser Welt, wo Grenzen, Schranken, Z%26auml;une, Rasierklingen, Gesetze und Verbote jeglicher Art reichlich vorhanden sind, was ist hier de nicht heilig? was gibt es noch, das wir ber%26uuml;hren k%26ouml en, womit wir und frei aufeinander wirken und u verg uuml;gen k%26ouml en? Aber nat%26uuml;rlich, ich verstehe es falsch. Die Me chen vermi en eigentlich den Mangel des Wundervollen, von Freude, von diesem ausgedehnten Gef%26uuml;hl, ein vibrierendes, lebendes Universum zu verzehren und davon verschlungen zu werden. Aber we ihnen dies fehlt, warum rechen sie von einem Mangel an heiligem, we das Konzept des heiligen doch sel t das Wunder und die Freude von der Welt getre t und in eigenes Reich gesteckt hat?
Das heilige meinte nie wirklich das, was wundervoll, Ehrfurcht erweckend oder Freude bereitend war. Es meinte das, was geweiht war. Die Weihung ist genau der Proze , der etwas vom normalen Leben - d.h. frei und gleichwertig f%26uuml;r alle verf%26uuml;gbar zu sein, um so genutzt zu werden, wie es als si voll erachtet wird ? entfremdet, um es f%26uuml;r eine ezialisierte Aufgabe zu behalten. Dieser Proze begi t mit dem Aufkommen von ezialistI en, die den Si der Realit%26auml;t interpretieren. Diese ezialistI en sind sel t geweiht, von den Aufgaben eines normalen Lebe entfremdet und durch die Opfer und Gaben derjenigen, die die Realit%26auml;t interpretieren, ge auml;hrt. Nat%26uuml;rlich impliziert das Konzept, da es Me chen mit einer eziellen Verbindung zum Si der Realit%26auml;t gibt, da blo ein Si existiert, der universell ist und deshalb ezieller Aufmerksamkeit und dem Verst%26auml dnis seiner M%26ouml;glichkeiten bedarf. Diese heiligen Personen haben, erst als Schamanen und auml;ter als Priester, das Individuum seiner/ihrer F%26auml;higkeit, einen eigenen Si zu finden, enteignet. Die eigenen poetischen Begegnungen mit der Welt werden unwichtig und die Orte, Dinge und Lebewesen werden zur reinen Laune ohne eine soziale Bedeutung reduziert. Sie werden durch heilige Orte, Dinge und Einrichtungen ersetzt, welche durch den Priester bestimmt werden und sie werden von nicht-geweihten Laien und Frauen ferngehalten, nur durch die saubere Vermittlung der Rituale pr%26auml entiert, um zu garantieren, da der Verstand der herde benebelt bleibt, damit sie die gegenw%26auml;rtige Banalit%26auml;t des heiligen nicht erke t.
Es ist exakt die Natur des heiligen, da die Vermittlung den G%26ouml;ttern das Leben schenkt. Bei genauer Pr%26uuml;fung mu gefragt werden, was ein Gott de ist, we nicht das Symbol einer verdr%26auml gten me chlichen M%26ouml;glichkeit, einen eigenen Willen zu haben, f%26uuml;r sich sel t handeln zu wollen und das Leben und seinen Si nach eigenen Ma t%26auml en zu gestalten. Die Religion dient durch das Erschaffen von G%26ouml;ttern eigentlich der herrschenden Kla e auf dem wichtigsten Wege. Sie blendet die Ausgebeuteten, so da sie den wirklichen Grund ihrer Tre ung von der M%26ouml;glichkeit, die Bedingungen ihrer Existenz sel t zu bestimmen, nicht erke en. Es ist nicht eine Frage der Enteignung oder sozialen Entfremdung, sondern der Tre ung, die der Natur der Dinge i ewohnt. Die gesamte Macht sei in den h%26auml den der G%26ouml;tter, und wir k%26ouml ten ihren Willen blo akzeptieren und danach streben, sie so gut wie m%26ouml;glich zu begl%26uuml;cken. Alles andere sei Sel t%26uuml ersch%26auml;tzung. Deshalb verschwindet die aktuelle Enteignung der M%26ouml;glichkeiten der Me chen, ihr Leben sel t zu gestalten, hinter einem g%26ouml;ttlich vorbestimmten Schicksal, das nicht bek%26auml;mpft werden ka . Und seit der Staat den Willen Gottes auf Erden verk%26ouml;rpert, ka auch er nicht bek%26auml;mpft werden, sondern mu vielmehr ausgehalten werden. Die einzige Verbindung, die zu dieser heiligen Macht gek uuml ft werden ka , ist diejenige, die durch die Vermittlung eines religi%26ouml en Rituals geboten wird, einer ?Verbindung?, die eigentlich das Andauern der Vermittlung auf jedem praktischen Level garantiert. Das Ende dieser Vermittlung w%26uuml;rde das Ende des heiligen und der Religion bedeuten.
We wir einmal erke en, da es das Geweihte ? rich die Tre ung - ist, welches das heilige definiert, wird klar, warum Autorit%26auml;t, Eigentum und all die Einrichtungen der herrschaft heilig sind. Sie sind allesamt soziale Formen der Tre ung, die Weihung der M%26ouml;glichkeiten und des Wohlstandes, die einmal f%26uuml;r u alle f%26uuml;r einen ezialisierten Gebrauch zug%26auml glich waren und die wir nun nicht mehr nutzen k%26ouml en, es sei de durch die ent rechenden Rituale, die die Tre ung aufrecht erhalten. Es ist im literarischen Si e also genau zutreffend, von Eigentum als etwas heiligem und von Waren als Fetischen zu rechen. Der Kapitalismus ist tief religi%26ouml .
