himmelhoch jauchzend, zu Tode betr%26uuml;bt

Frage: Ein Thema ausm IE cache [tid=1717]:
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Kla enkampf



Anmeldungsdatum: 09.10.2004
Beitr%26auml;ge: 40

Verfa t am: 06.11.04 um 17:53 Titel: himmelhoch jauchzend, zu Tode betr%26uuml t

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Ich nehme mir hiermit ein herz, und schildere Euch meinen Lebe lauf der letzten Monate, verbunden mit den seelischen Tiefs, die ich dadurch erlangt habe. So hoffe ich mir etwas Belast von dem bedr%26uuml;ckenden Zustand meiner %26quot eele" los zu werden.
Ich wurde zum 30.4.04 bei "meiner" Firma gek%26uuml digt. "Meine" schreibe ich, weil es im Grunde mein %26quot tammbetrie quot; war. Dort habe ich 1993 meine Lehre a olviert und mit einer Unterbrechung (Zivildie t), auch gearbeitet. Ich arbeitete dort als Fr%26auml er/Dreher, und war einigerma zlig;en gl%26uuml;cklich damit - so gl%26uuml;cklich eben ein Arbeiter sein ka . Das Klima zwischen den Mitarbeitern und Vorgesetzten war hervorragend, Stre wurde relativ selten verbreitet. Im Grunde l%26auml zlig;t sich behaupten, das alle Mitarbeiter eine Art verschworene Gemei chaft waren.
Nun de , betrie edingt wurde mir (und anderen) gek%26uuml digt, und ich mu zlig;te mich also nach etwas anderem umsehen. Die Suche war schwer, und die Ungewi zlig;heit, wie es weitergehen soll, schien mir unertr%26auml;glich. Doch es gelang mir im nahtlosen %26Uuml ergang bei einer neuen Firma anzufangen. Die Zust%26auml de dort waren skandal%26ouml . Es fing damit an, das mir die Arbeit nicht erkl%26auml;rt wurde, dazu kamen per ouml liche Angriffe der Mitarbeiter und eine gewi e Ignoranz des Vorgesetzten, der nur kritisieren ko te. Meine Erle i schrieb ich hier bereits in einem Unterforum (der Titel: Continental Temic) - wer also Intere e hat, ka da alles nochmal etwas genauer durchlesen. Dort war ich bis September besch%26auml;ftigt, wobei ich die letzten 6 Wochen krank war, aus ychischen Gr%26uuml den. Der Druck den ich dort erlebte (dieser Druck wurde mir von einem "Kollege quot; bereits am 5 Tagen prophezeit, de so geh%26ouml;re sich das), brachte mich seelisch total aus dem Gleichgewicht. Letztendlich k%26uuml digte man mir, mit fade cheinigen Gr%26uuml den in der Probezeit. Faulheit, U uuml ktlichkeit, Engagementlosigkeit waren die Gr%26uuml de. Nach 3 Monaten hatte ich aber bereits an die 30 %26Uuml erstunden, die ja sicher nicht durch Faulheit zustande kamen - aber egal.
Nun sitze ich seit September zuhause, finde keine Arbeit, bekomme eine A age nach der anderen. Ich denke, das ich auch dieses Jahr keine Zusage mehr bekomme. Wer stellt de noch Mitte November ein? Das Arbeitsamt hat sich bisher noch nicht um mich gek%26uuml;mmert - was vielleicht auch be er so ist, weil man mich sowieso nur in Leiharbeit dr%26auml gen w%26uuml;rde. Davor habe ich aber keine wirkliche Angst, da ich hier genug "Ti quot; erhalten habe, wie man es legal a tellt nicht dort arbeiten zu m%26uuml en.
Die Zukunft sehe ich sehr realistisch. Eine solchen Job wie bei der erstbeschriebenen Firma bekomme ich nicht mehr, auch von der Bezahlung her gesehen. Arbeit l%26auml;tze werden immer rarer. Ich habe Zukunftsvisionen, die mich erschrecken la en. ICh hABE KEINE ZUKUNFT, MEINE KINDER SChON GAR NIChT. Diese Erke tnis, die sicher nicht aus den Fingern gesaugt ist (man sehe die wirtschaftlichen Entwicklungen der letzten Wochen/Monate), l%26auml zlig;t mich schier verzweifeln. Depre ionen (unter denen ich schon l%26auml ger gelitten habe), haben sich nach meiner Mo ingerfahrung verst%26auml;rkt, die Arbeitslosigkeit tut das ihre dazu. Traurigkeit und Nutzlosigkeit, vorallem das Schamgef%26uuml;hl gege uuml er der Gesellschaft macht mich hilflos. Was halten meine Kinder von mir? - Dem nicht utzigen Vater? Aus dieser Traurigkeit, aus dieser seelischen Misere steigt ein anderes, viel st%26auml;rkeres Gef%26uuml;hl in mir auf - DER hA . Der ha gege uuml er dekadenten Noch-Arbeitnehmern, die sich naser%26uuml;mpfend %26uuml er mich (und meine arbeitslosen Kollegen), dem A chaum der wirtschaftlichen Gesellschaft, ausla en. %26Uuml er Unternehmer, die nur auf Mega-Profite aus sind, ohne auf die Mitme chlichkeit zu achten. Auf Leiharbeitsfirmen, die Me chen wie Ware behandeln, ohne auf deren Bed%26uuml;rfni e und Sorgen einzugehen. Auch Politiker, die sich in erster Linie um das Wohl ihrer Finanzen und ihrer Lieben sorgen, und dabei die W%26auml;hlerma e verge en. Auf Gewerkschaften, die nichts anderes mehr sind als Marionetten in der Welt des Turbo-Kapitals. Auf Fer ehschaffende, die u mit ihrem Dumm-TV verbl%26ouml;den wollen, in der hoffnung, wir w%26uuml;rden stillhalten, we im Dschungel gefickt wird. Auf das Arbeitsamt, das die Leute in Billigjo dr%26auml gen will, um ihren "Die t" getan zu haben. ICh hA E DIESE GESELLSChAFT UND IhRE KRANKEN AUSW%26Uuml;ChSE. Ich ha e so sehr, das mir ein Mord an solchen Subjekten nicht mehr als Verbrechen vorkommt, so sehr das ich alle meine Manieren die ez%26uuml;glich %26uuml er Bord geworfen habe. Endlose Polit-Disku ionen, die via TV ausgetragen werden, %26uuml er gek%26uuml;rzte Gelder im Bereich Bildung, Feiertagsverschiebung, u ezahlte Mehrarbeit, Urlau k%26uuml;rzung, erh%26ouml;hte Di%26auml;ten, Schmarotzertum und, und, und, machen mich in tiefster Seele derart w%26uuml;tend, sie erregen mich so sehr, das ich bedingungslos, ohne A triche hA E.
Nach einer Weile klingen diese ha -Attacken ab - ich sch%26auml;me mich oftmals f%26uuml;r gesagte Dinge, f%26uuml;r Gedanken und Fl%26uuml;che, die ich als gut erzogener, manierlicher Me ch mit Benimm (der ich ja eigentlich immer war), niemals so %26auml;u zlig;ern w%26uuml;rde. Bis vor einiger Zeit ko te ich aufkeimenden, i eren ha z%26uuml;geln, und mit gem%26auml zlig;igten rhetorischen Mitteln zum Ausdruck bringen. Meine ha tiraden sind oft so gepr%26auml;gt von tiefsten Ur-I tinkten, das es beinahe kriminell w%26auml;re, sie hier zu %26auml;u zlig;ern. So sagte ich unl%26auml gst, als ich einen Vorsitzenden des Arbeitgebergremiums im TV propagandieren sah: "Diesen herrn Katze (Name ist verf%26auml;lscht), w%26uuml;rde ich auch in einen Kofferraum erren genauso wie einen seiner Vorg%26auml ger." Mein Gott, was soll ich zu solchen %26Auml;u zlig;erungen sagen? Wie ka ich sowas sagen? Sicher w%26uuml che ich so einem "Wirtschaftsverbrecher" nichts Gutes, aber derart ausufern, d%26uuml;rfen doch meine ha tiraden nicht, das ist doch nicht normal. In Momenten wie jetzt grade, in denen ich gem%26auml zlig;igt bin, sch%26auml;me ich mich f%26uuml;r solche %26Auml;u zlig;erungen, de och sind sie wohl irgendwo in mir verankert. Vielleicht ielt mir das Unterbewu zlig;tsein diese Streiche.
Ich hoffe Ihr nehmt es mir nicht %26uuml el, das ich meine Seele derart entbl%26ouml zlig;t habe. Es tut/tat mir gut, dar%26uuml er zu schreiben, und ich w%26uuml;rde mich %26uuml er Feedback Euererseits sehr freuen, we gleich ich sofort einwenden will das ich keine "Denk-mal-optimistischer"- r%26uuml;che lesen will. Depre ionen sind nicht mit Aufmunterungs-Parolen zu beseitigen, de umso t gibt es keine ychologen. Diese versuchen es (Betonung liegt auf VERSUChEN), profe ionell zu l%26ouml en, was eben nicht immer gelingt.
Desweiteren bitte ich Euch, meine Bemerkungen, den Auszug aus meinen ha tiraden nicht allzu Er t zu nehmen, ich wei zlig; ja, das diese nicht korrekt sind, zumindest da nicht, we man sie allzu laut %26auml;u zlig;ert.
Gibt es hier vielleicht jemand, der dieses ha /Traurigkeit-Gef%26uuml;hl, bedingt durch die Arbeitslosigkeit und deren Auswirkungen, sel t am eigenen Leib erfahren hat, oder nach wie vor erf%26auml;hrt? W%26uuml;rde mich freuen mit einem "Gleichgesi te quot; Erfahrungen auszutauschen.

In diesem Si e,
Kla enkampf



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aian19



Anmeldungsdatum: 27.03.2004
Beitr%26auml;ge: 393
Wohnort: Fishtown
Verfa t am: 06.11.04 um 18:17 Titel: bist nicht allein.....

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Tr%26ouml te Dich, bist mit Sicherheit nicht der Einzige, der solche Gedankeng%26auml ge hat. Und bei der gesellschaftlichen Entwicklung braucht man sich auch nicht wundern.
Aber davon mal abgesehen...
Zitat:
Was halten meine Kinder von mir? - Dem nicht utzigen Vater?

