Frage:
Drum greift zu den h%26ouml;lzern der Abwehr, und la et u k uuml eln nieder
das was welk und faulig ist.
La t u sein Der "Merz" der hinabf%26auml;hrt und au ch%26auml;lt all das was %26uuml el
ist, de ihr werdet das %26Uuml el sehen we ihr der Merz seid, mit dem
holz der Abwehr in der Rechten, und den Strafmandat in der linken.
La et u nun einig sein, ihr die ihr gel%26auml;utert und welk seid , ihr werdet
der "Merz" sein der niederf%26auml;hrt zur ausrichtung des Strafmandates derer
die schwach und Welk sind in zukunft und in gegenwart.
Lobet dem "Merz" de er ist es, der niederf%26auml;hrt und euch verschonen
oder tilgen soll.
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solidari der 1EuroArgentur Abwehr.
Antwort :
nette zeilen, lieber bruder tack.
merz, hm da war doch irgendwas ...
Zitat:
Merz dash; das ist die zweite Silbe des gedruckten Wortes Commerzbank.
Kurt Schwitters fertigte bereits seit 1918 Collagen. 1919 entstand eine Arbeit aus Papieren, holz und Dr%26auml;hten und Farben, in dem auf einem Zeitungsfragment die Silbe "MERZ" auftauchte, die dem Bild den Namen gab: %26ldquo ie k%26ouml en es verstehen, da zlig; ich ein Bild mit dem Worte MERZ das MERZbild na te, wie ich ein Bild mit %26raquo;und%26laquo; das und-Bild und ein Bild mit %26raquo;Arbeiter%26laquo; das Arbeiterbild na te. Nun suchte ich, als ich zum ersten Male diese geklebten und genagelten Bilder [...] au tellte, einen Sammelnamen f%26uuml;r diese neue Gattung, da ich meine Bilder nicht einreihen ko te in alte Begriffe, wie Expre ionismus, Kubismus, Futurismus oder so twie. Ich na te nun all meine Bilder als Gattung nach dem charakteristischen Bilde MERZbilder.%26rdquo; (Kurt Schwitters. Merz 1927)
Aber MERZ - ein gefundenes Fragment, eingearbeitet in ein Bild dash; ist mehr als ein zuf%26auml;llig gefundener, kla ifizierender Begriff. Es ist ein Vorgang, ein k%26uuml tlerisches Tun und Verhalten, f%26uuml;r das Schwitters das Wort MERZEN offe ichtlich pa end schien - vielleicht weil es eine ganze Bandbreite semantischer A oziationen zul%26auml zlig;t, vom Aufbrechen erster Bl%26uuml;ten im Fr%26uuml;hjahr bis zum Beseitigen unlie amer Si gebungen.
Praktisch gesehen bedeutet der Vorgang des Merze , Materialien verschiede ter Art zu sammeln, aus ihnen auszuw%26auml;hlen und sie zu einem Bild, einer Skulptur oder einem Text zusammenzuf%26uuml;gen. Schwitters tat dies, wo er immer er stand und ging: mit offenen Augen und Ohren herumlaufen, U eachtetes aufheben, mitnehmen und Dinge, die bisher nichts miteinander zu tun hatten, zu etwas Neuem zusammenzubringen. %26ldquo o habe ich zu auml;chst Bilder aus dem Material ko truiert, das ich gerade bequem zur hand hatte, wie Stra zlig;e ahnfahrscheine, Garderobemarken, holzst%26uuml;ckchen, Draht, Bindfaden, verbogene R%26auml;der, Seide apier, Blechdosen, Gla litter usw. Diese Gege t%26auml de werden, wie sie sind, oder auch ver%26auml dert in das Bild eingef%26uuml;gt, je nachdem es das Bild verlangt. Sie verlieren durch Wertung gegeneinander ihren individuellen Charakter, ihr Eigengift, werden entmaterialisiert und sind Material f%26uuml;r das Bild.%26rdquo; (Kurt Schwitters. Merz 1923)
Mit allen erdenklichen Materialien zu merzen, bedeutete Schwitters keineswegs der Beliebigkeit freien Lauf zu la en. Zu merzen hie zlig; im Gegenteil, sich strikten gestalterischen Prinzipien zu unterwerfen, die wesentlichen Qualit%26auml;ten des verwendeten Materials zu erke en und mit ihnen ein Ku twerk zu formen.
