Frage:
Bye, bye Germany - die gro zlig;e Flucht
vor hartz IV und blanker Not
hauptsache Arbeit, egal wo, egal wie, jedoch weit weg von einer staatlichen Verfolgung etreuung und hartz-IV-Sch uuml;fflern - so denken immer mehr Deutsche. Seit dem Krieg, sind nicht mehr so viele Me chen ausgewandert wie zu hartzigen Zeiten. Ihr neues Zuhause ke en sie oft nur aus dem Urlaub, sofern es Urlaub jemals gab, da sich viele keinen mehr leisten ko ten. Egal, hauptsache weg aus Deutschland.
145.000 Deutsche wanderten dem Statistischen Bundesamt zufolge aus - und das sind nur die, die sich ordnungsgem%26auml zlig; abgemeldet haben. Wie viele pendeln oder ihren deutschen Woh itz formal behalten, dar%26uuml er la e sich nur ekulieren, sagen Fachleute. Viele treibt die pure Not i Ausland. Eine konkrete Not, die diese Regierung nicht erke en will und die auch von den Arbeitslosenverwaltungen monatlich sch%26ouml geredet und mit den pr%26auml entierten Erfolgszahlen zugekleistert wird - obwohl sich bereits Experten den Kopf zerbrechen, wohin diese Me chen wohl geflohen sind, we sie nicht mehr in der Statistik auftauchen.
Quelle
__________________
das system macht keine fehler, es ist der fehler
Antwort :
YEP... und es werden mehr.
Antwort :
Tja, w%26uuml;rde auch gern auswandern, Aber manchmal ist es im Ausland genauso mies wie bei u oder noch mieser.
Zitat:
Vom Auswanderer zum Sozialfall
Nicht f%26uuml;r alle Deutschen ist Mallorca das Rentnerparadies
Palma de Mallorca. Z%26ouml;gerlich bestellt Willy Meyer in einer Strandbar in Arenal eine Ta e Kaffee und beobachtet die Me chen. Am Nachbartisch l%26auml t sich gerade eine deutsche Familie Fisch und Rotwein schmecken. Am Strand verg uuml;gen sich Urlauber im t%26uuml;rki lauen Wa er. Der 72-j%26auml;hrige Rentner aus Oberhausen holt tief Luft und sagt mit leiser Stimme: "Manchmal wei zlig; ich nicht mehr weiter, ich ka gerade einmal meinen Kaffee bezahlen."
Der ge uuml;rtige Breslauer lebt schon seit acht Jahren auf Mallorca. Fr%26uuml;her verbrachte er h%26auml;ufig seinen Urlaub auf der Baleareni el, und als er wegen herzproblemen in Fr%26uuml;hrente gehen mu te, kauften er und seine Frau sich eine kleine Wohnung auf Mallorca. Aber der ertr%26auml;umte Lebe abend unter Palmen ging in Luft auf und Willy Meyer lebt heute als Sozialfall im Altenheim Safari. Und auch das ka er kaum bezahlen.
Als seine Frau vor einem Jahr starb, geriet Meyer in finanzielle ouml;te. Er sel t hat kaum Geld, und die hohe Rente seiner Frau steht ihm nicht zu. Nach Ableistung aller Verpflichtungen bleiben ihm kna 100 Euro im Monat. "Ich kaufe mir nur das ouml;tigste zum Waschen und vielleicht jedes halbe Jahr etwas Neues zum Anziehe quot;, erz%26auml;hlt er leise. Die heimleitung schraubte sogar die eigentlich schon g%26uuml tige Miete herunter, damit er %26uuml erhaupt noch dort wohnen bleiben ka .
Das traurige Schicksal von Meyer ist leider kein Einzelfall. "Wir wi en von rund 300 deutschen Rentnern auf Mallorca, die in akuter finanzieller Not lebe quot;, erkl%26auml;rt Jose Rodriguez vom Deutschen Sozial- und Kulturverein. Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, Not leidenden Deutschen zu helfen. Wer in anien gemeldet ist und deutsche Rente bezieht, verliert so t anreche are Ersatzzeiten f%26uuml;r Studium oder Wehrdie t sowie andere Zusatzrenten.
Und es werden immer mehr Deutsche, die in Not geraten. "Ich habe fast w%26ouml;chentlich einen neuen Rentner, den ich betreuen mu quot;, sagt der vom Erzbistum K%26ouml;ln nach Mallorca entsandte Pfarrer Robert Kramer. "Die Me chen werden immer %26auml;lter und verei ame viele werden zu Pflegef%26auml;llen, um die ich mich gemei am mit dem evangelischen Pfarrer und Jose Rodriguez k%26uuml;mmern mu quot;, erz%26auml;hlt Kramer. Er arbeitet seit zwei Jahren auf den Balearen ist auch im Vorstand der Vereinigung Asistencia Mallorca, die Geld f%26uuml;r Notleidende bei deutschen Unternehmen und I titutionen sammelt.
Doch ist es vor allem der Leiter des Kulturverei , der anische Pe io auml;r Rodriguez, der in Armut geratenen deutschen Rentner auf der I el hilft. Deren Situation sei auf Mallorca auml;mlich noch schwieriger als in Deutschland, sagt der Ingenieur, der %26uuml er 30 Jahre lang in hamburg gearbeitet hat. Rodriguez geht mit den Deutschen zu Beh%26ouml;rden, %26uuml ersetzt Papiere, begleitet sie bei Arztbesuchen und richt ihnen Mut zu. Allein auf Mallorca fehlen rund 2.500 %26ouml;ffentliche Altenheimpl%26auml;tze.
Aber nicht Rentner werden auf Mallorca immer h%26auml;ufiger zu Sozialf%26auml;llen. Auch immer mehr junge Me chen scheitern auf der Traumi el und treiben sich als Bettler und Tagel%26ouml;hner an der Playa de Palma herum. Rund 40 obdachlose Deutsche betteln hier in Restaurants um E en und schnorren von Touristen Geld f%26uuml;r Zigaretten und Alkohol. Sie warten vor Superm%26auml;rkten und schieben Einkaufswagen, helfen beim Ei arken oder kla ern Telefonzellen auf der Suche nach Kleingeld ab. Zum Fr%26uuml;hst%26uuml;cken gehen sie zur Caritas. Manchmal bekommen sie auch im G%26auml tehaus Sankt Michael von Pfarrer Kramer ein warmes Abende en, Kleidung oder f%26uuml;r eine Nacht ein Dach %26uuml erm Kopf. "Aber wir k%26ouml en so nur wenigen helfe quot;, meint der Priester resigniert.
Manuel Meyer
(aus: KNA-ID, Nr. 36, 3. Sept. 2003)