...und nun noch mal alle im chor

Frage: flexibilit%26auml;t wachstum senkungderloh ebenkosten mehr staatliche...
weniger staatliche...
inovationen aufschwung mehr weniger schneller....
blut schwei zlig; tr%26auml en

aber der hier ist der br%26uuml;ller:

Zitat: Wir m%26uuml en aufh%26ouml;ren zu jammern und endlich wieder kr%26auml;ftig a acken. Wo ist der SI ?
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%26quot imm die Recht taatlichkeit weg, was sind Staaten we nicht gro zlig;e R%26auml;uberbanden? De was sind R%26auml;uberbanden anderes als Staatswesen im Kleinen?" Augustinus

Texte von Leo D. Trotzki

Antwort :

haben Sie immerzu Probleme mit Ihren Arbeitern? haben Sie Schwierigkeiten, Ihre Arbeit allein von den gewerkschaftlich organisierten Arbeitskr%26auml;ften erledigt zu bekommen? Und %26auml;rgern Sie sich, da sich jederma mit "Freundschaftsdie te quot; eine goldene Nase verdient, w%26auml;hrend Sie mehr und mehr Steuern zahlen?

Da ist es an der Zeit, %26quot chwarzarbeit" zu ielen.

Also frisch a Werk. Vater Staat wartet nur darauf, da Sie ihm die uuml der a Me er liefern. Zwar haben auch Sie zwei oder drei "Leichen im Keller", aber das m%26uuml en die anderen ja nicht merken ...

Quelle


Das iel:

Deutschland, im Jahre 2003. Den ieleverlagen geht es auch immer schlechter. Von den ielefabriken ganz zu schweigen.

Der Arbeitsmarkt. Keine Sicherheit, nirgends. Kaum will ich jemanden als Schwarzarbeiter beim Amt a chw%26auml;rzen, schna t der Mit ieler ihn mir mit seinem Privatdetektiv weg. Die Konkurrenz lauert, so scheint's, bei Tag und bei Nacht.

Dabei will ich doch punkten, indem ich m%26ouml;glichst viele Schwarzarbeiter entlarve und nat%26uuml;rlich nur u escholtene uuml;rger a telle. Vielleicht bringen mir meine Rechtsanw%26auml;lte, clever eingesetzt zur Verteidigung U chuldiger, auch noch zu auml;tzliches Einkommen. Aber wie ka ich damit Erfolg haben, we immer alle gegen mich ielen? Ich Arme!

Doch was ist das? Der Inhaber des ielelade rechts von mir gesteht kleinlaut ein, da er vom Arbeitsmarkt leider nur drei Personen ei tellen darf. Kombiniere ... Peter Pa ing hat wohl einen kleinen Nebenverdie t.
Tz ... Sorry, Peter, aber jetzt bist du dran. Ich h%26auml;tte ja so t auch Virginia oder Sid am Wochenende als Packer in meiner ielefabrik besch%26auml;ftigt, aber Strafe mu sein.

Also schnell a chw%26auml;rzen, bevor noch so ein mieser Privatdetektiv aus seinem Versteck kommt, und da f%26uuml;r Nachschub auf dem Arbeitsmarkt sorgen. Doch da pa iert's: Die Regierung beschlie zlig;t die "Ich AG". Alle Arbeitswilligen ziehen sich erstmal zur%26uuml;ck, und mein linker Nachbar, der sich doch offe ichtlich alles gemerkt hatte, hat ein Problem. Schade, schade ....

Ein Blick auf meine Leichen im Keller, und siehe da: NAT%26Uuml;RLICh d%26uuml;rfte ich alle Arbeitswilligen a tellen. Wie auch so t ...?

Zubeh%26ouml;r:

66 Karten, davon

60 Arbeitnehmerkarten
5 L%26auml;den ( ielecaf%26eacute;, ielearchiv, ieleladen, ieleverlag, ielefabrik)
1 Karte "Ich-AG"
10 Anw%26auml;lte (holzw%26uuml;rfel) in f%26uuml f Farben
5 Privatdetektive (achteckige Steine)
1 ielregel

...
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das system macht keine fehler, es ist der fehler

Antwort :

BILD-Chef-Serie ne t sich dieses abenteuerliche Fabulieren. Da sitzen sie morge , die heere von BILD-Lesern und fiebern den Chef-Worten entgegen. Schlie zlig;lich m%26uuml en die herrschaften Wirtschaftsfunktio auml;re- der Atem des Systems - die Weisheiten gepachtet haben, immerhin werden sie t%26auml;glich mit diesem System konfrontiert.