Die Prinzipien und Gesetzm%26auml zlig;igkeiten aber, die Schwitters f%26uuml;r das Merzen formulierte, waren struktureller Art, so da zlig; sie bei aller a trakten Strenge auch Freir%26auml;ume er%26ouml;ffneten.
Merz will Beziehungen schaffen %26ldquo;am lie ten zwischen allen Dingen der Welt%26rdquo; - das war das Ziel aller Merzku t und das naheliegende Verfahren, dieses Ziel einzul%26ouml en, bot die Technik der Collage.
Merzen setzt Gewichte und stellt Balance zwischen den Dingen oder Materialien her, formt Rhythmen und l%26auml zlig;t Formen wachsen. Merzen verwandelt den Si der Dinge, indem es sie erst zu Materialien degradiert, sie damit von ihren alten Bedeutungen befreit und da in neue Zusammenh%26auml ge stellt. Merzen ist das Beke tnis zu Vieldeutigkeit und Unfertigkeit und verlangt das ko equente immer-weiter-formen mit den gerade zur Verf%26uuml;gung stehenden Mitteln.
%26ldquo;Das Wort %26raquo;Merz%26laquo; hatte keine Bedeutung, als ich es formte. Jetzt hat es die Bedeutung, die ich ihm beigelegt habe. Die Bedeutung des Begriffs %26raquo;Merz%26laquo; %26auml dert sich mit der %26Auml derung der Erke tnis derjenigen, die im Si e des Begriffs weiterarbeiten.%26rdquo; (Kurt Schwitters. Merz 1920)
Auch Schwitters eigene Definitionen von Merz ver%26auml derten sich, und dies nicht gradlinig, sondern voller Paradoxe:
Merz ist die Nutzbarmachung aller erdenklichen Materialien f%26uuml;r die Ku t. Merz ist a trakte Ku t. Merz ist die Vereinigung von Ku t und Nichtku t zum Merzgesamtweltbilde. Merz kultiviert den U i . Merz ist Ko equenz. Merz ist, aus Scherben Neues zu bauen. Merz schafft Vorstudien zur kollektiven Weltgestaltung. Merz entgiftet. Merz will Befreiung von allen Fe eln. Merz rechnet mit Zuf%26auml;lligkeiten und u eka ten Gr%26ouml zlig;en. Merz will Gege auml;tze ausgleichen. Merz ist ein Standpunkt. Merz ist fr%26ouml;hliches iel. Merz ist eine Welta chauung. Merz ist Kurt Schwitters.
We es eine Entwicklung de en gibt, was Merz ist, da ist es die Ausweitung einer bedeutungslosen Bezeichnung eines Bildes auf die Utopie vom %26ldquo;MERZgesamtweltbilde%26rdquo und von einer T%26auml;tigkeit auf ihren Akteur - Merz erfa zlig;t nicht nur jedes erdenkliche Material, sondern auch den, der den Dingen ihren eigenen ielraum l%26auml zlig;t: %26quot o beherrscht Merz, was man nicht beherrschen ka . Und so ist Merz gr%26ouml zlig;er als Merz." (Kurt Schwitters. Merz 1923)
mit dem unterscheid das ich schreibe was aus meiner hand kommt, und nicht was ich mit drag %26am drop aus dem google hier dro e
und der Merz steht f%26uuml;r ausmerzung des %26uuml els, und mit arbeiten nix zu tun.
und we dieser hinabf%26auml;hrt so richtet er die die euer %26uuml el sind
de ihr seid der merz .
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Antwort :
Zitat:
herr S. ist tot
Ein Ma st%26uuml;rzt sich aus dem Fe ter, weil er die Wohnung verlieren soll. Es ging um 885 Euro Mietschulden. Und er hatte bego en, sie zur%26uuml;ckzuzahlen
Katrin Bischoff
FRANKFURT (ODER). Es ist ein Mittwoch, an dem Tim S. stirbt. Am Morgen dieses 16. August klingelt der Gerichtsvollzieher an der Eingangst%26uuml;r des Woh locks in der Valentina-Tereschkowa-Stra zlig;e in Frankfurt an der Oder. Tim S. ist in dem haus aufgewachsen, auch seine Eltern leben noch dort. Er hat vor viereinhalb Jahren eine eigene, kleine Zwei-Raum-Wohnung angemietet. Er hat Mietschulden, die Zwangsr%26auml;umung steht bevor. Der 34-J%26auml;hrige dr%26uuml;ckt nicht auf den T%26uuml;r%26ouml;ffner. Er schaut aus dem Fe ter ganz oben im f%26uuml ften Stock und wirft den Schl%26uuml el hinunter, den Leuten am Eingang vor die F%26uuml zlig;e.