Die Geschichte der westlichen Religion war nicht eine von einfacher Akzeptanz des heiligen und von Gott (ich besitze nicht genug Wi en, um die ez%26uuml;glich von nicht-westlichen Religionen zu rechen). W%26auml;hrend des gesamten Mittelalters und sogar dar%26uuml er hinaus gab es ketzerische Bewegungen, die so weit gingen, die Existenz Gottes und des heiligen anzuzweifeln. In der rache ihrer Zeit ausgedr%26uuml;ckt, verneinten diese Bewegungen ? die freien Geister, die Adamiten, die Kanzelpauker und viele andere ? die Tre ung, die die heiligkeit definierte, bea ruchten G%26ouml;ttlichkeit f%26uuml;r sich sel t und eigneten sich so ihren Willen und die M%26ouml;glichkeit, nach eigenen Bedingungen zu handeln und ihr Leben sel t zu gestalten, wieder an. Dies setzte sie nat%26uuml;rlich in eine Au e eiter-Position mit der sie umgebenden Gesellschaft, der Gesellschaft des Staates, der Wirtschaft und der Religion.
Als der Kapitalismus in der westlichen Welt aufkam und sich durch kolonialen Imperialismus verbreitete, entstand eine Bewegung der Revolte gegen diesen Proze . Weit davon entfernt, eine Bewegung f%26uuml;r die R%26uuml;ckkehr zu einer idyllisch getr%26auml;umten Vergangenheit zu sein, trug sie in sich die Samen der Anarchie und des wahren Kommunismus. Diese revolutio auml;re Saat ro mit gr%26ouml ter Wahrscheinlichkeit durch die Wechselwirkungen von Me chen mit unterschiedlicher kultureller herkunft, die auf verschiedene Arten enteignet worden sind ? die Armen von Europa, die ihr Land ?eingeschlo en? fanden (oder sollen wir sagen geweiht, was ja seltsamerweise ein Synonym f%26uuml;r gestohlen ist?) und die auf die Stra en und die Weltmeere gezwungen wurden, AfrikanerI en, die von ihrem heimatland entf%26uuml;hrt, von ihren Familien und Kulturen getre t und in die Sklaverei gezwungen wurden und die indigenen V%26ouml;lker, die noch im herkunftsort kolonialisiert wurden, sie alle fanden sich enteignet und oftmals niedergemetzelt wieder. Aufst%26auml de entland der Atlantischen K%26uuml te (in Europa, Afrika und Amerika) waren keine Seltenheit im 16. und Anfangs des 17. Jahrhunderts und beinhalteten %26uuml licherweise eine egalit%26auml;re Zusammenarbeit zwischen all diesen Gru en der Enteigneten und Ausgebeuteten.
Aber meiner Meinung nach besteht eine der gr%26ouml ten Schw%26auml;chen dieser revolt%26auml;ren Bewegung darin, da sie sich von der religi%26ouml en Sicht der Welt niemals vollst%26auml dig zu befreien schien. W%26auml;hrend die kapitalistische Kla e mehr und mehr A ekte der Welt und des Lebe aus den h%26auml den der Individuen enteignete, um sie f%26uuml;r den eigenen Gebrauch bereit zu halten, und die nur durch die angeme ene Vermittlung der Rituale der Lohnarbeit und des Warenaustausches zug%26auml glich wurden, ko ten die meisten Rebellen den letzten Schritt der totalen Rebellion gegen das heilige nicht machen. Sie setzten also vielmehr das eine Konzept des heiligen gegen das andere, die eine Moral gegen die andere, und belie en somit die soziale Entfremdung. Dies machte es m%26ouml;glich, da sich diese Revolte f%26uuml;r Demokratie und humanit%26auml;ren Kapitalismus oder Sozialismus wieder erholen ko te, wo ?das Volk?, die ?Gesellschaft? oder ?die me chliche Ra e? die Rolle Gottes %26uuml ernahm.
Religion, Eigentum, der Staat und all die anderen I titutionen der herrschaft basieren auf fundamentalen Tre ungen, die die soziale Entfremdung bedingen. Als solche errichten sie das heilige. We wir wieder f%26auml;hig sein wollen, das Wunderbare f%26uuml;r u zur%26uuml;ckzunehmen, Wunder und Freude direkt nach u eren eigenen Bedingungen zu erfahren, mit Ozeanen Liebe zu machen oder mit Sternen zu tanzen, ohne G%26ouml;tter oder Priester, die ei chreiten, um u de en Bedeutung aufzuzwingen - oder einfacher gesagt, we wir u er Leben als u er eigenes zur%26uuml;ck nehmen, es nach u erem Willen gestalten wollen - da m%26uuml en wir das heilige in all seinen Formen angreifen. Wir m%26uuml en die heiligkeit von Eigentum und Autorit%26auml;t, von Ideologien und I titutionen, von allen G%26ouml;ttern, Tempeln und Fetischen, gleichg%26uuml;ltig worauf sie gr%26uuml den, entweihen. Nur auf diesem Wege k%26ouml en wir all die i eren und %26auml;u eren Welten als u ere eigenen erfahren, auf der Basis der einzigen Gleichheit, die u intere ieren ka : der gleichen Erke ung de en, was an u er aller Einzigartigkeit so wundervoll ist. Nur auf diesem Weg k%26ouml en wir das Wunderbare mit all seiner Sch%26ouml heit und seinen Wundern erfahren und gestalten.

