Frage:
Arbeitslose zu versteigern
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F%26uuml f Millionen Me chen in Deutschland suchen Arbeit. Wirklich? Und welche?
Weitere Informationen
Auf einer Tagung der ha Martin Schleyer-Stiftung zur Weiterentwicklung von hartz IV machten %26Ouml;konomen und Arbeitsmarktexperten in Berlin Vorschl%26auml;ge, wie Langzeitarbeitslose auch ohne regul%26auml;re Jo zu besch%26auml;ftigen w%26auml;ren. Nicht bei allen Betroffenen d%26uuml;rften die Anregungen auf gro zlig;e Gegenliebe sto zlig;en dash; nur bei denen, denen wirklich alles lieber ist als Nichtstun.
Mit Niedrigl%26ouml;hnen in den Keller
Das brisanteste Modell pr%26auml entierte der Direktor f%26uuml;r Arbeitsmarktpolitik am Bo er IZA-Forschungsi titut zur Zukunft der Arbeit, hilmar Schneider. Er will mit Arbeitslosen-Auktionen Billigl%26ouml;hner an den Ma bringen. Das stellt Schneider sich so vor: dquo;Das Sozialamt schreibt ein Angebot f%26uuml;r 80 arbeitslose Arbeitskr%26auml;fte aus. Da ka jeder bieten, ob Unternehmen oder Privathaushalt. Wer zum Bei iel Leute braucht, die ihm den Keller entr%26uuml;mpeln, gibt an, welchen Stundenlohn er daf%26uuml;r zu zahlen bereit ist. Das h%26ouml;chste Gebot gewi t.%26ldquo;
F%26uuml;r die Arbeitslosen ist unerheblich, welcher Lohn tat auml;chlich gezahlt wird dash; sie erhalten weiter nur ihr Arbeitslosengeld II. Die Erl%26ouml e aus der Versteigerung flie zlig;en der %26ouml;ffentlichen hand zu. M%26ouml;glicherweise ein Weg, die horrenden Ausgaben f%26uuml;r das Alg II zu mindern, das den Bund im vergangenen Jahr 25 Milliarden Euro kostete.
Angriff der Billig-G%26auml;rtner
Auf eine ma ive Ausweitung der Ein-Euro-Jo setzt der Wirtschaftsweise Wolfgang Franz. Das Mitglied des Sachverst%26auml digenrats, der die Bundesregierung in %26ouml;konomischen Fragen ber%26auml;t, will sie auch in Privatunternehmen zula en. Bisher d%26uuml;rfen Ein-Euro-Jo er nur gemei uuml;tzige T%26auml;tigkeiten %26uuml ernehmen, f%26uuml;r die so t kein Geld da w%26auml;re. Dahinter steht die Bef%26uuml;rchtung, da die billigen Arbeitskr%26auml;fte regul%26auml;r Besch%26auml;ftigte verdr%26auml gen k%26ouml ten.
Franz h%26auml;lt diese Sorge f%26uuml;r %26uuml ertrieben. Man solle die Gefahr von Verdr%26auml gungseffekten nicht %26uuml erbetonen, r%26auml;t er. Sollte eine Kommune tat auml;chlich einen G%26auml;rtner entla en, weil ein Euro-Jo er seine Arbeit billiger mache, so entstehe dadurch schlie zlig;lich eine Er arnis. F%26uuml;r die stelle die Gemeinde m%26ouml;glicherweise anderswo jemanden ein. Es d%26uuml;rfte Franz schwer fallen, unter Besch%26auml;ftigten des %26ouml;ffentlichen Die tes viele Anh%26auml ger dieser Sichtweise hinter sich zu scharen
Einwand gegen Aufwand
Als die rot-gr%26uuml e Bundesregierung die Ein-Euro-Jo f%26uuml;r Langzeitarbeitslose im vergangenen Jahr einf%26uuml;hrte, wollte sie sie auf breiter Front ei etzen. Der damalige Wirtschafts- und Arbeitsminister Wolfgang Clement ( D) hielt 600 000 solcher Arbeitsgelegenheiten f%26uuml;r m%26ouml;glich. Im Januar waren es 250 000; die Mikro-Jo sind damit bereits das am meisten genutzte I trument zur Ersatzbesch%26auml;ftigung Arbeitsloser.