Der Gerichtsvollzieher, ein Schlo er, ein Ma von der "Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder) Gmbh" - der st%26auml;dtischen Gesellschaft geh%26ouml;rt das haus - und eine Frau vom Sozialamt steigen die Tre en hinauf. Als der Gerichtsvollzieher die Wohnungst%26uuml;r aufschlie zlig;t, sitzt Tim S. auf dem Fe tersims. Er droht, sich hinunterzust%26uuml;rzen. Der Gerichtsvollzieher verl%26auml t die Wohnung, telefoniert mit dem handy im Tre enhaus mit der Polizei. Der Schlo er wechselt schon einmal das Schlo aus. Er ist es auch, der bemerkt, da da niemand mehr ist auf der Fe terbank.
Tim S. hat seine Drohung wahr gemacht. Er liegt auf dem A halt vor der hauseingangst%26uuml;r. Es ist 8.34 Uhr. Tim S. stirbt wegen 885 Euro und 29 Cent - Mietschulden.
Katja Wolle ist uuml;rgermeisterin der D und Sozialdezernentin der Stadt Frankfurt an der Oder. Sie erz%26auml;hlt, da Tim S. seit Februar dieses Jahres wieder regelm%26auml zlig;ig Miete %26uuml erwiesen und in kleinen Schritten seine Schulden a ezahlt hat. Es war nur noch eine Frage der Zeit, wa sein Mieterkonto kein Minus mehr aufgewiesen h%26auml;tte, sagt sie. "Die Leute verstehen nicht, was da abgelaufen ist. Zu Recht. Tim S. hat sich sel t bem%26uuml;ht, seine Schulden abzubauen. Er wollte sein Leben wieder in den Griff bekommen. Warum ein st%26auml;dtisches Wohnungsunternehmen auf der R%26auml;umung bis zum Schlu beharrt hat, ist mir schleierhaft", sagt Frau Wolle.
Der Tod von Tim S. ist ein gro zlig;es Thema in der %26ouml;rtlichen Pre e. Auch wirtschaftliche A ekte werden diskutiert. Zu viele Mietschuldner gebe es in Frankfurt an der Oder. Man m%26uuml e auch diejenigen sch%26uuml;tzen, die regelm%26auml zlig;ig ihre Miete zahlen, l%26auml t das st%26auml;dtische Wohnungsunternehmen verk%26uuml den. Und: Die R%26auml;umung der Wohnung von Tim S. sei "ein ganz normaler Ablauf" gewesen. Ober uuml;rgermeister Martin Patzelt von der CDU soll gesagt haben, eine Zwangsr%26auml;umung habe ja auch einen erzieherischen Wert.
Tim S. war ein ruhiger Me ch, so beschreiben ihn die, die ihn ke en. Er hat nach der Schule im halbleiterwerk der Stadt Elektroniker gelernt. Kurz nach der Wende verlor er die Arbeit. Seitdem lebt er von Sozialhilfe. Seine hoffnung war die Chip-Fabrik, die in der Oderstadt gebaut werden und 1 300 Arbeit l%26auml;tze in der Mikroelektronik schaffen sollte. Doch die Investoren rangen ab, bauten ihr Werk in Dresden auf. "Er hat dar%26uuml er nachgedacht, dorthin zu gehe quot;, sagt ein Mitarbeiter eines Pu entheaters in der Stadt. hier arbeitete Tim S. vor einiger Zeit als Techniker, betreute die homepage des Theaters. Zwei Jahre lang. Da lief die ABM-Stelle aus.
Schon einmal wurde ihm die Wohnung gek%26uuml digt, weil er die Miete nicht gezahlt hatte. Das war 2004. Doch einer Zwangsr%26auml;umung ka Tim S. entgehen, weil seine Eltern die Schulden %26uuml ernehmen. Anfang 2005 beantragt Tim S. beim Jobcenter in Frankfurt Arbeitslosengeld II. Sechs Monate wird ihm die Unterst%26uuml;tzung gew%26auml;hrt. Im Juni m%26uuml te er einen neuen Antrag stellen, er macht es nicht. Warum er es nicht tut, ka niemand sagen. Tim S. bekommt kein Geld, zahlt nicht f%26uuml;r die Wohnung. Der Vermieter, die st%26auml;dtische Wohnungswirtschaft, schickt Tim S. nach einem Monat die erste Mahnung, nach einem weiteren Monat die zweite. Am 1. November 2005 k%26uuml digt die Wohnungswirtschaft ihrem Mieter und informiert das Sozialamt.