e-Mail:: KEI AM.dieeule@riseup.net |

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DAS NETZWERK DER hERRSChAFT - 8. TEIL

von die eule - 10.05.2006 14:53
Anarchistische Analysen der I titutionen, Strukturen und Systeme der herrschaft und Au eutung, um sie zu debattieren, zu entwickeln und danach zu handeln

von Wolfi Landstreicher
%26uuml ersetzt durch die eule
EINE FAMILIENANGELEGENhEIT

Im Kampf um die R%26uuml;ckeroberung u eres Lebe ist es notwendig, jede I titution zu hinterfragen, sel t diejenigen, die in die intimsten Teile u eres Lebe reichen. Tat auml;chlich ist es besonders wichtig, diese Einrichtungen herauszufordern, weil ihre auml;he zu u , ihre Intimit%26auml;t, sie u so erscheinen l%26auml t, als sei sie gar keine I titution, sondern vielmehr die nat%26uuml;rlichste Art der Beziehung. Und da k%26ouml en ihre i eren T%26auml;uschungen und Listen die Arbeit verrichten und herrschaft somit als nat%26uuml;rlich erscheinen la en.
Famili%26auml;re Beziehungen werden als gegeben akzeptiert, sogar bei den meisten AnarchistI en. Es ist genau die Intimit%26auml;t dieser Beziehungen, die sie so nat%26uuml;rlich erscheinen la en. Und die Familie wie wir sie ke en ? die Kernfamilie, die ideale Einheit f%26uuml;r den Warenaustausch - ist blo ein wenig mehr als ein halbes Jahrhundert alt und bereits in einem Zustand der Zersetzung. Fr%26uuml;here Formen von famili%26auml;ren Beziehungen scheinen die Bed%26uuml;rfni e der %26ouml;konomischen Notwendigkeit oder sozialer Geschlo enheit vielmehr wiederzu iegeln als jegliche nat%26uuml;rliche Neigung.
Die Einrichtung der Familie geht hand in hand mit der Einrichtung der heirat. We die heirat in nicht-staatlichen Gesellschaften zu einem losen Band tendiert hat, die haupt auml;chlich im Aufrechterhalten gewi er Beziehungen von nahen Verwandten bestand, ver%26auml derte sie sich mit dem Aufkommen des Staates und des Eigentums zu einer viel engeren Beziehung, eigentlich einer besitzdefinierten Beziehung. Genauer wurde die heirat zur derjenigen Einrichtung, in welcher der Vater - als Besitzer seiner Familie - seine Tochter einem anderen Ma gab, der da wiederum als ihr Ehema zu ihrem neuen Besitzer wurde. Die Familie ist also die Saat der Unterdr%26uuml;ckung der Frau, die sich von dort auf die ganze Gesellschaft verteilt.
I erhalb der Familie besteht noch eine weitere hierarchie. Der hauptzweck der Familie ist die Vervielf%26auml;ltigung der me chlichen Wesen. Von der Frau wird also das Ge auml;ren von Kindern verlangt, und die Kinder, obwohl letztlich noch im Besitze des Ma es, stehen unter der direkten Autorit%26auml;t ihrer Mutter. Dies ist der Grund, warum so viele von u , die in s.g. ?traditionelle? Geschlechterrollen akzeptierenden Familien aufwuchsen, die Mutter als erste u beherrschende Autorit%26auml;t erfuhren. Der Vater war eine ferne Gestalt, die in der Woche seine 60 bis 70 Stunden arbeitete (abgesehen vom mutma lichen Sieg der 40-Stunden-Woche), um seine Familie mit all den Dingen, die von dieser Gesellschaft als f%26uuml;r ein gutes Leben notwendig behauptet wird, zu versorgen. Die Mutter hat u gescholten, u den hintern versohlt, u u ere Grenzen gesetzt, sich bem%26uuml;ht, u er Leben zu definieren ? wie der Manager auf dem Arbeit latz, der das t%26auml;gliche Gesicht des Chefs darstellt, w%26auml;hrend die Besitzerin beinahe u ichtbar bleibt.