Und tat auml;chlich folgen Parolen einer pragmatischen, de och anti-%26ouml;konomischen Politik, die eine Ambivalenz aufweist, wie sie m%26auml;rchenhafter nicht sein ka . Da steht auf der einen Seite der gro zlig;e Staatsr%26uuml;ckzug, die Verweigerung des Gemeinwese , als Grundlage der Existenz des Einzelnen dazustehen. Auf der anderen Seite: die Forderungen und folgenden Umsetzungen, den Staat als h%26ouml;chstes Kontrollwesen anzuerke en, den "gro zlig;en Bruder" vom Topos zum realen Schauplatz zu erheben.

Der Staat ist also nicht mehr Gemeinwesen, sondern soll zur blo zlig;en Kontrolli titution einer gr%26ouml zlig;enwah i igen Wirtschaft degradiert werden. Freilich ist es eine hera etzung, doch die politischen Eliten verkaufen dieses Degradieren als eine Art Bef%26ouml;rderung. Man m%26uuml e dankbar sein, da zlig; der Staat fortan der Wirtschaft dienen darf...

Da braucht es, bei aller Agonie des Gemeinwese , kollektive Glaube eke tni e. Einerseits in nationale Wunden bohrend, indem man klarmacht, wer Deutschland ist und was es zu bedeuten habe, Deutschland sein zu d%26uuml;rfen. Aber auch, indem man mysthische Parolen herausgibt, die keine materielle Grundlage haben, sondern blo zlig;es Phantasieko trukt sind - Bi enweisheit zur Staatsmaxime erhoben.

Alleine mit %26Auml;rmelhochkrempeln ist kein Staat zu machen, mit dem %26Ouml;ffnen prallgef%26uuml;llter Geldbeutel allerdings sehr. hier wittert man den oft zitierten Sozialneid, der angeblich deutsche Tugend sei. Doch wahrhaft ist es der Kampf quasi-religi%26ouml en Beke tni es, gegen den Feind der wahrhaftigen Erke tniskraft. Anders: Der treue und devote Marktglaube und die M%26auml;r vom freien Wettbewerb, im Streit mit der wi e chaftlichen %26Ouml;konomie. Beinahe-theologisches %26Auml;rmelhochkrempeln gegen fa zlig ares Geldbeutel%26ouml;ffnen.

Freilich wird dies alles dem gemeinen BILD-Leser ein ewiges R%26auml;tsel bleiben. Die Chef-Serie richt Tacheles, so hei zlig;t es dort und warum daran zweifeln? Ihm - dem Leser - entgeht, in welch grausigen Zustand u ere Machteliten in Politik und Wirtschaft sind; ihm entgeht, da zlig; es nicht Kla e nach Oben schafft, sondern finanzstarke Ma e; ihm entgeht, da zlig; O osition %26ouml;ffentlich unterdr%26uuml;ckt wird, womit das Gesagte die a olute Wahrheit sein mu zlig;.

"Dumm, arglos oder korrupt" ist der Untertitel von Albrecht M%26uuml;llers Buch "Machtwah quot;. Selten t%26auml;uscht sich dieser Autor, doch hier tat er es: Nicht ein Oder, sondern ein Und w%26auml;re treffender und wahrhafter. Warum sollte Dummheit nicht korrupt sein und Arglosigkeit nicht dumm?
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dquo;Diese Verh%26auml;ltni e sind nicht die von Individuum zu Individuum, sondern die von Arbeiter zu Kapitalist... Streicht diese Verh%26auml;ltni e, und ihr habt die ganze Gesellschaft aufgehoben.%26ldquo;
--- Karl Marx, "Das Elend der Philosophie" ---

Antwort :

Zitat: Der Staat ist also nicht mehr Gemeinwesen Zitat: Diesem Trend k%26ouml en wir nur entgegenwirken, we wir I ovatio f%26uuml;hrer sind und neue Produkte entwickeln, die am Markt bestehen k%26ouml en.