Die Mitarbeiter des Amtes haben es nicht leicht, an Tim S. heranzukommen. Einen Termin am 7. Dezember l%26auml t er verstreichen. Am selben Tag klingelt ein Angestellter der Wohnhilfe in der Tereschkowa-Stra zlig;e. Tim S. l%26auml t den Ma nicht herein, %26uuml er die Wechsel rechanlage ver richt er aber, vorbeizukommen. Am 15. Dezember kommt Tim S. zu einem verei arten Termin. Er stellt beim Jobcenter einen neuen Antrag auf Arbeitslosengeld. Er unterschreibt eine Verei arung, die besagt, da das Jobcenter die Miete direkt an den Vermieter zahlt. Von den 331 Euro hartz IV, die Tim S. ab Januar erh%26auml;lt, nimmt er 40 Euro, um seine Schulden abzubauen. Auch diese Summe zahlt das Jobcenter direkt an den Vermieter. Zwischendurch tilgt Tim S. so viel wie m%26ouml;glich.
Das st%26auml;dtische Wohnungsunternehmen, das laut Gesellschaftervertrag "allen aus sozialen Gr%26uuml den zu f%26ouml;rdernden Personen bedarfsgerecht Wohnraum zur Verf%26uuml;gung" stellen soll, wird %26uuml er den Tilgung lan informiert. "In 22 Monaten w%26auml;re der Ma schuldenfrei gewese quot;, sagt Karsten Cornelius vom Jobcenter in Frankfurt. Alles h%26auml;tte gut werden k%26ouml en.
Doch die Wohnungswirtschaft beharrt auf der R%26auml;umung. Sel t die Tatsache, da Tim S. seine Schulden von 1 428 auf 885,29 Euro im Juni dieses Jahres gesenkt hat, stimmt den Vermieter nicht um. Mietschulden seien bi en sechs, maximal neun Monaten abzuzahlen. "Es mu ein %26uuml erschaubarer Zeitraum sei quot;, sagt Marina A orge, die recherin des Wohnungsunternehme . 22 Monate sind zu lang.
Der Gerichtsvollzieher setzt den R%26auml;umungstermin auf den 19. Juli an. Tim S. hat zu dieser Zeit noch nicht aufgegeben, er beantragt einen sogena ten Vollstreckung chutz, die Zwangsr%26auml;umung wird um einen Monat verschoben. Ab Ende Juni erscheint Tim S. nicht mehr bei den Beh%26ouml;rden. Er hat zwar einen Antrag auf Mietschulden- %26Uuml ernahme erhalten, stellt den aber nicht. Er macht gar nichts mehr. Er wartet auf den Gerichtsvollzieher, der am 16. August bei ihm klingelt. Da die Wohnhilfe noch am 11. August vergeblich versucht hat, den Vermieter in letzter Minute umzustimmen, erf%26auml;hrt er nicht mehr.
Kna zwei Wochen nach dem Tod des 34-J%26auml;hrigen tagt im Rathaus der Oderstadt der hauptau chu . Auf der Tagesordnung steht unter Punkt 5.1.: "Information zum Sachstand zum tragischen Tod von Tim S." Ober uuml;rgermeister Martin Patzelt wird diese Information geben. Er hat sich vom Sozialamt, der Wohnhilfe und der Wohnungswirtschaft Gmbh, dem Vermieter, berichten la en. Patzelt ist zu der Schlu folgerung gelangt, da Tim S. "zwischen den I titutionen, die ihre eigenen Zust%26auml digkeiten und Ziele verfolgen, hin- und herbewegt" wurde. "Vermutlich f%26uuml;hlte er sich dadurch %26uuml erfordert und hatte kein Vertrauen mehr, da ihm trotz Mitwirkung, das hei zlig;t uuml ktlicher Zahlung von Miete und Schuldenrate, seine Wohnung erhalten bleibt", sagt Patzelt. Da sagt er noch: "In dem Bem%26uuml;hen, den Gesamtvorgang nachzuvollziehen und zu verstehen, zeigt sich, da herr S. nicht %26uuml er ausreichende F%26auml;higkeiten verf%26uuml;gte, mit seinen Unterst%26uuml;tzungsa r%26uuml;chen sachgerecht und zeitgerecht umzugehen." Das ist die Bewertung des Ober uuml;rgermeisters zum "Vorgang".