Der wirkliche soziale Zweck der Familie liegt also in der Vervielf%26auml;ltigung der me chlichen Wesen. Dies bedeutet nicht blo das Ge auml;ren von Kindern, sondern auch dieses rohe me chliche Material in ein f%26uuml;r die Gesellschaft uuml;tzliches Wesen zu verwandeln ? ein loyales Subjekt, eineN guteN Staat uuml;rgerIn, eineN flei igeN ArbeiterIn, eineN leide chaftlicheN Ko umentIn. Somit wird es notwendig, da Mutter und Vater ihr Kind vom Moment der Geburt an zu trainieren begi en. Es ist auf diesem Level, wo wir den pl%26ouml;tzlichen Ausruf ?Es ist ein Junge!? oder ?Es ist ein M%26auml;dchen!? h%26ouml;ren. Das Geschlecht ist diejenige soziale Rolle, die nach der Geburt biologisch eingesch%26auml;tzt werden ka , und deshalb ist sie die erste, die durch eine Vielzahl von Symbolen aufgezwungen wird ? die Farben der Kinderzimmer-W%26auml de und der Decken, der Kleiderstil, die zum ielen angebotenen ielsachen, die Art iel, wozu sie ermuntert werden u.s.w.
Aber dies geschieht auch in Verbindung mit der Kindlichkeit. Statt Unabh%26auml gigkeit, Sel tvertrauen und der M%26ouml;glichkeit, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und danach zu handeln, zu f%26ouml;rdern, werden die Kinder dazu ermuntert, naiv und albern zu sein, ohne Vernunft und die F%26auml;higkeit, se ibel zu handeln. All das wird als ?niedlich? erachtet, und ?Niedlichkeit? gilt als erste Eige chaft von Kindern. Obwohl die meisten Kinder ihre ?Niedlichkeit? eigentlich ziemlich geschickt ei etzen, um die Anforderungen der Erwachsenen zu umgehen, unterst%26uuml;tzt die soziale St%26auml;rkung dieser Eige chaft nicht zuletzt hilflosigkeit und Abh%26auml gigkeit, die lange genug andauert, um die soziale Konditionierung zu bewerkstelligen, damit Unterw%26uuml;rfigkeit zur Gewohnheit wird. Ab diesem Punkt wird ?Niedlichkeit? entmutigt und als Kindlichkeit ver ottet.
Seit die normale Beziehung zwischen den Eltern und ihren Kindern eine besitzdefinierte und folglich eine von herrschaft und Unterwerfung auf intimsten Level gepr%26auml;gten Beziehung ist, enden die Listen, die den Kindern %26uuml erleben helfen, damit, da sie zu gewohnten Methoden f%26uuml;r die Wechselwirkung mit der Welt werden, zu einem Netzwerk von Verteidigungs-Mechanismen, das Willhelm Reich als Charakter-Bewehrung bezeichnet hat. Dies k%26ouml te in der Tat der grauenvollste A ekt der Familie sein ? ihre Konditionierung und u ere Versuche, u dagegen zu wehren, ka u das ganze Leben lang be%26auml gstigen.
Eigentlich tendieren die %26Auml gste, Phobien und Verteidigungen, die durch die Autorit%26auml;t der Familie in u eingetr%26auml;ufelt wurden, dazu, u zur Vervielf%26auml;ltigung der Familie truktur zu best%26auml;rken. Die Wege, in denen die Eltern die Unf%26auml;higkeit der Kinder verst%26auml;rken und vergr%26ouml ern, garantiert die Positionierung ihrer Intere en au erhalb ihrer eigenen Reichweite, aber unter der Kontrolle der Eltern ? d.h. der Autorit%26auml;t. Das trifft sogar f%26uuml;r Eltern zu, die ihre Kinder ?verw%26ouml;hnen?, de solches Verw%26ouml;hnen f%26uuml;hrt zur Kanalisierung der W%26uuml che des Kindes in Richtung des Warenko ums. Unf%26auml;hig, die eigenen W%26uuml che zu erke en, lernen die Kinder schnell, einen Mangel zu erwarten und %26Auml;rsche zu k%26uuml en in der hoffnung, zumindest ein wenig de en, was sie wollen, abzukriegen. Die wirtschaftliche Ideologie von Arbeit und Warenko um ist also durch die u in u erer Kindheit aufgezwungenen Beziehungen tief in u eingebettet. We wir die Pubert%26auml;t erreichen und u er Sexualtrieb st%26auml;rker wird, f%26uuml;hrt der Mangel, der u zu erwarten beigebracht wurde, zu %26ouml;konomisierten Auffa ungen von Liebe und Sex. We wir in eine Beziehung treten, tendieren wir dazu, sie als