Die Vergangenheit zeigte: Unternehmen haben immer da neue Arbeit l%26auml;tze geschaffen, we sie sich durch I ovationen weiterentwickelt haben. Das ist heute nicht anders als fr%26uuml;her. Baron von M%26uuml chhausen`und seine praktische Umsetzung

Kla ische
I ovationen sind f%26uuml;r bestimmte Branchen im Unternehme ereich
durchaus wichtig aber nicht mehr so fundamental bedeutend wie in
fr%26uuml;heren Zeiten, da Deutschland vom f%26uuml;hrendem Industrieland in der
Zwischenzeit zu einem billigen Ramsch-Die tleistungsland verkommen
ist. Etablierte Ideenentwicklungen, sel t we sie branche ezifisch
wachstumsf%26ouml;rderlich sind, bedeuten heute mehr de je eine
Diversifikation vom unternehme eitigen Eigenkapital und die zur
Produktion be ouml;tigten Reinvestitionen zugu ten zi orientierter
Kapitalanlagen, um %26uuml er den Standortwechsel, der EK Minderung
zugu ten von Acce - Lize vergaben zur internationalen Produktion,
eines sicherlich nicht zur Zielaufgabe haben, den Besch%26auml;ftigungs-
losena au in Germany entgegenwirken, genau Gegenteiliges ist der
Fall. Die ei tige, betrie wirtschaftliche Theorie als Losung: Geht es
dem Unternehmen gut, wird automatisch auch ein Personalmehrbedarf
be ouml;tigt, gilt heute, entgegen der neoliberalen M%26auml;rche ropaganda
heute weniger de je. Aus diesem Teufelskreis, der sich gege eitig
unterbietenden am Markt nicht mehr teilnehmenden AN, Angebot und
Nachfrage regelt beka tlich den Preis, entwickeln sich st%26auml dig neue
Dumpingl%26ouml;hne, die unter einer angebotsorientierten Wirtschaftsdogma
auch be ouml;tigt werden, um seine vom human resources ausgesehen,
autarke wirtschaftliche Existenz zu sichern und entgegen dem
nachfrageorientierten Wirtschaft olitik alter Zeit, ein wichtiges
Ungleichgewicht der Bi enkonjunktur zur Gu ten eine
%26uuml erquellenden Au zlig;enwirtschaft zu erm%26ouml;glichen, soweit der
A atzmarkt gesichert ist. Ganz der Wirtschaftsapologet verweist
man voller Stolz, da zlig; Globalisierung gleichbedeutend Wirtschafts-
wachstum sei und meint eigentlich nur sich und seine feudalkapitale
20:80 Gesellschaft, die die am Wohlstand Teilhabenden und deren
die drau zlig;en, au zlig;en vor sind.

Anmerkung zu letzt, in einer hi icht gebe ich dem L%26uuml;ge aron recht:
hierzu mu allerdings auch das Umfeld stimmen. Die Politik setzt die
Rahme edingungen, fragt sich nur welche?
Antwort :

noch mal was zu den inovationen.
diese inovationen w%26uuml;rden m%26ouml;glicherweise arbeit l%26auml;tze schaffen we den auch das geld da ist sie zu kaufen:

Zitat:
uuml ktlich zum Bundesliga-Start wollte die Deutsche Telekom ihr IP-TV-Angebot %26uuml er Glasfaser (VDSL) starten. Doch der Ex-Monopolist landete einen veritablen Flop. Ganze 43 haushalte k%26ouml en nach Informationen der uuml;ddeutschen Zeitung das Internet-Fer ehen empfangen.

Es sind sicher die teuersten Kunden, die der Rosa Riese jemals hatte. F%26uuml;r die %26Uuml ertragungsrechte mu te das Unternehmen 50 Millionen Euro an die Deutsche Fu zlig all-Liga zahlen - f%26uuml;r jeden Zuseher also rund 1,16 Millionen Euro. Dazu kommen noch fast 1,5 Millionen Euro, die f%26uuml;r jeden ieltag f%26auml;llig werden.
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