Am Klingelschild in der Tereschkowa-Stra zlig;e steht noch immer der Name des Toten. Am Briefkasten klebt ein Sticker: %26quot itte keine Werbung einwerfen!" A o ten eri ert nichts mehr an den heavy-Metal-Fan, der mit schwarzen hosen und hemden durch die Stra zlig;en lief, die langen haare zum Pferdeschwanz gebunden. Die Fe ter der Wohnung im f%26uuml ften Gescho haben keine Gardinen mehr. Sie ist leerger%26auml;umt. Die st%26auml;dtische Wohnungswirtschaft hat die Schl%26uuml el.
Es wird kein neuer Mieter in die Wohnung einziehen. Der ganze Block mit der grauen br%26ouml;ckligen Fa ade soll im Zuge des Stadtumbaus schon im kommenden Jahr abgeri en werden. Die Me chen, die hier leben, haben von der Wohnungswirtschaft neue Unterk%26uuml fte angeboten bekommen. Nicht so Tim S., der mit seinen Mitschulden keine neue Bleibe bekommen h%26auml;tte.
Die Wohnungswirtschaft mu wirtschaftlich agieren, auch das steht im Gesellschaftervertrag des st%26auml;dtischen Unternehme . Volker Kulle, der f%26uuml;r die WASG im Stadtparlament sitzt, sagt: "We man sich die Frage nach den kaufm%26auml ischen Gesicht unkten stellt, da mu man schon fragen, warum die Wohnungswirtschaft f%26uuml;r die Zwangsr%26auml;umung das Dreifache der Mietschulden ausgegeben hat."
Am Tag der Zwangsr%26auml;umung hatte die Wohnungswirtschaft im Fall Tim S. Au t%26auml de von 4 421,14 Euro. 885,29 Euro betrugen die Mietschulden. Der Rest sind die Mahn-, Gerichts- und Vollstreckungskosten der R%26auml;umung.
Zitat:
Tod bei Zwangsr%26auml;umung
Ministerin soll Umst%26auml de eines Sel tmordes in Frankfurt (Oder) pr%26uuml;fen
Katrin Bischoff
FRANKFURT (ODER). Brande urgs Sozialministerin Dagmar Ziegler ( D) soll die Umst%26auml de des Todes eines 34-j%26auml;hrigen Ma es aus Frankfurt (Oder) %26uuml erpr%26uuml;fen. Eine ent rechende Bitte sei an das Ministerium herangetragen worden, teilte Ober uuml;rgermeister Martin Patzelt (CDU) dem Stadtparlament Ende vergangener Woche mit. Tim S. war vor kna vier Wochen wegen der drohenden Zwangsr%26auml;umung aus dem Fe ter seiner im f%26uuml ften Stock gelegenen Wohnung in der Valentina-Tereschkowa-Stra zlig;e ge rungen. Noch immer ist nicht klar, warum der Vermieter der Wohnung, die st%26auml;dtische Wohnungswirtschaft Gmbh (Wowi), auf der Zwangsr%26auml;umung beharrte.
Am 16. August sollte die Zwei-Raum-Wohnung von Tim S. zwangsger%26auml;umt werden - obwohl er versucht hatte, seine 885 Euro Mietr%26uuml;ckst%26auml de abzuzahlen. Seit Februar wurde die Miete wieder regelm%26auml zlig;ig von der Arbeitsagentur an die Wowi %26uuml erwiesen. Zudem zahlte der arbeitslose Tim S. monatlich 40 Euro von seinem 331 Euro Arbeitslosengeld II ab. auml;teste in 22 Monaten w%26auml;re er schuldenfrei gewesen. So lange k%26ouml e man aus wirtschaftlicher Sicht nicht warten, befand die Wowi. Sie lie zlig; bis dahin ihren Mietern eine Frist von h%26ouml;chste neun Monaten.
Eltern wollten Schulden tilgen
Als der Gerichtsvollzieher die Wohnungst%26uuml;r %26ouml;ffnete, sa zlig; Tim S. bereits auf der Fe terbank und drohte, sich hinabzust%26uuml;rzen. Warum niemand, weder der Gerichtsvollzieher, noch der Ma vom Schl%26uuml eldie t, noch die Wowi-Mitarbeiterin oder die Frau vom Sozialamt die R%26auml;umung "angesichts der Sel tgef%26auml;hrdung des herrn S.", wie Patzelt sagte, sofort a rach, ist unklar. Der Versuch sei von keiner Seite unternommen worden.