Warum ??? Weil Du arbeitslos bist ??? Also we Deine Kinder daraufhin so ein Bild von Dir haben sollten, da tut es mir leid, aber da mu t Du ja vorher diese Ei tellung vertreten haben und sie den Kindern so vermittelt haben: arbeitlos = nichtnutzig !!!
Und genau da w%26uuml;rde ich mal an Deiner Stelle a etzen: Sel treflexion !
hat nichts mit optimistischer sehen oder positiv denken zu tun, sondern einfach mal Zeit f%26uuml;r Dich sel t nehmen, in Dich gehen und Dir %26uuml er Dich sel t klar werden: WER bin ich eigentlich, WAS ka ich, WAS hab ich bisher getan, WIE sehen mich andere Me chen (unabh%26auml gig von Arbeit, rein von der Per ouml lichkeit her !), WELChE Per ouml lichkeit bin ich. Und das m%26ouml;glichst objektiv, auch we acute schwer ist, aber mit allen guten und schlechten Seiten.
Es wird Dir bestimmt helfen, weil Du da vor allem DICh be er ke t und (hoffentlich) ein ganz anderes Sel twertgef%26uuml;hl bekommst. Und das strahlst Du da auch unvermittelt aus, und es gibt einem die St%26auml;rke, genau diese von Dir gena ten Zust%26auml de zu bek%26auml;mpfen, wie auch immer das da au ieht. Gerade in Bezug aufZitat:
ICh hABE KEINE ZUKUNFT, MEINE KINDER SChON GAR NIChT.
, lohnt es sich, diese Zust%26auml de zu bek%26auml;mpfen, besonders f%26uuml;r letztere, we de der Zug f%26uuml;r u sel t schon abgefahren sein sollte.
hast Du Dich eigentlich nie gewundert, we Du Kollegen gesehen hast, die kaum %26acute en Schraubendreher geradeaus halten k%26ouml en, 2 linke h%26auml de haben und sich schon beim kleinen 1*1 verrechnen, aber da do elt bis dreimal soviel verdienen, wie Du ? We Du als Leiharbeiter mal so einige Unternehmen bereist hast......gerade solche Kollegen, die festangestellt sind, mo en besonders gern. Und da wei zlig;t Du, es liegt nicht an Dir !!!


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"Wer k%26auml;mpft, ka verlieren, wer nicht k%26auml;mpft, hat schon verlore quot;
-- Etwas ist faul im Staate D.--

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Kla enkampf



Anmeldungsdatum: 09.10.2004
Beitr%26auml;ge: 40

Verfa t am: 06.11.04 um 22:47 Titel:

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Zuerst mal, ich danke Dir Aian, das Du Dir die M%26uuml;he gemacht hast, mich er t zu nehmen. Das freut mich sehr, vorallem tat es mir derma zlig;en gut, mir meinen Frust von der Seele zu schreiben.

Zitat:
Warum ??? Weil Du arbeitslos bist ??? Also we Deine Kinder daraufhin so ein Bild von Dir haben sollten, da tut es mir leid, aber da mu t Du ja vorher diese Ei tellung vertreten haben und sie den Kindern so vermittelt haben: arbeitlos = nichtnutzig !!!


Nein so ist es nicht, meine Kinder sind viel zu jung, um zu kapieren, das Papa jetzt keine Arbeit hat, und hungern m%26uuml en sie ja auch (noch) nicht. Ich sel t komme mir so vor, ich w%26uuml;rde gerne meinen Kindern was be eres bieten. Ich sel t f%26uuml;hle mich als Nicht utz, als nicht "zu gebrauche quot;.

Zitat:
Und genau da w%26uuml;rde ich mal an Deiner Stelle a etzen: Sel treflexion !


Das tue ich st%26auml dig, in gewi er Weise bin ich sehr philosophisch. Weder tendiere ich zu Pe imismus, noch zu Optimismus, lediglich der Realismus ist meine Dom%26auml e. Ich habe in meinem Leben die Erfahrung gemacht, die Entwicklungen, seien sie per ouml licher oder politischer Natur, immer relativ fr%26uuml;hzeitig zu erke en. Ich sehe meine Entwicklung nicht so, das ich nie wieder Arbeit finde, sondern ich denke das ich wieder etwas finde, allerdings f%26uuml;r weniger Geld, und wahrscheinlich mit viel mehr Stre . Aber ich wei zlig; auch, das ich keine Arbeit mehr finden werde, die von Dauer sein wird. Und mit jeder Arbeitslosigkeit mehr, sinkt der Sel twert, die Moral, das Arbeitslosengeld, den Glauben an die Gesellschaft und vorallem steigt der ha .
%26Uuml er politische Entwicklungen will ich gar nicht reden, die sehen wirklich ganz und gar nicht rosig aus, wir werden in Zeiten zur%26uuml;ckgeworfen, die an die Einf%26uuml;hrung der Industrialisierung eri ern (um 1850).

Zitat:
lohnt es sich, diese Zust%26auml de zu bek%26auml;mpfen, besonders f%26uuml;r letztere, we de der Zug f%26uuml;r u sel t schon abgefahren sein sollte.


Ja es lohnt sich, ja ich will k%26auml;mpfen.....aber nicht alleine, nicht so ganz ohne Wirkung. Ihr Geschundenen, ihr Ausgebeuteten, ihr Bode atz der modernen Gesellschaft, geht auf die Stra zlig;en und ich k%26auml;mpfe Seite an Seite mit Euch. Aber bitte tut ENDLICh was. Dieses Land verweilt in Ruhestellung, wir haben soviele arbeitende Arme (Working Poor), wie seit Jahrzehnten nicht mehr, und trotzdem scheint das Land zerri ener de je zu sein. Wir brauchen jetzt einen KLA ENKAMPF, jetzt nicht erst, we sie u alles genommen haben, u ere Er arni e, u er Eigentum, u eren Sel twert, u ere Moral, u eren Verstand und u er Glaube an u sel t. We wir solange warten, ist ein KLA ENKAMPF au ichtslos.



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aian19



Anmeldungsdatum: 27.03.2004
Beitr%26auml;ge: 393
Wohnort: Fishtown
Verfa t am: 07.11.04 um 06:00 Titel: Leider...

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Die meisten habe acute leider noch nicht kapiert, das sie

Zitat:
arbeitende Arme (Working Poor)


sind !!!


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Farnmausi



Anmeldungsdatum: 04.04.2004
Beitr%26auml;ge: 47
Wohnort: Berg. Land
Verfa t am: 07.11.04 um 09:02 Titel: die Schatte eite

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hallo Kla enkampf,

die Schatte eite we man erstmal die Erfahrung der Arbeitslosigkeit macht. Es wird nirgends gro zlig; und breit in den Medien diskutiert, das Betroffene erh%26ouml;ht depre iv sind, %26ouml;fter krank und zu einer h%26ouml;heren Sel tmordrate beitragen. Dies sind Tatsachen die nicht geh%26ouml;rt werden wollen. Deine Phase habe ich und erlebe sie laufend. Nach %26uuml er 600 Bewerbungen, 3 laufenden Klagen ist es reine Existe angst die mich jeden Montag zur Demo treibt. uuml;chternes rechnen zeigt mir, mit ALGII ka ich meine Kosten und meinen Lebe unterhalt nicht bestreiten und nackten Tatsachen sind nicht sch%26ouml zu reden. So wird es vielen gehen, nur sie machen es sich %26quot och" nicht bewu zlig;t.

We der K%26uuml;hlschrank anfang auml;chsten Jahres leer ist, das Konto v%26ouml;llig %26uuml erzogen und der Gerichtsvollzieher vor der T%26uuml;r steht; erst da werden die tat auml;chlich Betroffenen vom Sofa runterkommen, demo trieren und verstehen (hoffentlich) was in diesem Land abgeht.

Jedem ka ich nur die uuml;cher und Filme von Michael Moore empfehle de Amerika hat dies was hier u allen droht. Ich mag keine Politik aber das Leben zwingt mich, diese nun v%26ouml;llig er t zu nehmen und klar zu sehen.

Vermutlich sind deine Kinder noch klein, Du also noch relativ jung. Da liegt deine Chance nochmals einen Job zu finden. Ich geh%26ouml;re in die Riege der Gruftis de mit 42 Jahren bist Du Alteisen das zu teuer ist. Realit%26auml;t heute.

ha - nein ich will dieses Gef%26uuml;hl niemals haben aber u auml dige Wut - ja

3 Klagen habe ich wegen meiner Ehrlichkeit und dummen Glaube an das Gesetz laufe Naivit%26auml;t die mich meine Altersvorsorge von 30.000 %26euro; kostete. 15 Jahre nicht gearbeitet daher ist die Versorgungsl%26uuml;cke heftig und monatliche 80%26euro; sollten mich einmal vor der Sozialhilfe bewahren - bitterl%26auml;chel

Wie aber geht man angesichts de en mit der Wut um? Ich will nicht meine Per ouml lichkeit aufgrund der gewi enlosen Politik verlieren und auch meine Wertvorstellungen nicht. Also hilft mir nur besi en auf meine Freunde die mich unterst%26uuml;tzen. Aktivit%26auml;t bei den Montags-Demos und bei der Wahlalternative, sowie trotz allem immer wieder Bewerbungen schreiben.

I erlich sage ich mir; so nicht und ihr bekommt mich nicht kampflos klein.

Liegt vielleicht an dem Widder; aber ich halte seit 2 Jahren durch und k%26auml;mpfe f%26uuml;r ein be eres Leben.