eine Eigentums-Beziehung zu sehen, oftmals mit symbolischen Zeichen bewehrt. Diejenigen, die ihr sexuelles Verlangen nicht angeme en ausleben, sind gebrandmarkt, vor allem we es M%26auml;dchen sind. Wir klammern u an Beziehungen mit einer Verzweiflung, die die reale Seltenheit der Liebe und des Verg uuml;ge in dieser Welt reflektiert. Und diejenigen, die so gut gelernt haben, da sie der wahrhaften Realisierung ihrer eigenen W%26uuml che unf%26auml;hig sind, akzeptieren schlu endlich, da , we sie diese W%26uuml che schon nicht besitzen oder gar wirklich erke en k%26ouml en, sie immerhin die Grenzen der W%26uuml che der/des anderen definieren k%26ouml en, der/die da im Gegenzug die Grenzen der/des anderen definiert. Es ist sicher. Und es ist elend. Es ist das Paar, die Vorstufe der Familie.
Die verzweifelte Angst vor der Armut der Liebe vervielf%26auml;ltigt also die Bedingungen, die diese Armut aufrechterhalten. Der Versuch, mit anderen M%26ouml;glichkeiten der Liebe, die der I titutionalisierung der Liebe und der W%26uuml che im Paar, in der Familie, in der heirat entfliehen, zu experimentieren und diese zu erkunden, gehen dauernd gegen die %26ouml;konomisierte Liebe an. Dies sollte keine %26Uuml erraschung sein, weil es in einer durch die Wirtschaft dominierten Gesellschaft sicherlich die geeignete Form der Liebe ist.
Der wirtschaftliche Nutzen der Familie deckt auch ihre Armut auf. In vor-industriellen Gesellschaften (und in gewi em Ma e auch in industriellen Gesellschaften vor dem Aufkommen der Verbrauchsgesellschaft), bestand die wirtschaftliche Realit%26auml;t der Familie haupt auml;chlich im Nutzen eines jeden Familienmitglieds im Bewerkstelligen e entieller Aufgaben f%26uuml;r das %26Uuml erleben der Familie. Die Einheit der Familie diente also einem Zweck, der zu den Grundbed%26uuml;rfni en in Beziehung stand und dazu tendierte, %26uuml er die Einheit der nuklearen Familie hinaus zu gehen. Aber nach dem Zweiten Weltkrieg %26auml derte sich im Westen die wirtschaftliche Rolle der Familie aufgrund des a teigenden Ko ums. Ihr Zweck verschob sich nun auf die Vervielf%26auml;ltigung von Ko umentI en, die die verschiedenen Zielm%26auml;rkte repr%26auml entierten. Die Familie wurden also zur Fabrik, um hausfrauen, Teenager, und Schulkinder zu produzieren, also all jene Wesen, denen die M%26ouml;glichkeit, ihre W%26uuml che zu realisieren, zerst%26ouml;rt wurde, so da sie zum Warenko um kanalisiert werden ko ten. Die Familie sel t bleibt als Mittel zur Vervielf%26auml;ltigung dieser Rollen i erhalb der individuellen me chlichen Wesen, aber seit die Familie sel t nicht mehr l%26auml ger die Grenzen der verarmten W%26uuml che festsetzt ? die Rolle, die jetzt von Gebrauchsartikeln ausge%26uuml t wird -, gibt es f%26uuml;r den Zusammenhalt der Familie keine wirkliche Basis mehr. Folglich sehen wir den gegenw%26auml;rtigen horror des Zusamme ruchs der Familie ohne deren Zerst%26ouml;rung. Und nur wenige Me chen sind f%26auml;hig, sich ohne sie ein vollkommenes Leben mit Intimit%26auml;t und Liebe vorzustellen.
We wir wirklich u er Leben in all seiner Vollkommenheit zur%26uuml;ckholen wollen, we wir wirklich u ere W%26uuml che von den Ketten der Angst und den Gebrauchsg%26uuml;tern befreien wollen, da m%26uuml en wir nach dem Verst%26auml dnis von allem, was u ankettet, streben und wir m%26uuml en begi en, all dies anzugreifen und zu zerst%26ouml;ren. Beim Angriff auf die Einrichtungen, die u versklaven, d%26uuml;rfen wir also nicht die vertrauteste und intimste Quelle u erer Sklaverei, die Familie, verge en.