Franz pl%26auml;diert auch daf%26uuml;r, ihre Dauer auszuweiten. Zurzeit sind sie auf sechs Monate befristet. Dem Wirtschaftsweisen schwebt eher ein Jahr vor. Und er will die Kosten der Ein-Euro-Jo auf die abw%26auml;lzen, die von ihnen profitieren: dquo;Daf%26uuml;r schlagen wir vor, da die Tr%26auml;ger dieser Arbeitsgelegenheiten diese Mehraufwandsentsch%26auml;digungen zahlen.%26ldquo; Die ein bis zwei Euro Bezahlung pro Stunde, die den Jo ihren Namen gaben, hei zlig;en im uuml;rokratendeutsch dquo;Mehraufwandsentsch%26auml;digung%26ldquo;. Zurzeit kommen sie aus dem hartz-IV-Topf. Auch hier k%26ouml te der Bund also aren, we er die Anregung seines Ratgebers Franz aufgreift
Ein-Euro-Jo ohne einen Euro
Ganz ohne zu auml;tzliche Bezahlung sollen Arbeitslose nach dem Willen von Steffen Roth auskommen, we sie eine gemei uuml;tzige Ersatzbesch%26auml;ftigung a ehmen. Der Gesch%26auml;ftsf%26uuml;hrer des Otto-Wolff-I tituts f%26uuml;r Wirtschaftsforschung versteht seine Idee als Angebot an alle, dquo;die sich fair verhalte ldquo; und f%26uuml;r ihr Alg II eine Gegenleistung erbringen m%26ouml;chten. Daf%26uuml;r sollen weder bei der Wochenarbeitszeit noch bei der Art der T%26auml;tigkeit die Ei chr%26auml kungen gelten, mit denen Ein-Euro-Jo zurzeit noch belegt sind.
Glaube an das Gute im Me chen
Roth will die Teilnehmer dash; anders als Ein-Euro-Jo er dash; weiterhin als Arbeitslose z%26auml;hlen la en und gibt damit einen hinweis darauf, warum die Politik sich f%26uuml;r seinen Vorschlag m%26ouml;glicherweise nicht erw%26auml;rmen wird: dquo;Die Statistik wird nicht gesch%26ouml t.%26ldquo; Au zlig;erdem gibt er freim%26uuml;tig zu: dquo;Es ist einfach ein bi chen naiv, was wir da machen. Wir glauben einfach, da es den einen oder anderen Gutwilligen noch gibt.%26ldquo;
Da hat Peter Clever, Vize-Vorsitzender des Verwaltungsrats der Bundesagentur f%26uuml;r Arbeit (BA), seit der Einf%26uuml;hrung von hartz IV auch andere Erfahrungen gemacht. Er berichtet, da inzwischen Leute die hand aufhalten, die sich fr%26uuml;her beim Sozialamt nicht h%26auml;tten blicken la en. Junge Juristen zum Bei iel h%26auml;tten dquo uuml erhaupt keine Skrupel%26ldquo;, sich im A chlu an das Studium Alg II auszahlen zu la en, nachdem sie sich dquo teuerlich arm gerechnet%26ldquo; h%26auml;tten.
Quelle: http://focus.m .de/h /fol/newsausgabe/...be.htm?id=24938
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< an style="font-size: 12px;">< an style="color: dee ink;">Liebe Gr%26uuml e mausiku an> an>
Antwort :
Das hatten wir schon hier
Schweinerei i es trotzdem!
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Du bist Deutschland,
Du bist Bananenrepublik ...
Antwort :
u , habe ich %26uuml ersehen sorry
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< an style="font-size: 12px;">< an style="color: dee ink;">Liebe Gr%26uuml e mausiku an> an>
Antwort :
Offener Brief an den Focus!!
Meistbietend Arbeitslose zu
versteigern - Was deutschen
Wirtschaftsexperten einf%26auml;llt
Teilnehmer des Internet-Forums "montagsdemo-dortmund.de" haben einen offenen Brief an die Redaktion des Nachrichtenmagazi "Focu quot; verfa t. Der Brief ist eine Antwort auf Vorschl%26auml;ge zur Bek%26auml;mpfung der Arbeitslosigkeit, die offe ar von Direktoren hochsubventionierter Wirtschaftsforschungs- i titute und sogar einem "'Wirtschaftsweise quot;, also Sachverst%26auml digen der Bundesregierung, bei einer Tagung der ha -Martin- Schleyer-Stiftung vorgetragen wurden. Selten sind in den vergangenen Jahrzehnten so zynische und niveaulose auml;tze zum Wert und zur Zukunft me chlicher Arbeit ge%26auml;u zlig;ert worden. I ofern ist der "Focu quot;-Artikel ein Zeitzeugnis - aber sicher eines, das weder unkommentiert noch ohne Wider ruch bleiben darf. Wir ver%26ouml;ffentlichen daher den offenen Brief des Dortmunder Montagsdemo- Forums im Wortlaut.