Manche halten dies f%26uuml;r si lo aber meinem Sohn ka ich wenigste sage deine mum hat alles versucht

Liebe Gr%26uuml zlig;ele Farnmausi


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Tr%26auml;ume nicht vom Leben - lebe deinen Traum

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work.away



Anmeldungsdatum: 01.11.2004
Beitr%26auml;ge: 11

Verfa t am: 07.11.04 um 09:37 Titel:

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jeder der seine arbeit ohne eigenes verschulden verliert ger%26auml;t fr%26uuml;her oder auml;ter in diese von dir beschriebene (und wohl nachvollziehbare) frustsituation, -so er nur lange genug zeit zum dquo;falle ldquo; findet. und diese zeit haben wohl die meisten von dquo;u ldquo;!

obwohl allerhand frust aus deinem beitrag richt, werte ich diesen nicht als hilfefordernden dquo;klagebrief%26ldquo;. deshalb schon nicht, weil sich in dem von dir gesagten eine gute portion dquo;energie%26ldquo; erke en l%26auml t. deine gedanken um deine situation sind schon komponenten f%26uuml;r einen l%26ouml ungsa atz. was nicht stimmt in deinem leben, hast du nicht sel t verschuldet! und da ist es nur allzu verst%26auml dlich, we du diejenigen, welche dich haben fallen la en und jene, welche wider ihrer berufung unt%26auml;tig bleibenden verurteilst. das richt f%26uuml;r ein gesundes rechtsempfinden und r%26uuml;ckt die dquo;u ldquo; betreffenden dinge in die richtige ecke.

ich predige mir deshalb:

meine einzige chance ist der kampf!
der kampf gegen alles was mich per ouml lich beleidigt, diskriminiert, kriminalisiert, ignoriert%26helli helli .-kaputt macht!
ich bin nicht allein und verge e das nie! nur ohnm%26auml;chtige minderheiten la en sich erfolgreich unterdr%26uuml;cken. solange die machthaber mich mit ihrer u auml;glich verlogenen politik in den per ouml lichen ruin treiben dash; solange werden sie auch meinen ofen befeuern. ich wehre mich gegen ihre versuche mich durch medien zu verbl%26ouml;den und ruhigzustellen. m%26ouml;ge die wut st%26auml;rkend an meiner seite stehen.

im namen des volkes!

gru zlig; work.away


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Das Leben ist hart, -aber noch h%26auml;rter we man bescheuert ist!

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aian19



Anmeldungsdatum: 27.03.2004
Beitr%26auml;ge: 393
Wohnort: Fishtown
Verfa t am: 08.11.04 um 00:03 Titel: Also rach....

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Zitat:
erst da werden die tat auml;chlich Betroffenen vom Sofa runterkommen, demo trieren und verstehen (hoffentlich)


Ich glaube, VERSTEhEN werden sie%26acute immer noch nicht so ganz, aber merken ganz sicher. Nur demo trieren werden sie glaube ich weniger. Das wird sich (hoffentlich) ganz anders Bahn brechen !!!

Wie sagte doch einer der Arbeit-Suchenden Sozial auml;dagogen auf u erer Stadtteilkonferenz zu den Verantwortlichen vor Ort:
"Das wird ein Fl%26auml;che rand werden, den sie zu verantworten haben. Und diesesmal werde ich mich, trotz meiner weit beka ten pazifistischen Ei tellung, dem nicht entgege tellen. ".


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"Wer k%26auml;mpft, ka verlieren, wer nicht k%26auml;mpft, hat schon verlore quot;
-- Etwas ist faul im Staate D.--

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Andreas.



Anmeldungsdatum: 21.06.2004
Beitr%26auml;ge: 21

Verfa t am: 08.11.04 um 01:09 Titel: @ Farnmausi

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Farnmausi schrieb:

"We der K%26uuml;hlschrank anfang auml;chsten Jahres leer ist, das Konto v%26ouml;llig %26uuml erzogen und der Gerichtsvollzieher vor der T%26uuml;r steht; erst da werden die tat auml;chlich Betroffenen vom Sofa runterkommen, demo trieren und verstehen (hoffentlich) was in diesem Land abgeht."


Ich f%26uuml;rchte leider, da zlig; sie sel t da nicht von der Couch hochkommen. Eher schmei zlig;en die sich vor den auml;chsten Interregio, bevor sie anfangen zu demo trieren. Das wird hier in diesem Land nix mehr mit echten Ma e rotesten. Wie Du schon richtig erw%26auml;ht hast - die Suizidrate wird deutlich a teigen und es wird zu mehr Straftaten kommen. Betrugsdelikte, Die t%26auml;hle, Ei r%26uuml;che, Rau uuml erf%26auml;lle, Raubmorde - all das wird sich h%26auml;ufen. The american way of life ...



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Farnmausi



Anmeldungsdatum: 04.04.2004
Beitr%26auml;ge: 47
Wohnort: Berg. Land
Verfa t am: 08.11.04 um 21:25 Titel:

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Es gibt Lichtblicke; Europa solidarisiert sich , Medien ignorieren nicht mehr die drohende Gefahr wie Kinderarmut und so fort; wo war es in dem reichsten Land der Erde nach dem Krieg ouml;tig das in jeder Stadt eine "Tafel" errichtet wurde????????????????

Im neuen Jahr werden wir es erleben wie ouml;tig diese nicht nur f%26uuml;r bisherige Sozialhilfeemf auml ger sondern auch Arbeitsloengeldempf%26auml ger kra uuml;ren. Die Tr%26auml;ger werden diesen Ma enandrang aufgrund fehlender - gestrichener staatlich und kirchlicher Unterst%26uuml;tzung nicht auffangen und bew%26auml;ltigen k%26ouml en. Daf%26uuml;r bedarf es keinen hanu en sondern normalen gesunden Me chenverstand - was da die Folge sein wird??? Da gedenke ich eher Ka andra - m%26ouml;gen wir davor beh%26uuml;tet sein - de dies macht mir als Pazifistin Angst - wirkliche Angst

gr%26uuml elnde Gr%26uuml zlig;ele Farnmausi


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Tr%26auml;ume nicht vom Leben - lebe deinen Traum

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Kla enkampf



Anmeldungsdatum: 09.10.2004
Beitr%26auml;ge: 40

Verfa t am: 09.11.04 um 10:37 Titel:

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Erstmal: Danke an alle, die mich verstehen. Manchmal ist so ein Forum wirklich eine gute Erfindung
Vorallem Dir Farnmausi danke ich. Selber geht es Dir nicht so gut, de och hast Du die Muse andere zu tr%26ouml ten und aufzubauen, und nicht nur das, nebenher engagierst Du Dich sogar noch k%26auml;mpferisch. Re ekt! Leider komme ich aus einer Gegend (Bayern), wo es mit Demos und Unkund ekundungen noch nicht soweit ist. Den Bayern gehts einfach noch zu gut, zuviele haben noch Arbeit, aber die, die keine Arbeit haben, tun sich so schwer wie noch nie im Freistaat. Bin %26ouml;fter mal Montags an Arbeitsamt gefahren, in der hoffnung, das sich ein paar "Mutige" dort versammeln zu demo trieren, aber leider war da keiner. Wir haben hier auch sehr viele Au iedler und Emigranten die arbeitslos sind, diese werden sich wohl kaum einer Demo tration a chlie zlig;en, schlie zlig;lich gehts denen mit deutscher Sozialhilfe/Arbeitslosengeld be er, als mit ru ischen Lohn.
Allerdings liebe Farnmausi, sehe ich keine poisitive Entwicklung in der %26Ouml;ffentlichkeit zu "u ere quot; Gu ten. Nach wie vor wird %26uuml er die 40h/Woche diskutiert, ja die BILD fordert es ja f%26ouml;rmlich. Kolumnisten auml;mtlicher Gazetten rechen sich klar daf%26uuml;r aus, um die deutsche Wirtschaft anzukurbeln. Wir alle wi en aber, das dies nicht bringt - im Gegenteil, es macht u ere Lage (als Arbeitslose) noch schlechter. Es wird da noch schwerer jemals einen Job zu kriegen, im Gegenteil es werden so gar noch mehr Arbeitslose, da die Betriebe da Arbeitskr%26auml;fte, aufgrund von Mehrarbeit, a auen k%26ouml en. Die Wirtschaft nutzt die Misere, um sich nach herze lust zu entfalten und zu bedienen. Die Exploitation der Ma en nimmt zu, in dreisten Ausma zlig;. Man guakelt u vor, das auml;mtliche Aktionen, nur zu u eren Gu ten, zu Gu ten der Arbeitnehmerschaft vollbracht werden m%26uuml en. In Wahrheit so en sich die Unternehmen im Pauperismus.
Kinderarmut, sicher ein Problem u erer mondialen Gesellschaft, zumindest der westlichen Welt, allerdings ein Relikt au vergangenen Tage. Ein Problem, welches nicht mehr aktuell ist, da wir dies schon vor Jahrzehnten h%26auml;tten regeln m%26uuml en. Viele Gr%26uuml de haben die Kinderarmut gef%26ouml;rdert, nicht nur das aktuelle %26quot ich-nicht-leisten-k%26ouml e quot; hat dies forciert, de schon vor 30 Jahren wurden die Geburten rarer. Emanzipation, die Notwendigkeit zweier Einkommen sowie nat%26uuml;rlich die Pille haben dieses Problem begr%26uuml det. Die Kinderarmut ist in gewi er Weise ein Produkt einer EGOISTISChEN Ich-Gesellschaft, die Ende der 60iger Jahre "gegr%26uuml det" wurde, und noch heute existiert. Diese Kinder-Misere gilt es anzupacken, auch we es eigentlich schon fast zu auml;t daf%26uuml;r ist - andererseits wird die Egoismus-Gesellschaft nicht darauf verzichten wollen, frei zu sein, ohne Verantwortung. Deshalb lautet also das Motto: Man M%26Uuml TE es a acken, wird aber KEINE M%26ouml;glichkeit haben, diese Entwicklung umzukehren, eher das Gegenteil wird der Fall sein, da der Pauperismus die Kinderlosigkeit eher f%26ouml;rdert.
Work.away schrieb, das ich schei ar Energie in meine Beitr%26auml;ge lege, was mich entz%26uuml;ckte. Ja das stimmt, so dumm es klingen mag, so falsch das sein mag - aber der hA treibt mich an. Es ist nicht meine Mitme chlichkeit, meine humane Ader, die mich k%26auml;mpfen l%26auml zlig;t, die meinen Stolz weiter existent l%26auml zlig;t, de mit humanit%26auml;t ka man nichts ver%26auml dern - nur Gewalt und ha ka Berge versetzen (zumindest in der politischen Misere). Nicht humane uuml;rger haben die Bastille gest%26uuml;rmt, nein es waren ha erf%26uuml;llte, hungrige Plebejer.
Ich warte auf die Zeit, in der auch in Bayern der %26quot otstand" au richt, da bin ich zur Stelle, um der Ma e mein Weltbild einzutrichtern, ihnen begreiflich zu machen, was geschieht in dieser Welt. Ich bin bereit das Proletariat in gewi er Weise zu formen, meine Meinungen, meine Erke tni e kundzutun, um eine politische Str%26ouml;mung zu pr%26auml;gen.
PROLETARIER EUROPAS, VEREINIGT EUCh !!!!