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DAS NETZWERK DER hERRSChAFT - 9. TEIL

von die eule - 13.05.2006 16:29
Anarchistische Analysen der I titutionen, Strukturen und Systeme der herrschaft und Au eutung, um sie zu debattieren, zu entwickeln und danach zu handeln

von Wolfi Landstreicher
%26uuml ersetzt durch die eule
WARUM WIR ALLE IM GEF%26Auml GNIS LEBEN:
KNAST, GESETZ UND SOZIALE KONTROLLE

Es gibt einen Ort in dieser Gesellschaft, wo me ch sich unter st%26auml diger Kontrolle befindet, wo jede Bewegung %26uuml erwacht und kontrolliert wird, wo jedeR unter Verdacht steht au er die Polizei und ihre AuftraggeberI en, wo allen unterstellt wird, kriminell zu sein. Ich reche nat%26uuml;rlich vom Gef%26auml gnis...
Aber diese Beschreibung trifft mit st%26auml dig beschleunigender Geschwindigkeit auch mehr und mehr f%26uuml;r %26ouml;ffentliche R%26auml;ume zu. Einkaufszentren und die Gesch%26auml;ftsviertel von Gro t%26auml;dten werden video%26uuml erwacht. Bewaffnete W%26auml;chter patroullieren in Schulen, Bibliotheken, it%26auml;lern und Museen. Me ch wird an Flugh%26auml;fen und Bu tationen durchsucht. Polizei-helikopter fliegen auf der Jagd nach Verbrechen %26uuml er St%26auml;dten und sogar W%26auml;lder. Die Methodik der Gefange chaft, die ei ist mit der Methodik der Polizei, wird allm%26auml;hlich der ganzen sozialen Landschaft aufgezwungen.
Dieser Proze wird durch Angst erm%26ouml;glicht, und die Autorit%26auml;ten rechtfertigen ihn mit u erem Bed%26uuml;rfnis nach Schutz ? vor Kriminellen, TerroristI en, Drogen und Gewalt. Aber wer sind diese Kriminellen und TerroristI en, wer sind diese Mo ter, die u ere von Angst erf%26uuml;llten Leben stets bedrohen? Ein kurzes, vorsichtiges Nachdenken ge uuml;gt, um diese Frage zu beantworten. In den Augen der herrscherI en dieser Welt sind wir die Kriminellen, wir sind die Mo ter ? zumindest potentiell. Schlie lich sind wir diejenigen, die %26uuml erwacht und kontrolliert werden. Wir sind diejenigen, welche von den Video-Kameras verfolgt und auf Bus-Stationen durchsucht werden. Wir k%26ouml en u blo fragen, ob es die Tatsache der so leuchtenden Offe ichtlichkeit ist, die die Leute so blind macht.
Die Angst ist so m%26auml;chtig, da die soziale Ordnung sogar um u ere hilfe in u erer eigenen %26Uuml erwachung bittet. Eltern registrieren die Fingerabdr%26uuml;cke ihrer Kleinkinder bei Polizei- uuml;ros, die mit dem FBI verbunden sind. Ein in Florida a auml iges Unternehmen name A lied Digital Solutio (ADS, zu deutsch ?Angewendete Digitale L%26ouml ungen?) erschuf den ?Veri-Chip? (aka ?Digital Angel?, zu deutsch ?Digital-Engel?), der per ouml liche, medizinische und andere Informationen enthalten ka , und ist zur Implantierung unter der haut gedacht ist. Ihre Idee ist, f%26uuml;r die freiwillige Nutzung dieses Chi zu werben, nat%26uuml;rlich f%26uuml;r Ihre eigene Sicherheit. Er mag bald mit dem Netzwerk des Satelliten des Globalen Positionierungs-Systems (G ) verbunden sein, so da alle, die ein solches Implantat besitzen, ko tant %26uuml erwacht werden k%26ouml ten.* Zu auml;tzlich gibt es Dutzende von Programmen, die Verrat und das Verpfeifen ermutigen ? ein ebenfalls an Gef%26auml gni e eri ernder Faktor, wo die Autorit%26auml;ten Verr%26auml;terI en au uchen und belohnen. Nat%26uuml;rlich haben die anderen h%26auml;ftlinge diesem A chaum gege uuml er eine ziemlich andere haltung.
Aber all dies ist nur beschreibend, ein Bild des sozialen Gef%26auml gni es, das um u herum aufgebaut wird. Ein wirkliches Verst%26auml dnis dieser Situation, das wir zum Kampf gegen diesen Proze nutzen k%26ouml en, be ouml;tigt eine tiefer gehende Analyse. Eigentlich basieren der Knast und die Polizei auf der Idee, da Verbrechen geschehen, und diese Idee basiert auf dem Gesetz. Das Gesetz wird als eine objektive Realit%26auml;t portr%26auml;tiert, wodurch die handlungen der uuml;rgerI en eines Staates gerichtet werden k%26ouml en. Das Gesetz kreiert eine Art Gleichheit. Anatole France hat dies ironisch ausgedr%26uuml;ckt, indem er darauf hinwies, da es nach dem Gesetz Bettlern und K%26ouml igen gleicherma en verboten ist, Brot zu stehlen und unter Br%26uuml;cken zu %26uuml ernachten. hierbei wird deutlich, da wir vor dem Gesetz alle gleich werden, und zwar nur weil wir alle StatistI en werden, Nicht-Seiende ohne eigene Gef%26uuml;hle, Beziehungen, W%26uuml che und Bed%26uuml;rfni e.