Fraglich ist auch, weshalb die Wowi nicht auf ein Angebot der Eltern von Tim S. eingegangen ist. Diese hatten sich offe ar bereit erkl%26auml;rt, die Schulden ihres Sohnes sofort zu begleichen, um somit die Zwangsr%26auml;umung abzuwenden. Er habe dies in einem Ge r%26auml;ch mit dem Vater erfahren, sagte Patzelt. Den Eltern habe Tim S. demnach erz%26auml;hlt, da er der Mitarbeiterin der Wowi das Angebot sofort, aber erfolglos unterbreitet habe. Die Wowi-Angestellte soll erkl%26auml;rt haben: "Die R%26auml;umung erfolgt auf jedem Fall." %26quot timmt das, da w%26auml;re das ungesetzlich", sagte Patzelt.
Laut Patzelt bestreitet die Gesch%26auml;ftsf%26uuml;hrung der Wowi, eine solche Offerte erhalten zu haben. Der Berliner Zeitung sagte Wowi- recherin Marina A orge dazu: "Aus der %26Uuml ersicht alle Telefonate ergibt sich kein Anhalt unkt f%26uuml;r ein derartiges Ge r%26auml;ch." Aufkl%26auml;rung k%26ouml e es nur durch ein Ge r%26auml;ch mit der zust%26auml digen Sachbearbeiterin geben. Das sei aber nicht m%26ouml;glich, da die Frau seit dem Tod von Tim S. in ychologischer Betreuung und krankgeschrieben sei.
Der Aufsichtsrat hat mittlerweile der Gesch%26auml;ftsf%26uuml;hrung der Wowi, die den Fall Tim S. in der M%26auml;rkischen Oderzeitung als einen "ganz normalen Gesch%26auml;ftsablauf" bezeichnet hatte, %26quot ein uneingeschr%26auml ktes Vertraue quot; ausge rochen. Allerdings beschlo der Aufsichtsrat auch, den Umgang mit Mietschuldnern zu %26auml dern. A tatt neun haben auml;umige nun 36 Monate Zeit, ihre R%26uuml;ckst%26auml de zu begleichen.
UNO-Sch%26auml;tzungen gehen davon aus, da die freie Marktwirtschaft folgende Per ektive bietet: in 25 Jahren wird die h%26auml;lfte der Me chheit in Slums leben. Etwa ein F%26uuml ftel tut es heute schon.
aus LabourNet.de
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Arbeit cheu und chronisch schlecht gelaunt!
Antwort :
NDR Mo. 04.12.2006, 23:00
Zitat:
Rausgeschmi en - Zwangsumzug f%26uuml;r Arbeitslose
Der Gesetzgeber sah mit der Einf%26uuml;hrung von hartz IV vor, alle Me chen ohne eigenes Einkommen gleich zu stellen. Dabei wurde auch festgelegt, wie viele Personen eines haushaltes in wie vielen Quadratmetern zu welchem Mietpreis wohnen d%26uuml;rfen. F%26uuml;r die Umsetzung sind die Arbeitsgemei chaften der Arbeitsagenturen und Kommunen (ARGE) zust%26auml dig. Mit einer sachgerechten Einzelfallpr%26uuml;fung sind deren Mitarbeiter aber offe ar oft %26uuml erfordert. Und so kommt es angesichts der Kna heit an preiswertem Wohnraum immer wieder zu dramatischen Situationen.
Der Kampf mit der Beh%26ouml;rde
Zum Bei iel bei Elisabeth, alleinerziehende Mutter eines sechsj%26auml;hrigen Sohnes. Sie war zwar sofort bereit, sich eine neue Wohnung zu suchen, aber als sie endlich eine preiswerte Geno e chaftswohnung gefunden hatte, fingen die Probleme erst an. Wer w%26uuml;rde die Geno e chaftsanteile %26uuml ernehmen, die sie selber nicht aufbringen ko te? Wer die Kosten f%26uuml;r den M%26ouml eltra ort? Ein z%26auml;her Kampf mit der Beh%26ouml;rde bega .