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horch



Anmeldungsdatum: 23.09.2004
Beitr%26auml;ge: 73
Wohnort: NRW
Verfa t am: 09.11.04 um 11:12 Titel:

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Zitat:
Allerdings liebe Farnmausi, sehe ich keine poisitive Entwicklung in der %26Ouml;ffentlichkeit zu "u ere quot; Gu ten. Nach wie vor wird %26uuml er die 40h/Woche diskutiert, ja die BILD fordert es ja f%26ouml;rmlich. Kolumnisten auml;mtlicher Gazetten rechen sich klar daf%26uuml;r aus, um die deutsche Wirtschaft anzukurbeln.



Die Entwicklung ist sogar noch viel negativer, reine Wirtschaftsgazentten machen keinen hehl, daraus, da sie die Gestaltung der Arbeitszeit ganz den Unternehmen %26uuml erla en wollen, d. h. zur%26uuml;ck zum Fr%26uuml;hkapitalismus.
Und die %26Ouml;ffentlichkeit pla ert das nach, was sie in den Ma enmedien h%26ouml;ren.

Zitat:
Wir alle wi en aber, das dies nicht bringt - im Gegenteil, es macht u ere Lage (als Arbeitslose) noch schlechter. Es wird da noch schwerer jemals einen Job zu kriegen, im Gegenteil es werden so gar noch mehr Arbeitslose, da die Betriebe da Arbeitskr%26auml;fte, aufgrund von Mehrarbeit, a auen k%26ouml en. Die Wirtschaft nutzt die Misere, um sich nach herze lust zu entfalten und zu bedienen. Die Exploitation der Ma en nimmt zu, in dreisten Ausma zlig;. Man guakelt u vor, das auml;mtliche Aktionen, nur zu u eren Gu ten, zu Gu ten der Arbeitnehmerschaft vollbracht werden m%26uuml en. In Wahrheit so en sich die Unternehmen im Pauperismus.


Ob Arbeitszeitverl%26auml gerungen nun Arbeit l%26auml;tze bringen oder nicht, wir sollten u ere Zeitsouverenit%26auml;t verteidigen. Es ist weder den Arbeitnehmern noch den Arbeitslosen geholfen, we sie wieder 70 Stunden in der Woche arbeiten.

Zitat:
Kinderarmut, sicher ein Problem u erer mondialen Gesellschaft, zumindest der westlichen Welt, allerdings ein Relikt au vergangenen Tage. Ein Problem, welches nicht mehr aktuell ist, da wir dies schon vor Jahrzehnten h%26auml;tten regeln m%26uuml en. Viele Gr%26uuml de haben die Kinderarmut gef%26ouml;rdert, nicht nur das aktuelle %26quot ich-nicht-leisten-k%26ouml e quot; hat dies forciert, de schon vor 30 Jahren wurden die Geburten rarer. Emanzipation, die Notwendigkeit zweier Einkommen sowie nat%26uuml;rlich die Pille haben dieses Problem begr%26uuml det. Die Kinderarmut ist in gewi er Weise ein Produkt einer EGOISTISChEN Ich-Gesellschaft, die Ende der 60iger Jahre "gegr%26uuml det" wurde, und noch heute existiert.


Da klingt Kritik an der 68'er Generation durch. Dem ka ich nicht zustimmen. Das Frauen, sofern sie es wollen, heute berufst%26auml;tig sein wollen, ist ein Fortschritt. Das Er auml;rmliche ist, das aus dem Wollen l%26auml gst ein M%26Uuml EN geworden ist. Es k%26ouml te ja auch der Ma zuhause bleiben, aber allzu h%26auml;ufig ist man auf 2 Einkommen angewiesen.

Zitat:
Diese Kinder-Misere gilt es anzupacken, auch we es eigentlich schon fast zu auml;t daf%26uuml;r ist - andererseits wird die Egoismus-Gesellschaft nicht darauf verzichten wollen, frei zu sein, ohne Verantwortung. Deshalb lautet also das Motto: Man M%26Uuml TE es a acken, wird aber KEINE M%26ouml;glichkeit haben, diese Entwicklung umzukehren, eher das Gegenteil wird der Fall sein, da der Pauperismus die Kinderlosigkeit eher f%26ouml;rdert.


Ich wei zlig; nicht so genau, was an einer freilwilligen Kinderlosigkeit so schlimm ist. Ich habe mit meiner Partnerin zusammen, ganz bewu zlig;t auf Nachwuchs verzichtet. Schlicht und ergreifend weil wir zwar beide berufst%26auml;tig sein m%26uuml en, da w%26auml;re es eher unverantwortlich gewesen, Nachwuchs auf die Welt zu bringen.

Zitat:
Ja das stimmt, so dumm es klingen mag, so falsch das sein mag - aber der hA treibt mich an. Es ist nicht meine Mitme chlichkeit, meine humane Ader, die mich k%26auml;mpfen l%26auml zlig;t, die meinen Stolz weiter existent l%26auml zlig;t, de mit humanit%26auml;t ka man nichts ver%26auml dern - nur Gewalt und ha ka Berge versetzen (zumindest in der politischen Misere). Nicht humane uuml;rger haben die Bastille gest%26uuml;rmt, nein es waren ha erf%26uuml;llte, hungrige Plebejer.


Nun mal langsam. Ich gebe gerne zu, da mich auch manchmal die Wut antreibt. Ich ka Dich auch voll und ganz verstehen. Aber auch mit humanit%26auml;t l%26auml t sich was ver%26auml dern. Ohne das Me chen immer wieder andere helfen, w%26auml;re es noch viel schlechter. Alles, auml;mlich Wut und Mitme chlichkeit k%26ouml en etwas %26auml dern.

Zitat:
Ich warte auf die Zeit, in der auch in Bayern der %26quot otstand" au richt, da bin ich zur Stelle, um der Ma e mein Weltbild einzutrichtern, ihnen begreiflich zu machen, was geschieht in dieser Welt. Ich bin bereit das Proletariat in gewi er Weise zu formen, meine Meinungen, meine Erke tni e kundzutun, um eine politische Str%26ouml;mung zu pr%26auml;gen.


hoffentlich %26uuml ernimmst Du Dich da nicht. Keiner ka das %26quot roletariat" oder gar die gesamte Gesellschaft nach seinen W%26uuml chen formen (w%26auml;re auch nicht wirklich w%26uuml che wert). Aber wir alle k%26ouml en in einem ganz bescheidenenen Ma zlig;e um eine be ere Welt k%26auml;mpfen.
Die Zukunft ist historisch offen.


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Die Marktwirtschaft ist nicht das letzte Wort der Geschichte!

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Farnmausi



Anmeldungsdatum: 04.04.2004
Beitr%26auml;ge: 47
Wohnort: Berg. Land
Verfa t am: 10.11.04 um 22:52 Titel:

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Nachdenkliche Gr%26uuml zlig;ele @ all aber wir sollten eines bei allen Widerst%26auml den nicht verge en und dies ist wenigste f%26uuml;r mich ein Grund immer wieder durch zu halten- nicht zu kapitulieren und meine Wertma zlig t%26auml e und somit mich zu verliere die Realit%26auml;ten haben auch mich in den letzten 2 Jahren ouml e gepr%26auml;gt abertrotz tiefem A turz m%26ouml;chte ich nicht meine Per%26ouml lichkeit verliere m%26ouml;chte bei ielsweise Gef%26uuml;hle wie ha empfinden, anderen den Tot w%26uuml chen oder jemals zur Gewalt auffrufen - niemals erleben gestehe mir allerdings inzwischen auch zu so manchem und mancher Politikerin eine zu knallen - de schei ar sind gerade die Versager der Pisa-Studie an der Regierung und da fehlt es mir oft einfach nur noch an Verstand; de jeder Grundsch%26uuml;ler erke t den Schwachsi dieser hochbezahlten Leute die angeblich im Namen des Volkes - u ere Intere en vertreten. Nichts des do trotz- friedlicher und L%26auml der%26uuml ergreifender Widerstand ist nach meiner Meinung nach der einzigst richtige Weg; angebliche Systeme wie Kommunismus, Sozialismus und Demokratie entlarven sich t%26auml;glich selber nur mit Mitteln Radikaler oder Terroristen eine %26Auml derung zu bewirken- nein danke. Dies ist niemals der richtige Weg den er zeugt neue Gegner - friedlich gegen das Unrecht k%26auml;mpfen - mit den Fiingern deutlich drauf zeigen - seine Grundrechte wahrnehmen - stetiger Tropfen h%26ouml;hlt den Stein und niemals Gewalt.

Kommen die tiefen schwarzen L%26ouml;cher die wir alle ke e jeder mu zlig; selber erlernen und auch erke en wie er selber zum leben steht und ob er leben oder untergehen m%26ouml;chte. Und der Mut um hilfe zu bitten - den sollten wir alle haben we es u wirklich an das Leben geht - ebe o sollten wir aber auch offen f%26uuml;r Ratschl%26auml;ge derer offen sein - die es gut mit u meinen - sei es der Partner - Freunde - Verwandte oder der Doc

Es wird sich im auml;chsten Jahr sehr viel bewegen - ich hoffe positiv und friedlich de auch eine Me chenkette vor einem Arbeitsamt ist deutliches Signal we vorher jemand noch online ist und die %26ouml;rtliche Pre e und Medien unterrichtet.

