Frage:
Zitat:
%26raquo;Aktivierende hilfe%26laquo; Zu Ideologie und Realit%26auml;t eines sozialpolitischen Stereoty
von Michael Wolf
(20.09.2005) Der Artikel basiert auf vorbereitenden Arbeiten zu einem Streitge r%26auml;ch zum Thema "Aktivierende hilfen zwischen Eigenverantwortung und Sozialdarwinismu quot;, das an der Fh Koblenz gef%26uuml;hrt wurde ...
%26raquo;Die Zeit kommt, in der Schweigen Verrat ist. Wir sind gefordert, f%26uuml;r die Schwachen zu rechen, die keine Stimme haben: f%26uuml;r die Opfer u erer Nation, die sie %26rsaquo;Feinde%26lsaquo; ne t.%26laquo;]
(Martin Luther King)
%26raquo;Wer inmitten einer um sich greifenden sozialen Aphasie nicht mehr in der Lage ist, f%26uuml;r sich zu rechen, weil ihm im entscheidenden Auge lick nur noch das intermedial vermarktete Schlagwort einf%26auml;llt, der ist zur politischen (...) Wille ildung nicht mehr f%26auml;hig und stellt als indifferenter, manipulierbarer Wechselw%26auml;hler oder Ko ument eine Gefahr f%26uuml;r die Demokratie dar.%26laquo;
(Peter V. Zima)
Wer heute zu einer Wortmeldung zum Thema %26raquo;aktivierende hilfe%26laquo; sich aufgrund der darob gef%26uuml;hrten Disku ion aufgefordert sieht, hat zu vergegenw%26auml;rtigen, da zlig; diese Disku ion einge a t ist in jenen gr%26ouml zlig;eren Diskurs, der in Politik und Wi e chaft unter dem Begriff %26raquo;aktivierender Sozialstaat%26laquo;1 stattfindet und der auf die allseits beka ten Finanzierungs- und Steuerung robleme des Sozialstaates mit der Formulierung geeigneter L%26ouml ungen zu antworten versucht 2. Geleitet wird dieser Diskurs von dem sozialpolitischen Stereotyp, da zlig; die durch den Sozialstaat beziehungsweise Soziale Arbeit geleistete hilfe unwirksam sei und den Status schei arer wie auch realer hilfebed%26uuml;rftigkeit der Betroffenen verfestige, weil die den Betroffenen erwiesene hilfe nicht nur deren Eigenmotivation und Eigeninitiative nicht f%26ouml;rdere, sondern diese sogar hemme. Auf der Grundlage dieser Vorstellung wird vorgeschlagen, die durch den Staat gew%26auml;hrte Fremdhilfe so weit zur%26uuml;ckzunehmen, bis bei den Betroffenen die Ei icht zur Notwendigkeit von Eigen- oder be er Sel thilfe greift.3 Pointiert formuliert, k%26ouml te man also sagen: Die beste hilfe, die man jemandem angedeihen la en ka , ist die, sie ihm ganz zu entziehen, weil auf diese Weise Eigenverantwortung effektiv gest%26auml;rkt werden ka .