Die Objektivit%26auml;t des Gesetzes dient der Regulierung der Gesellschaft. Die Notwendigkeit einer solchen Regulierung bedeutet, da in ihr die Bed%26uuml;rfni e aller nach der Erf%26uuml;llung ihrer W%26uuml che nicht befriedigt werden. Sie existiert vielmehr als eine uuml;rde der Mehrheit. Nat%26uuml;rlich ka eine solche Situation nur dort existieren, wo Ungleichheit der signifikantesten Art herrscht ? die Ungleichheit im Zugang zu den Mitteln, um das eigene Leben nach eigenen Bedingungen zu gestalten. F%26uuml;r diejenigen, die die Oberhand besitzen, hat dieser Staat der sozialen Ungleichheit den do elten Namen Eigentum und Macht. F%26uuml;r diejenigen, die unten sind, hei t er Armut und Unterwerfung/Abh%26auml gigkeit. Das Gesetz ist die L%26uuml;ge, die diese Ungleichheit in eine Gleichheit verwandelt, die den herrscherI en dieser Gesellschaft dient.
In einer Situation, wo alle vollen und gleichen Zugang zu allem, was zur eigenen Erf%26uuml;llung und zur Gestaltung ihres Lebe nach eigenen Bedingungen notwendig ist, besitzen w%26uuml;rden, w%26uuml;rde eine F%26uuml;lle an individuellen Unterschieden bl%26uuml;hen. Ein weites Feld von Tr%26auml;umen und W%26uuml chen w%26uuml;rde sich ausdr%26uuml;cken und ein schei ar unendliches ektrum von Leide chaft, Liebe und ha , Konflikten und gemei amen Neigungen schaffen. Diese Ungleichheit, wo weder Eigentum noch Macht existieren w%26uuml;rden, w%26uuml;rde also be%26auml gstigende und wundersch%26ouml unhierarchische Ungleichheit der Individualit%26auml;t zum Ausdruck bringen.
Im Gege atz dazu werden dort, wo ein ungleicher Zugang zu den G%26uuml;tern existiert, die zum Aufbauen eines eigenen Lebe notwendig sind ? d.h. wo die weite Mehrheit der Me chen ihres eigenen Lebe enteignet wurde -, alle gleichwertig, weil jedeR ein Nichts wird. Dies trifft sogar auf diejenigen zu, die Eigentum und Macht besitzen, de ihr Status basiert nicht darauf, was sie sind, sondern darauf, was sie haben. Eigentum und Macht (die immer einer Rolle und nicht einem Individuum zueigen sind) sind alles, was in dieser Gesellschaft Wert besitzt. Die Gleichheit vor dem Gesetz dient den herrscherI en, weil ihr Ziel die Bewahrung der von ihnen beherrschten Ordnung ist. Die Gleichheit vor dem Gesetz versteckt soziale Ungleichheit hinter dem, was sie aufrechterh%26auml;lt.
Aber das Gesetz erh%26auml;lt die soziale Ordnung nat%26uuml;rlich nicht durch das Wort. Das Wort des Gesetzes w%26uuml;rde ohne die physische Kraft dahinter bedeutungslos sein. Und diese physische Kraft existiert in den Zwangs- und Bestrafung ystemen: Polizei, Gerichts- und Gef%26auml gni ysteme. Die Gleichheit vor dem Gesetz ist eigentlich ein sehr d%26uuml es Furnier, um die Ungleichheit beim Zugang zu den Existenz-Bedingungen, den Mitteln, um u er Leben nach eigenen Bedingungen zu gestalten, zu verstecken. Die Realit%26auml;t bricht ko tant durch dieses Furnier, und seine Kontrolle ka nur durch Zwang und Angst aufrechterhalten werden.
Aus der Per ektive der herrscherI en dieser Welt sind wir in der Tat alles (zumindest potentielle) Kriminelle, alles Mo ter, die ihren ruhigen Schlaf gef%26auml;hrden, weil wir alle potentiell f%26auml;hig sind, durch den Schleier des Gesetzes durchzusehen und u zu entscheiden, es zu ignorieren und die Momente u eres Lebe nach eigenen Bedingungen zur%26uuml;ckzuholen, wa auch immer wir es k%26ouml en. Das Gesetz sel t (und die soziale Ordnung von Eigentum und Macht, die seiner bed%26uuml;rfen) ist es also, das u durch u ere Kriminalisierung gleich macht. Es ist also eine logische Auswirkung des Gesetzes und der sozialen Ordnung, die es produziert, da Inhaftierung und %26Uuml erwachung universell werden, hand in hand mit der Entwicklung des globalen Supermarktes.
In diesem Licht sollte es klar sein, da kein Si darin besteht, Gesetze gerechter zu gestalten. Es macht keinen Si , die %26Uuml erwachung der Polizei zu ersuchen, weil jede Reform unweigerlich dem System wiedergegeben w%26uuml;rde mit zahlenm%26auml ig a teigenden Gesetzen, a teigendem Level von %26Uuml erwachung und Kontrolle, was die Welt noch mehr wie ein Gef%26auml gnis gestalten w%26uuml;rde. Es gibt nur einen einzigen Weg, auf diese Situation zu reagieren, we wir u er Leben wieder f%26uuml;r u sel t haben wollen. Diese Gesellschaft anzugreifen, um sie zu zerst%26ouml;ren.