Ich m%26ouml;chte nicht die hoffnung verlieren also gl%26ouml;aube ich an die alte Geschichte Meines Geschichtslehrer schaut hier habe ich einen d%26uuml en Ast in der hand - knacks - er brach ihn durch hm --- und nun dachte auch ich wie wir alle - da nahm er ein uuml del vieler d%26uuml er %26Auml ten und sagte; und nun? Er ko te das uuml del nicht zerbreche --- Was sollte dies alles? - Die Erkl%26auml;rung kam unverz%26uuml;glich; er wollte u eine Lebe weisheit mitteile gemei am sind wir unzerbrechlich - allein nicht --- schaut das ihr nicht alleine seit in Eurer Verzweiflung und hier ist ein sehr gutes Forum in dem jeder aufgefangen wird. Gr%26uuml zlig;ele Farnmausi

sollte ich einen Rechtschreibfehler %26uuml ersehen haben- nehmt e locker- ich hab genug


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Tr%26auml;ume nicht vom Leben - lebe deinen Traum

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Pi win



Anmeldungsdatum: 16.02.2004
Beitr%26auml;ge: 205
Wohnort: Laubhaufen
Verfa t am: 11.11.04 um 08:46 Titel: Gemei am ei am

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hey, ist echt interre ant, was ihr schreibt.
Der Me ch definiert sich %26uuml er Arbeit alleine. Dieser Slogan wurde {?!] jedem hier, in der Bunten Republik Deutschland schon seit fr%26uuml;hester Jugend und Wirtschafts Wunder eingemorst. Tja, da ka ich nur sagen: ring %26uuml er deinen Schatten!
...es wird aber nicht leicht.
Gru zlig; Beli


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Koyaanisqatsi -)

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Kla enkampf



Anmeldungsdatum: 09.10.2004
Beitr%26auml;ge: 40

Verfa t am: 11.11.04 um 09:13 Titel:

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Deinen Idealismus in Ehren Farnmausi, aber friedvoll eine Gesellschaft ver%26auml dern ist nicht m%26ouml;glich...definitiv nicht m%26ouml;glich. Die Zeiten in denen es in Deutschland zu Unruhen kommen wird, sind noch etwas entfernt, doch Tag f%26uuml;r Tag erleben wir weitere Schritte hin zur Eskalation. Der Me ch ist kein Vernunftwesen, schon gar nicht in der Ma e (man lese hierzu %26quot ychologie der Ma e" von Le Bon).
Der Me ch reagiert erst da wirklich, we es zu auml;t ist. D.h. we sich die Lebe umst%26auml de in der BRD weiter verschlechtern, ist es noch nicht sicher, das es zur Unruhe kommt (ob nun friedlich oder gewaltsam). Die Ma e wird zwar im verst%26auml;rkteren Ausma zlig;e friedlich versuchen einen Weg zu finden, aber die Wirtschaft (und nur jene, de die Politik ist ein Auswuchs jener), wird dies nicht wahrnehmen wollen. Zu sehr sind Unternehmen, vorallem gro zlig;e Global-Player, mit der Gewi maximierung besch%26auml;ftigt, das sie sich vom %26quot ouml el" davon abhalten la en w%26uuml;rden. Die Gier, die Exploitation der Ma en wird nicht durch Frieden beendet. Die Initiatoren der weltweiten Exploitation, werden sich nicht dadruch beeindrucken la en, solange sie nicht um das einzige f%26uuml;rchten m%26uuml en, was sie nicht erkaufen k%26ouml en - das Leben. Warum mache ich die Global-Player verantwortlich? - Es ist nicht weniger Geld im Umlauf als zuvor, nur hat sich das Kapital in den letzte 15 Jahren immer mehr den mondialen Firmen zugewendet. Die Gelder, die ei t "in den Tasche quot; vieler zu finden waren, sind heute verst%26auml;rkt in den Taschen der Kapitalisten ( rich: Weltunternehmen) zu finden. Die Politik hat sich in dieser Zeit den Unternehmen Untertan gemacht, wie so t w%26auml;ren Ausw%26uuml;chse wie, die Pr%26auml identschaft der Bushs (1989-1993 senior, 2000-2008 junior) zu erkl%26auml;ren? - Die Pr%26auml identschaft der Bushs? - Mitnichten, die Pr%26auml identschaft der Erd%26ouml;lindustrie, nicht umso t hatten beide in ihrer Amtszeit einen "Ei atz" im mittleren Osten, des Erd%26ouml;ls zuliebe.

Gleichsam m%26ouml;chte ich festhalten, das ich kein "Kriegstreiber" bin, doch der Me ch darf nicht so verme en sein und glauben, wir h%26auml;tten alle kriegerischen Auseinandersetzungen hinter u gebracht. Wir sind nicht kultivierter als die Ma en vor 200 Jahren, da Krieg noch "Tagesgesch%26auml;ft" war. Krieg war in der gesamten Me chheitsgeschichte von ouml;ten, um die Me chheit voran zu treiben. Krieg und Frieden, diese Koexistenz, ist der Begleiter des me chlichen Tu .
Ich verstehe Dich sehr wohl Farnmausi, Du bist eine Frau, bist daher wohl sanftm%26uuml;tiger als somancher Ma . Du ka t Dich z%26uuml;geln, eine Eige chaft, die auch meine Frau besitzt. Darum seid ihr Frauen zu beneiden. Vielleicht kommt auch eine Portion "Mutteri tikt" bei Dir zu tragen, we es um gewaltsame "Ver%26auml derung" geht. Die Angst um die Kinder. Sicher das hab ich auch, zu sehr liebe ich sie, als das ich mir w%26uuml chte sie m%26uuml en eines Tages in einer kriegerischen Welt leben, doch ka man den Lauf der Dinge nicht %26auml dern. Man mu zlig; damit leben, und das beste daraus machen, we es de wirklich soweit kommt.
Kla enk%26auml;mpfe f%26uuml;hren notgedrungen zu einer neuen "Diktatur", doch sind die ersten Jahre einer jeden herrschaft von Aufbau und Zuversicht gepr%26auml;gt. Diese ersten Jahre dauern mal l%26auml ger mal k%26uuml;rzer. We wir heute k%26auml;mpfen, k%26auml;mpfen wir f%26uuml;r u ere Kinder, vielleicht noch f%26uuml;r u ere Enkel. Aber die Ahnen danach m%26uuml en schon wieder f%26uuml;r sich sel t k%26auml;mpfen. Man ka der Gesellschaft nicht vorwerfen im Laufe der Jahrhunderte nicht gereift zu sein, das wird nie funktionieren, weil nicht m%26ouml;glich. Wir sind zu sehr von Uri tinkten und niederen I tinkten gepr%26auml;gt, als das wir u von diesen negativen Eige chaften abwenden k%26ouml ten.
Viele erke en heute noch nicht die Gefahr die auf u zukommt, u ere Gesellschaft nimmt Formen an, die nicht friedlich zu l%26ouml en sein werden. Auch als 1929 die Nazionalsozialisten sich i politische Geschehen einmischten, ahnte kaum jemand das es ein ouml es Ende nehmen k%26ouml te. Sel t 1933 an deren Machtergreifung, ging noch kaum jemand davon aus, das wir unruhige Zeiten ver uuml;ren werden. Die Ma e wacht immer zu auml;t auf. Mit zeitlichen A tand - den wir nun ja haben, zum dritten Reich - sch%26uuml;tteln wir nur noch den Kopf, aufgrund soviel Dummheit die zu tragen kam, aufgrund der Ignoranz der Ma en bez%26uuml;glich den Nazi-Verf%26uuml;hrern. Vielleicht werden in 70 Jahren die Ma en um u den Kopf sch%26uuml;tteln und sagen: "Wie haben die nur so blind sein k%26ouml en?"



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horch



Anmeldungsdatum: 23.09.2004
Beitr%26auml;ge: 73
Wohnort: NRW
Verfa t am: 11.11.04 um 11:57 Titel: Zum Nachdenken

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hallo Kla enkampf,

ich m%26ouml;chte jetzt aus Zeitgr%26uuml den nicht auf jede Einzelheit eingehen, aber deshalb in K%26uuml;rze:
Zwar bin ich auch nicht einer Meinung mit Fanmausi: Weder Demokratie, noch Sozialismus und Kommunismus m%26uuml en irgendwas mit Terroristen zu tun haben und ich glaube auch nicht an eine systemimmanente L%26ouml ung, de och:
Erste w%26uuml;rde ich keiner Frau andichten, sie h%26auml;tte Mutteri tinkt oder sei dquo anftm%26uuml;tiger%26ldquo;. Das l%26auml t sich nicht verallgemeinern.
Und Krieg kommt nicht zwangsl%26auml;ufig und ich sehe auch keinen Fortschritt darin.
Was soll daran fortschrittlich sein? Besonders im Atomzeitalter w%26uuml;rde das evt. das Ende u erer Art bedeuten.
Auch mit der Au icht auf Unruhen w%26auml;re ich vorsichtig, die h%26auml;tten in den USA schon l%26auml gst au rechen m%26uuml en.
Gewalt kommt f%26uuml;r mich nur in Extremsituationen in Frage.
Da die Marktwirtschaft auf Dauer keine Zukunft hat, diese Auffa ung teile ich.
Aber ich sehe durchaus M%26ouml;glichkeiten einen %26Uuml ergang m%26ouml;glichst friedlich herbei zu f%26uuml;hren. Die Me chheit wird reifer werden m%26uuml en, so t wird sie von der Evolution aus dem Re en geworfen. Sel t we viel zu vielen Me chen die sozialen Verwerfungen dieses Systems ziemlich gleichg%26uuml;ltig sind, wir werden das System %26uuml erwinden m%26uuml en. Die Marktwirtschaft f%26uuml;hrt zu %26ouml;kologischen Problemen, die untragbar sind. Ohne Wald ka es zum Bei iel keine Me chen und somit nat%26uuml;rlich auch keine Wirtschaft geben. Der alte Satz: dquo;Mein Auto f%26auml;hrt auch ohne Wald%26ldquo; ist deshalb ziemlich d%26auml;mlich. Ohne Wald f%26auml;hrt auch bald kein Auto mehr.
Bevor ich zu sehr a chweife:
Bei aller Wut: Rational handeln, die Emotionen in positive Bahnen lenken.
Um eine unertr%26auml;gliche Wut zu bew%26auml;ltigen, daf%26uuml;r ka das gute, alte Kopfki en herhalten.
Im %26Uuml rigen kochen auch die fi tersten Kapitalisten nur mit Wa er.
We wir alle zusammen anfangen Geno e chaften zu gr%26uuml den, Sel tverwaltungen aufzubauen, also Betriebe ohne Chef, da wird u keine Macht der Welt daran hindern k%26ouml en. Und das erfordert das genaue Gegenteil von u auml digen ha , auml;mlich Solidarit%26auml;t, Me chlichkeit. So sehr ich als dquo;Linker%26ldquo; den Sekund%26auml;rtugenden mi traue, so ganz verkehrt sind solche Werte doch nicht.