Die Verzweiflung w%26auml;chst
Auch Ulli und Birte erhielten die Nachricht, da ihre Wohnung zu gro zlig; sei. Sie leben mit vier Kindern auf rund 120 Quadratmetern. Ulli hatte vor einem Jahr einen schweren Schlaganfall. Kurz danach wurde der Mietzuschu gek%26uuml;rzt, eine Frist zum Auszug gesetzt. Aber noch bevor die Frist verstrichen war, wurde das Wohngeld ein weiteres Mal drastisch zusammengestrichen. Nun sucht die Familie verzweifelt eine billige Wohnung, Lebe unterhalt und Miete sind von ihrer "hilfe zum Lebe unterhalt" einfach nicht zu bestreiten.
U er Film begleitet diese und andere Familien %26uuml er mehrere Monate bei ihrem manchmal verzweifelten Kampf um die eigene Wohnung
Labournet: IX. Disku ion > (Lohn)Arbeit: Realpolitik > hilfe > Wohnen > Zwangsumz%26uuml;ge dash; Aktionen, Kampagnen und praktischer Widerstand > Wohnen dash; W%26uuml;rde dash; Widerstand. Kampagne gegen Zwangsumz%26uuml;ge nach hartz IV
Sel tdarstellung der Berliner Kampagne gegen Zwangsumz%26uuml;ge
Eine neue Version der Sel tdarstellung der Berliner Kampagne gegen Zwangsumz%26uuml;ge ist erschienen http://www.labournet.de/disku ion/arbei...gne_sel t.html
X. Disku ion > (Lohn)Arbeit: Realpolitik > hilfe > Wohnen
Grundsicherung f%26uuml;r Arbeitsuchende: Woh ituation und Wohnkosten
Bericht der Bundesagentur f%26uuml;r Arbeit vom Oktober 2006 (pdf)
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/service...h ituation.pdf
Antwort :
Sie waschen ihre h%26auml de in U chuld...
Zitat:
%26quot icht ur auml;chlich f%26uuml;r den tragischen Vorfall"
Bei der R%26auml;umung seiner Wohnung rang Tim S. in den Tod - der A chlu ericht ist nicht agend
08.02.2007
Katrin Bischoff
FRANKFURT (ODER). Das Dokument tr%26auml;gt die Drucksache-Nummer 1080. Unter Betreff ist vermerkt: "A chlu ericht des hauptau chu es und des Ober uuml;rgermeisters zur Untersuchung des Vorganges Zwangsr%26auml;umung Tim S." Er z%26auml;hlt nur drei vollbeschriebene Seiten. Auf der vierten Seite stehen lediglich noch sechs Zeilen. Es ist nicht viel, was die vier Mitglieder der Arbeitsgru e des hauptau chu es der Stadt Frankfurt (Oder) %26uuml er die hintergr%26uuml de des Todes von Tim S. herau ekommen haben. "Keine hinweise auf eine Verletzung der erforderlichen Aufsicht flicht", steht da. Das hei zlig;t: Es gibt keinen Schuldigen am Tod des 34-J%26auml;hren und damit auch keine personelle Ko equenzen.
885,29 Euro Mietschulden
Tim S. lebte in der Oderstadt in einer kleinen Zwei-Raum-Wohnung in der Valentina-Tereschkowa-Stra zlig;e. Er hatte Mietschulden bei seinem Vermieter, der st%26auml;dtischen Wohnungswirtschaft Gmbh (WoWi). Die R%26uuml;ckst%26auml de beliefen sich zuletzt auf 885,29 Euro. Der Ma hatte sich aber redlich bem%26uuml;ht, seine Schulden abzuzahlen. Seit Februar war die Miete wieder regelm%26auml zlig;ig vom Jobcenter an den Vermieter %26uuml erwiesen worden und der 34-J%26auml;hrige zweigte zu auml;tzlich 40 Euro im Monat von seinem kargen Arbeitslosengeld II von 331 Euro f%26uuml;r die Tilgung ab. In 22 Monaten w%26auml;re Tim S. schuldenfrei gewesen. So lange wollte die WoWi aber nicht warten. Sie lie zlig; damals f%26uuml;r eine Schuldentilgung h%26ouml;chste neun Monate zu. Am 16. August 2006 sollte die Wohnung daher zwangsger%26auml;umt werden.