e-Mail:: KEI AM.dieeule@riseup.net |



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DAS NETZWERK DER hERRSChAFT - 10. TEIL

von die eule - 15.05.2006 20:14
Anarchistische Analysen der I titutionen, Strukturen und Systeme der herrschaft und Au eutung, um sie zu debattieren, zu entwickeln und danach zu handeln

von Wolfi Landstreicher
%26uuml ersetzt durch die eule

LETZTER TEIL!
NAChWORT:
DIE ZIVILISATION ZERST%26Ouml;REN?

Ich vermute, da alle AnarchistI en damit einverstanden w%26auml;ren, da wir jeder I titution, jeder Struktur und jedem System der herrschaft und Au eutung ein Ende bereiten wollen. Die Ablehnung all dieser Dinge ist schlie lich die Grundbedeutung der Anarchie. Die meisten w%26uuml;rden sich also damit einverstanden erkl%26auml;ren, da diese I titutionen, Strukturen und Systeme die folgenden sind: der Staat, Privateigentum, Religion, das Gesetz, die patriarchale Familie, Kla enherrschaft u.s.w.
In den letzten Jahren haben einige AnarchistI en damit bego en, %26uuml er schei ar auml;here Begriffe der Notwendigkeit der Zerst%26ouml;rung der Zivilisation zu diskutieren. Dies f%26uuml;hrte nat%26uuml;rlich zu einer Verteidigung der Zivilisation. Ungl%26uuml;cklicherweise war dies eine gr%26ouml tenteils sehr scharfe Debatte, die vielmehr aus Beschimpfungen, gege eitig ungenauen Darstellungen und territorialen Streitigkeiten %26uuml er das Eigentum des Labels ?anarchistisch? bestand als einer wirklichen Argumentation. Eines der Probleme (obwohl wahrscheinlich nicht das gewichtigste) hinter dieser Unf%26auml;higkeit, die Frage richtig zu debattieren, ist wohl, da von beiden Seiten nur sehr wenige Individuen versucht haben, ihr Verst%26auml dnis von ?Zivilisation? genauer zu erl%26auml;utern. Stattde en bleibt es ein schwammiger Begriff, der f%26uuml;r die eine Seite alles Gute und f%26uuml;r die andere Seite alles Schlechte verk%26ouml;rpert.
Um eine pr%26auml;zisere Definition der Zivilisation zu entwickeln ist es der M%26uuml;he wert, zu untersuchen, wa und wo gesagt wird, da die Zivilisation entstanden ist und welche Differenzen momentan zwischen den als zivilisiert geltenden und den als unzivilisiert erachteten Gesellschaften existieren. Eine solche Untersuchung zeigt, da die Existenz von Viehwirtschaft, Landwirtschaft, Se haftigkeit, Verfeinerung der K%26uuml te, Gewerbe und Techniken oder sogar die simplen Formen des Schmelze von Metall nicht ge uuml;gen, eine Gesellschaft als zivilisiert zu definieren (obwohl sie die ouml;tige materielle Basis f%26uuml;r das Entstehen einer Zivilisation enthalten). Vielmehr ist das, was vor ungef%26auml;hr zehntausend Jahren in der ?Wiege der Zivilisation? entstand und von allen zivilisierten Gesellschaften geteilt wird, den als ?unzivilisiert? geltenden aber fehlt, ein Netzwerk von I titutionen, Strukturen und Systemen, die soziale Beziehungen der herrschaft und Au eutung aufzwingen. Mit anderen Worten ist die zivilisierte Gesellschaft eine, die aus folgendem besteht: Staat, Eigentum, Religion (oder in modernen Gesellschaften: Ideologie), Gesetz, der patriarchalen Familie, Warenaustausch, Kla enherrschaft ? kurz alldem, wogegen wir AnarchistI en u stemmen.
Um es anders auszudr%26uuml;cken ? was alle zivilisierten Gesellschaften gemei am haben, ist die systematische Enteignung der Leben derjenigen, die darin leben. Die (von jeglichen moralischen Untermauerungen entfernte) Kritik der Domestizierung/Z%26auml;hmung bietet ein uuml;tzliches Werkzeug zu diesem Verst%26auml dnis. Was ist Domestizierung, we nicht die Enteignung des Lebe durch ein zweites Wesen, welches dieses Leben danach f%26uuml;r eigene Zwecke au eutet? Die Zivilisation ist also die systematische und i titutionalisierte Domestizierung der breiten Mehrheit der Me chen einer Gesellschaft (und der Tier- und Pflanzenwelt, Anm. die eule) durch die wenigen, die durch das Netzwerk der herrschaft bedient werden.
Der revolutio auml;re Proze der Wiederaneignung u eres Lebe ist also der Proze u erer Entzivilisierung, des Abwerfe u erer eigenen Domestizierung. Dies bedeutet nicht, pa ive Sklaven u erer I tinkte zu werden (falls dies %26uuml erhaupt existiert) oder u in der angeblichen Einheit der Natur aufzul%26ouml en. Es bedeutet, unkontrollierbare Individuen zu werden, die Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, in freier Verbindung mit anderen sel t f%26auml;llen und ausf%26uuml;hren k%26ouml en.
Daher sollte es offe ichtlich sein, da ich jegliche Modelle einer idealen Welt verwerfe (und jeder allzu perfekten Vision mi traue ? ich vermute, da dort das Individuelle verschwunden ist). Seit die Wiederaneignung des Lebe durch Individuen, die ausgebeutet, enteignet und beherrscht wurden, die E enz des anarchistische Ideale tragenden revolutio auml;ren Kampfes ist, w%26uuml;rde es w%26auml;hrend des Proze es dieses Kampfes sein, da Me chen entscheiden, wie sie ihr Leben f%26uuml;hren wollen, was sie von dieser Welt verwenden wollen, um ihre Freiheit zu vergr%26ouml ern, M%26ouml;glichkeiten zu %26ouml;ffnen und zu ihrem Gefallen zuzuf%26uuml;gen, und was w%26uuml;rde es nur f%26uuml;r eine Last sein, Lebe freude zu stehlen und die Au reitung der Freiheit zu untergraben. Ich sehe keine M%26ouml;glichkeit, da ein solcher Proze ein alleiniges, universelles soziales Modell bilden k%26ouml te. Vielmehr entst%26uuml den mit der Zeit unz%26auml;hlige, von Ort zu Ort drastisch variierende Experimente und Ver%26auml derungen, die die einzelnen Bed%26uuml;rfni e, W%26uuml che, Tr%26auml;ume und A irationen von allen Individuen reflektieren w%26uuml;rden.
So la t u also tat auml;chlich die Zivilisation zerst%26ouml;ren, dieses Netzwerk der herrschaft, aber nicht im Namen irgend eines Modells, einer asketischen Moral der Aufopferung oder einer mystischen Zersetzung in eine vermeintlich nicht-entfremdete Einheit mit der Natur, sondern vielmehr f%26uuml;r die Wiederaneignung u eres Lebe , der kollektiven Wieder-Erschaffung von u sel t als unkontrollierbaren und einzigartigen Individuen ? deshalb m%26uuml en wie die Zivilisation zerst%26ouml;ren, dieses zehntausend Jahre alte Netzwerk der herrschaft, das sich sel t %26uuml er den Globus verbreitet hat - und einen wunderbaren und be%26auml gstigenden Ausflug in die Ungewi heit name Freiheit einleiten.







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