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Die Marktwirtschaft ist nicht das letzte Wort der Geschichte!
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De VomDie t



Anmeldungsdatum: 08.01.2003
Beitr%26auml;ge: 543
Wohnort: Kiel
Verfa t am: 11.11.04 um 12:58 Titel:

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Ich finde solche per ouml lichen Postings wie das erste im Thread von Kla enkampf allemal viel intere anter und bewegender als Vieles, was ich hier so t im Forum lese. Auch we ich die Schlu folgerungen in wichtigen Punkten entschieden nicht teile.
Die Entgegnung von horch richt mir bei vielen Punkten aus der Seele ... am meisten habe ich mich allerdings %26uuml er einen Nebe atz gefreut:

horch hat folgendes geschrieben::
Im %26Uuml rigen kochen auch die fi tersten Kapitalisten nur mit Wa er.


Meiner Meinung nach lohnt es sich, ein wenig %26uuml er diese Au age zu philosophieren ...

Gru zlig;
DvD


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Freenet hartz IV, Agenda 2010 Deutscher Meister 1912/2009

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Kla enkampf



Anmeldungsdatum: 09.10.2004
Beitr%26auml;ge: 45

Verfa t am: 11.11.04 um 13:38 Titel:

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Das ist ja auch in Ordnung, DVD, we Du viele Punkte meiner A ichten, und meiner Schlu zlig;folgerungen nicht teilen ka t. Mir geht es ja genauso, das ich nicht alle Euere Meinungen und Empfindungen teilen ka . Wiegesagt ich ka mir einen friedlichen Wechsel von Staat ystemen und Wirtschaftsordungen nicht vorstellen, und bin fest der Meinung, das ohne Blutvergie zlig;en nichts vorangeht, we gleich ich nat%26uuml;rlich hoffe das Ihr Recht behaltet, vollkommen klar.
Um Gottes Willen, ich will noch eines klarstellen: Ich will Farnmausi nicht kleinreden, indem ich ihr "Weiblichkeit" vorwerfe. Das war ja sogar positiv gemeint. Sind wir schon so weit, das man Frauen keine weiblichen I tinkte mehr nachsagen darf? Das w%26auml;re ja mehr als schade.



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horch



Anmeldungsdatum: 23.09.2004
Beitr%26auml;ge: 83
Wohnort: NRW
Verfa t am: 11.11.04 um 14:29 Titel: Gut gemeint, aber...

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Zitat:
Um Gottes Willen, ich will noch eines klarstellen: Ich will Farnmausi nicht kleinreden, indem ich ihr "Weiblichkeit" vorwerfe. Das war ja sogar positiv gemeint. Sind wir schon so weit, das man Frauen keine weiblichen I tinkte mehr nachsagen darf? Das w%26auml;re ja mehr als schade.


hallo Kla enkampf,

ich wollte Dich nicht krtisieren, sondern nur auf etwas aufmerksam machen. Auch etwas was positiv gemeint ist, ka Me chen a tempeln.
Ohne hier irgendwas vergleichen zu wollen, nur zur Verdeutlichung:
Die Au age "Juden sind t%26uuml;chtige Kaufleute" mag auch gut gemeint sein, de och w%26uuml;rde sich die j%26uuml;dischen Mit uuml;rger zu Recht zur Wehr setzen.
De diese Au age bedeutet auch: Juden sind anders als normale Me chen.
Nat%26uuml;rlich gibt es auch naturbedingte Unterscheide zwischen M%26auml lein und Weiblein, vieles aber ist durch die Umst%26auml de gepr%26auml;gt: So haben amerikanische Wi e chaftler heraus gefunden, da Karierrefrauen h%26auml;ufig eine m%26auml lichere Stimme bekommen.
Und viele Karrierefrauen verzichten zugu ten ihrer Karriere auf Kinder oder sogar auf Partnerschaft. Was ich %26uuml rige traurig finde (bei M%26auml ern allerdings genau so).
Meine Lebe artnerin und ich haben auch ganz bewu zlig;t auf Kinder verzichtet, aber nicht aus Karrieregr%26uuml den. Und auf eine Partnerschaft w%26uuml;rde ich schon gar nicht freiwillig verzichten.

Es ging mir also nur darum, darauf aufmerksam zu machen, da wir alle h%26auml;ufig u uuml erlegt Dinge sagen, die obgleich positiv gemeint sind, andere verletzen k%26ouml en. Ich sel t habe mal in einer Disku ion vom Mutteri tinkt bekommen und von meiner Disku io artnerin verbale Pr%26uuml;gel vom Fei ten ei tecken m%26uuml en. Das hat mich zuerst sehr ge%26auml;rgert. Im Nachhinein ko te ich es verstehen.


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De VomDie t



Anmeldungsdatum: 08.01.2003
Beitr%26auml;ge: 543
Wohnort: Kiel
Verfa t am: 11.11.04 um 15:13 Titel:

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Kla enkampf hat folgendes geschrieben::
Wiegesagt ich ka mir einen friedlichen Wechsel von Staat ystemen und Wirtschaftsordungen nicht vorstellen, und bin fest der Meinung, das ohne Blutvergie zlig;en nichts vorangeht, we gleich ich nat%26uuml;rlich hoffe das Ihr Recht behaltet, vollkommen klar.

Wir haben ja zumindest eine gemei ame Basis, da man beileibe sich so etwas nicht w%26uuml cht ...; horch hat ja von "Extremsituatione quot; ge rochen, wo Gewalt als letztes Mittel in Frage kommen k%26ouml te. Man brauch ja nur etwas in der deutschen Geschichte zur%26uuml;ckschauen und stellt fest, da man der Nazi-Barbarei schwerlich durch einen "demokratischen Diskur quot; h%26auml;tte beikommen k%26ouml en. Obwohl nat%26uuml;rlich r%26uuml;ckblickend meiner Meinung nach die Frage noch intere anter w%26auml;re, wie es %26uuml erhaupt dazu kam und wie man diese Barberei im Vorfeld h%26auml;tte verhindern k%26ouml en.

Mal zwei Bei iele aus der j%26uuml geren Vergangenheit zur Disku ion:

1. Irak: Niemand wird wohl er thaft dar%26uuml er ungl%26uuml;cklich sein, da das Regime des Ma enm%26ouml;rders Saddam hu ein, das auch jahrelang von amerikanischer Seite protegiert wurde (Krieg gegen Iran), weg ist. Nur wohin hat diese auch aus zweifelhaften Motiven gef%26uuml;hrte gewaltt%26auml;tige Auseinandersetzung gef%26uuml;hrt?

2. Ende der DDR: Ich ka mich noch lebhaft an das Jahr 1989 eri ern. z.B. auch, da das Vorgehen der chinesischen Armee gegen demo trierende Studenten auf dem Tia anmen-Platz in Peking von der sogena ten DDR-%26quot re e" (und Egon Krenz) verteidigt wurde. Es gab durchaus Bef%26uuml;rchtungen, da wie in Ungarn oder der C R (wieder) Gewalt gegen eine rebellierende Bev%26ouml;lkerung eingesetzt wird. Beka terma zlig;en kam es zu keinem Blutvergie zlig;en. Auch we manche hoffnungen, die ich damals auch per ouml lich hatte ("3. Weg" je eits von Kapitalismus und Staats-%26quot ozialismu quot;) leider schnell zerschlagen hatten, halte ich in der Tat diese Geschichte f%26uuml;r ein Bei iel des Systemwechsels ohne Blutvergie zlig;en. Auch we ich mit dieser %26Auml;u zlig;erung vielleicht Wider ruch ernten werde: Ja, ich halte das politische System, das nun auch in Ostdeutschland herrscht, f%26uuml;r das kleinere %26Uuml el. Begr%26uuml dung? Man stelle sich mal dieses Forum in einer stalinistischen DDR im Jahre 2004 vor ... Eben!

Was aber nichts daran %26auml dert, da der Kapitalismus wahrlich nicht die Kr%26ouml ung und das Ende der me chlichen Evolution darstellt (au zlig;er es sei durch milit%26auml;rische und/oder %26ouml;kologische Sel tvernichtung ...) und die irrationale %26ouml;konomische Machtballung in den h%26auml den weniger vielleicht durch sel tverwaltete Netzwerkstrukturen (s. horchs 2. Posting) abgel%26ouml t wird. Who knows ...?


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Freenet hartz IV, Agenda 2010 Deutscher Meister 1912/2009

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omen



Anmeldungsdatum: 22.10.2004
Beitr%26auml;ge: 13

Verfa t am: 11.11.04 um 19:31 Titel: gef%26uuml;hlsmitte

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hallo ka enkampf!

mit deiner stimmungs- und meinungslage ka ich mich nur allzugut identifizieren. auch ich gebe zu, mittlerweile in polarisierende gedanken abzudriften und zuweilen ha gedanken zu hegen und zu pflegen...

solange in diesem staat die gedanken noch frei sind (sic!) halte ich das aber f%26uuml;r legitim und sogar gesund. da solche gedanken auch %26acute;rausm%26uuml en um zu %26uuml erleben und nicht zur tickenden zeitbombe zu mutieren, halte ich f%26uuml;r sel tverst%26auml dlich und wichtig! manchmal wei zlig; ich gar nichtmehr wohin mit meiner unau rechlichen wut und bin quasi rachlos. auch bin ich zuweilen %26uuml er mich und meine aggre ionen %26uuml errascht und auch geschockt, da ich mich eigentlich immer f%26uuml;r einen ziemlich differenziert und %26uuml erlegt handelnden und denkenden, friedliebenden me chen gehalten habe. nur we das gef%26uuml;hl die oberhand gewi t, gibt%26acute auch f%26uuml;r mich langsam in diesem bereich kaum mehr eine bremse

aber genau diese rachlosigkeit ist ja das ziel der lo yisten! Eine polarisierte gesellschaft, deren a chaum den dreck wegr%26auml;umt und vor lauter fragezeichen und ausrufezeichen das maul h%26auml;lt. und am besten vor lauter frust %26uuml erhaupt nicht mehr sel t nachdenkt, geschweige de fragen stellt. und da auch noch im allerbesten fall durch u.a. diese "unzul%26auml glichkeite quot; auch noch als negativbei iel f%26uuml;r die %26quot eg%26uuml tigte quot; dient, im si e einer self fulfilling prophecy

damit wir u nicht auch noch sel t ein bein stellen, schlage ich vor, zu %26uuml erlegen, was wir mit u eren mitteln machen k%26ouml en. ist bestimmt kein neuer gedanke, aber ich halte gewaltphantasien und kriegsw%26uuml che f%26uuml;r gedanklich und gef%26uuml;hlsm%26auml zlig;ig OK, aber f%26uuml;r nicht umsetze wert und/oder zeitgem%26auml zlig;. ich la e ich mich nicht kleinkriegen (liegt%26acute am widder) und schon gar nicht in eine ecke stellen, in die ich nicht geh%26ouml;re. gef%26auml;hrlich wird%26acute meiner meinung nach, we die manipulation gegen die wir u eigentlich wehren, trotzdem und erst recht deshalb greift, weil wir nicht erke en, in welche richtung wir u durch die abwehrhaltung treiben la en...