Als der Gerichtsvollzieher an jenem Tag vor der T%26uuml;r stand, der Schl%26uuml eldie t bereits das Schlo auswechselte, da rang Tim S. aus dem Fe ter seiner im f%26uuml ften Stock gelegenen Wohnung. Er war sofort tot. Niemand hatte die Zwangsr%26auml;umung abgebrochen, als Tim S. auf der Fe terbank gese en und gedroht hatte, sich in die Tiefe zu st%26uuml;rzen. Der Fall erregte Aufsehen, Ober uuml;rgermeister Martin Patzelt (CDU) ver rach eine l%26uuml;ckenlose Aufkl%26auml;rung. Ein Ver rechen, das er nicht halten ko te.
Es gibt viele Ungereimtheiten in dem Fall, das macht der A chlu ericht klar. Unklar ist bei ielsweise, warum Tim S. am 7. April 2006 bei der m%26uuml dlichen Verhandlung zur Durchsetzung der Zwangsr%26auml;umung seiner Wohnung vor dem Amtsgericht der Oderstadt das R%26auml;umungsurteil anerka te. Fraglich ist auch, wa Tim S. letztmalig mit der WoWi in Kontakt getreten war. Nach Angaben des Wohnungsunternehme war dies seit dem 1. Januar 2006 nicht mehr der Fall gewesen, so steht es im Bericht. Nach Pre eberichten, die von der Arbeitsgru e nicht %26uuml erpr%26uuml;ft werden ko ten, soll Tim S. sich aber noch auml;ter um einen Kontakt bem%26uuml;ht haben. "Dieser Wider ruch ko te (.) nicht gekl%26auml;rt werden." Eine Akte otiz der Mitarbeiterin der zum Sozialamt geh%26ouml;renden Wohnhilfe, an die sich Tim S. gewandt hatte, belege allerdings, da die zust%26auml dige Mitarbeiterin der WoWi %26uuml er die R%26uuml;ckzahlungsmodalit%26auml;ten der Mietschulden informiert gewesen sei, hei zlig;t es.
Der Bericht weist auch kurz auf A timmungsm%26auml gel in der Zusammenarbeit zwischen der Wohnhilfe, dem Wohnungsunternehmen und dem Jobcenter hin, ohne i Detail zu gehen. Diese M%26auml gel seien allerdings, so ist weiter zu lesen, %26quot icht ur auml;chlich f%26uuml;r den tragischen Vorfall". Keinerlei Kommentar findet sich dazu, warum der Vermieter am 11. August, also f%26uuml f Tage vor der Zwangsr%26auml;umung, nicht auf die Bitte der Wohnhilfe auf eine Verschiebung der R%26auml;umung eingegangen ist, dieses A i en sogar abgelehnt hat. Die Arbeitsgru e stellt a chlie zlig;end lediglich fest, da es "kein individuelles Verschulden von Mitarbeiteri en und Mitarbeitern bzw. kein organisatorisch bedingtes Verschulde quot; gegeben habe.
"Wir haben herau ekommen, da wir nicht viel herau ekommen ko te quot;, sagte gestern Volker Kulle, der f%26uuml;r Die Link artei/PDS in der Arbeitsgru e gese en hatte. Erschwert worden sei die Arbeit dadurch, da man aus Date chutzgr%26uuml den keinen Ei lick in die Sozialakten des Ma es bekommen habe. Die Eltern von Tim S. wollten dies nicht. Die zust%26auml dige Mitarbeiterin der Wowi ko te nicht befragt werden. Sie war krank. Auch die Eltern von Tim S. wurden nicht geh%26ouml;rt. So ist unklar, ob sie sich kurz vor der Zwangsr%26auml;umung wirklich bei der WoWi gemeldet und angeboten hatten, die vollen Mietschulden ihres Sohnes sofort zu begleichen. "Wir waren kein Untersuchungsau chu und ko ten somit auch keine Zeugen lade quot;, sagte Kulle.
Kein hinweis auf Suizida icht
Tim S. hat wohl auch Fehler gemacht, wie dem Bericht zu entnehmen ist. So habe er seine Rechte nicht vollst%26auml dig wahrgenommen. "Warum, dar%26uuml er ka man heute nur ekuliere quot;, sagte Kulle. Tim S. habe zwar von der Wohnhilfe einen Antrag auf %26Uuml ernahme der Mietschulden erhalten, diesen aber nicht wieder ausgef%26uuml;llt beim Sozialamt abgegeben. Laut Kulle habe es auch nie einen hinweis auf eine m%26ouml;gliche Suizida icht des Ma es gegeben.
In einer Woche wird das Stadtparlament von Frankfurt (Oder) %26uuml er den A chlu ericht a timmen. Danach wird der Fall Tim S. wohl in Verge enheit geraten.