ich bin der meinung, da die mentale und seelische entwicklung u erer me chheit bei weitem der technischen und intellektuellen hinterherhinkt. u ere triebe und ur-i tinkte haben sich wohl in den letzten 2000 jahre kaum weiterentwickelt. moralisch ist%26acute alles momentan eh%26acute; auf altem r%26ouml;merstadium (ohne den alten r%26ouml;mern zu nahe treten zu wollen, ihr versteht hoffentlich, wie%26acute gemeint ist). jedenfalls sind es genau diese uri tinkte, welche von den ent rechenden i tanzen dazu vergewaltigt werden, gesellschaftliche werte (wieder) zu kultivieren, von denen wir u doch eigentlich m%26uuml;hsam als kultur seit jahrzehnten emanzipiert hatten...

das problem besteht darin, da es niemals in der vorgeschichte eine derartige informatio - und medienkultur gegeben hat, welche zu machtzwecken h%26auml;tte ausgenutzt werden k%26ouml en. nie war es so einfach, eine so gro zlig;e ma e zu (des-)informieren und durch geschickte propaganda zu lenken. mit diesem ph%26auml omen haben wir noch keine historische erfahrung. ich glaube aber daran, da genau in diesem ph%26auml omen auch U ERE chance liegen ka und liegt. wir m%26uuml en versuchen, die ma enverdummung als EINEN auswuchs dieser technischen m%26ouml;glichkeiten relativ wertfrei anzuerke en. immerhin funktioniert es
der auml;chste schritt besteht darin, neue wege zu suchen und einzuschlagen, um die vorhandenen i trumente f%26uuml;r u ere zwecke ko truktiv einzusetzen. wie das gehen soll, wei zlig; ich auch noch nicht genau...

aber ich bin auf dem weg! die bildung einer eigenen meinung und der meinungsaustausch u.a. in diesem forum sind schon mal ein erster guter schritt, finde ich. auch we acute wieder und wieder leute gibt, die sich ihren zynismus und ihre arroganz nicht verkneifen k%26ouml en, weil sie vor lauter feigheit und angst der wahrheit und der not nicht begegnen k%26ouml en.

so. hat mir auch gut getan. bin noch nicht so ge%26uuml t im forumschreiben, ich hoffe, es ist halbwegs verst%26auml dlich.

lg
omen



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Farnmausi



Anmeldungsdatum: 04.04.2004
Beitr%26auml;ge: 49
Wohnort: Berg. Land
Verfa t am: 11.11.04 um 23:58 Titel: Zum Vor- denken

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... die amerikanischen Realit%26auml;ten zeigen meines Erachte nach das Ungleichverh%26auml;ltni zwischen den ei tmaligen Weltm%26auml;chten des kalten Krieges. Nun ist Amiland der Vorreiter in allem i esondere in Deutschland nach dem Krieg. Gegen den ouml en Komunismus des Oste wurde Westdeutschland zum Vorzeigemodell der (angeblichen) Demokratie. Nach Fall der Mauer und dem Zusammenfall der %26ouml tlichen Macht gibt es jetzt (schei ar und so f%26uuml;hren sich die herren Busch auch auf) nur noch eine "Weltmacht" und meinen und versuchten die Welt nicht nur mit Krieg sondern auch wirtschaftlich auf Kurs zu bringen. Gro zlig;er Effekt seit Jahre Globalisierung und die Mittel mit denen gegen Gegner angegangen wird. Was ich mir sel t oft auch i Ged%26auml;chtnis rufen mu zlig diese Mache chaften die den Reichen Industriekonzernen dienenden Aktionen die von der Politik unter verlogenen Deckm%26auml telchen unterst%26uuml;tzt und mit Steuermitteln gef%26ouml;rdert werden - machen die Welt und somit den Gro zlig;teil der gesamten Me chheit %26auml;rmer und f%26uuml;hren unweigerlich zu einem fr%26uuml;hen Tod. Gewalt in einem Lande Europas wird das Problem nicht l%26ouml en, auch in Deutschland nicht sondern radikales Umdenken und neues Bewu zlig;tsein in den Me chen denen es %26quot och" vermeitlich gut geht. Dies zu erreichen ist schier ohne Au icht auf Erfolg.
We ich so tr%26auml;ume w%26uuml che ich mir eine gro zlig;e Vereinigung aller und den Kampf in der Form; la zlig;t sie u mit eignen Waffen schlagen ...also mit Protest, Kraft der Medien und %26ouml;ffentlichkeitswirksamen Auftritten. Das w%26auml;re der beste Weg und mein Terror per%26ouml lich w%26uuml;rde in Form von "Kuchen backen f%26uuml;r so ein paar nette Politiker bestehe quot; die sie medienwirksam %26uuml erreicht und kosten m%26uuml zlig;ten ... wie war der ruch noch? gr%26uuml el ... we du Durchfall hast hat dich dein eigner Arsch verraten Gr%26uuml zlig;ele Farnmausi


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Tr%26auml;ume nicht vom Leben - lebe deinen Traum

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omen



Anmeldungsdatum: 22.10.2004
Beitr%26auml;ge: 13

Verfa t am: 12.11.04 um 04:18 Titel:

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we auch ohne kuchen, stelle ich am montag jedenfalls in hamburg vor%26acute aa auf (hamburg mitte, f%26uuml;r alle die%26acute GENAU wi en wollen).

ha acute; ja zeit. ....

lg
omen



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horch



Anmeldungsdatum: 23.09.2004
Beitr%26auml;ge: 83
Wohnort: NRW
Verfa t am: 12.11.04 um 14:42 Titel: Wider ruch, oder nicht?

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Zitat:
2. Ende der DDR: Ich ka mich noch lebhaft an das Jahr 1989 eri ern. z.B. auch, da das Vorgehen der chinesischen Armee gegen demo trierende Studenten auf dem Tia anmen-Platz in Peking von der sogena ten DDR-%26quot re e" (und Egon Krenz) verteidigt wurde. Es gab durchaus Bef%26uuml;rchtungen, da wie in Ungarn oder der C R (wieder) Gewalt gegen eine rebellierende Bev%26ouml;lkerung eingesetzt wird. Beka terma zlig;en kam es zu keinem Blutvergie zlig;en. Auch we manche hoffnungen, die ich damals auch per ouml lich hatte ("3. Weg" je eits von Kapitalismus und Staats-%26quot ozialismu quot;) leider schnell zerschlagen hatten, halte ich in der Tat diese Geschichte f%26uuml;r ein Bei iel des Systemwechsels ohne Blutvergie zlig;en. Auch we ich mit dieser %26Auml;u zlig;erung vielleicht Wider ruch ernten werde: Ja, ich halte das politische System, das nun auch in Ostdeutschland herrscht, f%26uuml;r das kleinere %26Uuml el. Begr%26uuml dung? Man stelle sich mal dieses Forum in einer stalinistischen DDR im Jahre 2004 vor ... Eben!


Ich wei zlig; nicht, ob ich Dir wirklich widerprechen sollte. Der Reihe nach:
1. Die alte Bundesrepublik habe ich der DDR immer vorgezogen.
2. Auch heute geht es dem Gro zlig; der Me chen immer noch (zumindest materiell) be er als in der DDR. F%26uuml;r eine immer gr%26ouml zlig;er werdende Zahl von Me chen, gilt das allerdings heute schon nicht mehr.
3. Ich frage mich manchmal wie das Internet heute au ehen w%26uuml;rde, gebe es den sozialistischen Ostblock noch.
4. W%26uuml;rde die sozialistische DDR heute noch bestehen, so k%26ouml te ich mir vorstellen, w%26uuml;rde der Soziala au hier nicht so teifgreifend sein.
5. Die Per ektiven: Immerhin ka man unterstellen, da es 1989 m%26ouml;glich war, einen wirklichen Politikwechsel von der Stra zlig;e zu erreichen (ob es wirklich ein solch gro zlig;er Schnitt war, bezweifele ich aber). Schon 1983 schrieb ein aus der DDR geflohener Sozialist, der gleichwohl Regime-Kritiker war (bei Intere e ka ich nochmal recherchieren wer es war) si gem%26auml zlig;: Kapitalistische Staaten k%26ouml en immer noch auf dei Kapitale zur%26uuml;ckgreifen, ein sozialistischer Staat nicht.
Die sozialistische DDR h%26auml;tte nur eine Per ektive gehabt, h%26auml;tte die Bev%26ouml;lkerung eine wirtschaftliche Ro zlig;kur akzeptiert. Das hei zlig;t noch weniger Wohlstand bei gleichzeitiger Sicherheit. Aber die Bev%26ouml;lkerung wollte damals noch mehr Wohlstand (was ich nicht bewerten m%26ouml;chte).
Viele DDR- uuml;rger, die ich ge rochen habe, stellen heute erstaunt fest, da der Kapitalismus sich heute so entwickelt, da ihn sel t die DDR-F%26uuml;hrung noch zu freundlich dargstellt hat.
Zu u eren Per ektiven:
Neben den Chancen (siehe auch das JW-Interview in "Einfach gute Link quot;), gibt es auch Risiken.
Den Me chen steht immer weniger Lebe zeit zur Verf%26uuml;gung, sogar viele Sel tst%26auml dige beschweren sich dar%26uuml er (habe vor Kurzem mit einem sel tst%26auml digen Ditsch- auml;cker ge rochen, er mu zlig; 72! Stunden in der Woche arbeiten). Viele Wirtschaft l%26auml;tter tr%26auml;umen ganz offen von diesen Arbeitszeiten. Aus Zeitgr%26uuml den (nat%26uuml;rlich auch aus finanziellen Gr%26uuml den)
wird auch die demokratische Teilhabe immer schwieriger.
Es liegt an u . Wir m%26uuml en den Mut haben, den viele Argentinier haben und u er Schicksal in die eigne hand nehmen.

Allen ein sch%26ouml es Wochenende und viele Gr%26uuml zlig;e aus dem Westen

horch


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Die Marktwirtschaft ist nicht das letzte Wort der Geschichte!

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horch



Anmeldungsdatum: 23.09.2004
Beitr%26auml;ge: 83
Wohnort: NRW
Verfa t am: 12.11.04 um 14:55 Titel: Kleiner Nachtrag

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Ich habe das Buch 1983 oder 1984 sel t gelesen. Ich hab es nochmal zur hand genommen. De es ist aus heutiger Sicht ist es noch intere anter zu lesen. Der Autor hat nach der Wende noch einige Zeit in den USA unterrichtet. Leider habe ich nicht erfahren, wie er heute (falls er noch lebt) %26uuml er die Ereigni e 1989/1990 denkt.
Ich habe nochmal gegoogelt:

Aus: www.buchanzeigen.de/222727.10.1.htm


Titel: Die unglaubw%26uuml;rdige Gesellschaft. Quo vadis, DDR?

Autor: Loeser, Franz

Verlag: K%26ouml;ln. Bund 1984.

Jahr: -

Seiten: -

Zustand: 236 S. O . I 3-7663-0876-9

Preis: 12.00 %26euro;

Porto: siehe AG

Bestellnr.: [Bestell-Nr 21752]

I : -

Bemerk.: Erste Ausgabe.

- Angebot vom 08.04.2003 -

Info: Um dieses Buch kaufen zu k%26ouml en, m%26uuml en Sie registriert sein! Angemeldete User m%26uuml en den Kauf durch Eingabe des Benutzername und Pa worts best%26auml;tigen!Beim Kauf fallen f%26uuml;r Sie keine Ge uuml;hren o.%26auml;. an. Sie bezahlen nur den vom Verk%26auml;ufer angegebenen Preis, sowie die angebenen Versandkosten.


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Kla enkampf



Anmeldungsdatum: 09.10.2004
Beitr%26auml;ge: 45

Verfa t am: 14.11.04 um 16:36 Titel: Globalisierungsfalle

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Ich m%26ouml;chte folgend einige Pa agen aus "Die Globalisierungsfalle" (von h.-P. Martin %26am h. Schuma , aus dem Jahre 1996) zitieren. Erste , weil sie zur vorangegangenen Disku ion pa zlig;ten, und zweite um das Buch zu empfehlen.

"Die Verteidiger des Sozialstaats k%26auml;mpfen auf verlorenen Posten. Zwar sind viele Argumente ihrer Gegner einfach falsch. Per Saldo schaffen Deutschlands Konzerne im Ausland kaum zu auml;tzliche Jo , sondern kaufen zumeist nur dortige Unternehmen, um a chlie zlig;end die Belegschaft auszud%26uuml en und regionale M%26auml;rkte zu versorgen. Auch sind die Soziallasten in Deutschlands keineswegs explodiert, ihr Anteil am Bruttosozialprodukt war 1995 sogar geringer als 20 Jahre zuvor. Was wirklich trifft, ist dagegen der stete Verweis auf die Politik der anderen, bisherigen Industriel%26auml der. Staatsausgaben k%26uuml;rzen, L%26ouml;hne senken und Sozialleistungen streichen, das Programm ist von Schweden %26uuml er %26Ouml terreich bis anien im Kern gleich. Und %26uuml erall endet der Protest in Resignation.
Der Internationalismus, ei t eine Erfindung sozialdemokratischer Arbeiterf%26uuml;hrer gegen kapitalistische Kirgestreiber, hat l%26auml gst die Seiten gewechselt. Weltweit ielen %26uuml er 40.000 tra ationale Unternehmen aller Gr%26ouml zlig;enordnungen ihre Besch%26auml;ftigten ebe o wie die Staaten gegeneinander aus. 40 Prozent Steuern auf Kapitalertr%26auml;ge in Deutschland? Viel zuviel, Irland gibt sich mit zehn Prozent zufrieden, Malaysia und einige US-Bunde taaten verzichten sogar f%26uuml f oder zehn Jahre lang ganz auf Abgaben. 45 Mark f%26uuml;r die Facharbeiterstunde? Viel zu teuer, die Briten arbeiten f%26uuml;r weniger als die h%26auml;lfte, die Tschechen f%26uuml;r ein Zehntel. Nur 33 Prozent Investitio zulage f%26uuml;r neue Fabriken in Italien? Viel zuwenig, in Ostdeutschland legt der Staat gerne 80 Prozent dazu.
......
Geschichte wiederholt sich nicht. Gleichwohl ist der Krieg noch immer das wahrscheinlichste Ventil, we soziale Konflikte unertr%26auml;glich werden, und sei es in Form des uuml;rgerkriegs gegen ethnische Minderheiten oder abtr%26uuml ige Regionen. Die Globalisierung mu zlig; nicht zu kriegerischen Auseinandersetzungen f%26uuml;hren, aber sie ka , we es nicht gelingt, die entfe elten Kr%26auml;fte der tra ationalen %26Ouml;konomie sozial zu auml digen. Die bislanh formulierten politischen Antworten auf die wirtschaftliche Vernetzung der Welt verneinen, da zlig; dieser Proze zlig; %26uuml erhaupt beherrschbar sei. Doch es gibt I trumente und Wege, die Steuerung wieder in die hand gew%26auml;hlter Regierungen und ihrer I titutionen zu legen, ohne die Nationen gegeneinander aufzubringen. Einige davon werden in diesem Buch vorgestellt und diskutiert."

Ihr seht also, das ich alleine nicht eine Kriegsgefahr aufkommen sehe, f%26uuml;r die auml;chsten Jahrzehnte. Eine gewi e Gefahr liegt in der Luft. Seit die "Globalisierungsfalle" im Jahre 1996 erschien hat sich viel ver%26auml dert. heute weht der "Wirtschafts-Wind" noch viel sch%26auml;rfer als damals. heinrich Pierer sagte dazu (triumphierend, wie k%26ouml te es anders sein): "Der Wettbewer wind ist zzum Sturm geworden, und der richtige Orkan steht u noch bevor."
Da ich nicht an die Vernunft des Me chen glaube, solange er in der Ma e aktiv ist (man lese hierzu: "Die ychologie der Ma e quot;), scheint mir eine gewaltt%26auml;tige Auseinandersetzung in der Zukunft unumg%26auml glich. Die Ma e der mondialen Konzernoligarchie, wird ihre neue erwachte Macht nicht ohne weiteres abgeben wollen, zu Gu ten sozialdemokratischer Nationengebilde. Im Gegenteil, der Soziala au dieser Nationen, ist der erste Schritt, in uneingeschr%26auml kte Machtpotenziale gro zlig;er Global-Player.
Lichterketten, Demo trationen, Kundgebungen - sch%26ouml und ouml;tig, aber wohl in die me chlichen Zukunft, der uneingeschr%26auml kten Konzernoligarchie nicht wirklich von Bedeutung. Diese friedliche Protestbewegung wird von den "Konzernregente quot; (die Politik wird in Zukunft noch weniger Rolle ielen als heute), gar nicht wahrgenommen, da man sich in bewachten St%26auml;dten aufh%26auml;lt, wie sie heute schon in einigen brasilianischen St%26auml;dten zu finden sind (St%26auml;dte in der Stadt). Diese sind mit Wachpersonal versehen, die auch aus privater Tasche bezahlt werden. So geben schon heute 10% der "reichere quot; und reichen Amerikaner do elt soviel Geld f%26uuml;r Wachpersonal aus, als die gesamte USA f%26uuml;r deren Polizeia arat.
Nat%26uuml;rlich sage ich es nochmal: Um der Zukunft meiner Kinder Willen, w%26uuml;rde ich mir auch ein friedliches Miteinander in der Zukunft w%26uuml chen, doch halte ich es f%26uuml;r verme en, in vollkommener %26Uuml erzeugung des Friede f%26uuml;r alle Zeit zu leben.



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omen



Anmeldungsdatum: 22.10.2004
Beitr%26auml;ge: 13

Verfa t am: 15.11.04 um 06:18 Titel:

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hallo kla enkampf!

das zitat aus deinem buch beschreibt einen teil der wirtschaftlichen lage von vor 8 jahren. ist %26acute e weile her...
Zitat:
Geschichte wiederholt sich nicht. Gleichwohl ist der Krieg noch immer das wahrscheinlichste Ventil, we soziale Konflikte unertr%26auml;glich werden, und sei es in Form des uuml;rgerkriegs gegen ethnische Minderheiten oder abtr%26uuml ige Regionen.

was hei zlig;t de diese plakative au age "geschichte wiederholt sich nicht"? und wieso sollte es immer und immer nur KRIEG geben? wie w%26auml;r%26acute mit echter beweiskraft? Schon deiner kids zuliebe?

was willst du denen de in 10 jahren erz%26auml;hlen?

da du heute vor lauter "mondialer konzernoligarchie- phobie" dir schaltkreise + ko truktionen ausgedacht und nie aufgezeichnet geschweige de %26uuml erlegt hast wohin de da mit dem kram %26uuml erhaupt?

vor 1 jahr h%26auml;tte ich auch einen aufmarsch vor%26acute;m aa f%26uuml;r einen schlechten witz gehalten. heute denke ich anders dar%26uuml er, und es gibt leider und schrecklicherweise MILLIONEN die pl%26ouml;tzlich auch nicht mehr dar%26uuml er l%26auml;cheln (k%26ouml en).....

DESWEGEN WERDE ICh hEUTE WIE ANGEK%26Uuml DIGT VOR DEM AA hh-MITTE STEhEN ! ! !

so, h%26ouml;r%26acute; auf zu verbalisieren und zu jammern, mein lieber kla enkampf.

just DO it

gru zlig;
omen
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