Offener Brief an ha -J%26uuml;rgen Moritz, dquo;Focu ldquo;-Redakteur
Betreff: Ihr Artikel dquo;Meistbietend Arbeitslose zu versteiger ldquo; im Online-Angebot des dquo;Focu ldquo;
Sehr geehrter herr Moritz,
wir nehmen Bezug auf Ihren oben gena ten Artikel, in dem Sie %26uuml er eine Tagung der ha -Martin-Schleyer-Stiftung zum Thema dquo;Weiterentwicklung von hartz IV%26ldquo; berichten. Da allein dieser Tagungstitel vor dem politisch-%26ouml;konomischen hintergrund dieser Stiftung schlichtweg zynisch ist, %26uuml ergehen Sie kommentarlos. Es ist hinl%26auml glich beka t, da f%26uuml;hrende Vertreter des neoliberalen, m%26ouml;glichst schrankenlosen ( dquo;deregulierte ldquo;) Kapitalismus gebetsm%26uuml;hlenartig sinkende L%26ouml;hne, sinkende Unternehme elastungen und ein A enken oder gar eine A chaffung der Sozialsysteme fordern. Diese Tatsachen sind Ihnen jedoch schei ar nicht wichtig dash; Ihre Leser informieren Sie hier%26uuml er nicht. Stattde en zitieren Sie lieber einige der Tagungsteilnehmer, die in teilweise schamloser, unverhohlener Me chenverachtung eben diese Ziele formulieren. Offe ar waren Ihnen genau diese me chenverachteten Worte wichtig dash; anders ist Ihre Entscheidung journalistisch nicht nachvollziehbar.
We Sie sich nun nachfolgend kritisch mit diesen %26Auml;u zlig;erungen auseinandergesetzt bzw.ihnen hintergr%26uuml de, abweichende Meinungen oder %26Auml;hnliches entgegengesetzt h%26auml;tten, w%26auml;re Ihr Artikel strukturell eventuell noch erkl%26auml;rbar gewesen. Leider bleibt diese kritische Auseinandersetzung jedoch aus. Somit bleiben %26Auml;u zlig;erungen wie die folgenden quasi unkommentiert im Raum stehen und zeigen deutlich, da sie offe ar Ihre eigene Meinung sowie die Meinung des verantwortlichen Chefredakteurs wider iegeln. Wir teilen diese Auffa ungen jedoch ausdr%26uuml;cklich nicht und kommentieren sie daher nachfolgend.
1. dquo;Das Sozialamt schreibt ein Angebot f%26uuml;r 80 arbeitslose Arbeitskr%26auml;fte aus. Da ka jeder bieten, ob Unternehmen oder Privathaushalt. Wer zum Bei iel Leute braucht, die ihm den Keller entr%26uuml;mpeln, gibt an, welchen Stundenlohn er daf%26uuml;r zu zahlen bereitist. Das h%26ouml;chste Gebot gewi t.%26ldquo;
(hilmar Schneider, Direktor f%26uuml;r Arbeitsmarktpolitik am Bo er IZA-Forschungsi titut zur Zukunft der Arbeit, zitiert nach dquo;Focu ldquo;)
Die dquo;Versteigerung von Arbeitskr%26auml;fte ldquo; an sich ist bereits unverei ar mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und i esondere ethisch-moralisch verwerflich. Besonders perfide wird ein solcher Vorschlag aber, we man in Betracht zieht, da es sich dabei um Erwer lose handeln soll, die nach allen bisherigen Erfahrungen mit der dquo;hartz-IV-Reform%26ldquo; offe ichtlich unter Androhung der Leistungsk%26uuml;rzung zur Teilnahme an dieser dquo;Ma zlig ahme%26ldquo; gezwungen werden sollen. Die bisherigen Erfahrungen mit den so gena ten dquo;Ein-Euro-Jo ldquo; zeigen deutlich, da ein solches dquo;I trument%26ldquo; nat%26uuml;rlich nicht der Eingliederung der Erwer losen in den 1. Arbeitsmarkt dienen soll (und ka ), sondern stattde en dauerhaft etabliert werden soll. Damit w%26uuml;rde ein gro zlig;er und gr%26ouml zlig;er werdender Teil der deutschen Bev%26ouml;lkerung grundlegender Rechte beraubt und m%26uuml te zwangsweise jedwede vom dquo;Auftraggeber%26ldquo; eingeforderte Arbeit erledigen dash; ungeachtet der individuellen Qualifikationen, F%26auml;higkeiten, Au ildungen, Neigungen und Intere en dash; und ohne jede Bezahlung, de die dquo;Auktio erl%26ouml e%26ldquo; sollen nicht den Arbeitern, die weiter lediglich ALG II erhalten sollen, sondern der Beh%26ouml;rde zuflie zlig;en. dash; Ein schlimmeres, verachte werteres Me che ild hat es nicht einmal vor 100 Jahren gegeben.
2. dquo isher d%26uuml;rfen Ein-Euro-Jo er nur gemei uuml;tzige T%26auml;tigkeiten %26uuml ernehmen, f%26uuml;r die so t kein Geld da w%26auml;re. Dahinter steht die Bef%26uuml;rchtung, da die billigen Arbeitskr%26auml;f-te regul%26auml;r Besch%26auml;ftigte verdr%26auml gen k%26ouml ten. / Franz h%26auml;lt diese Sorge f%26uuml;r %26uuml ertrieben. Man solle die Gefahr von Verdr%26auml gungseffekten nicht %26uuml erbetonen, r%26auml;t er. Sollte eine Kommune tat auml;chlich einen G%26auml;rtner entla en, weil ein Euro-Jo er seine Arbeit billiger mache, so entstehe dadurch schlie zlig;lich eine Er arnis. F%26uuml;r die stelle die Gemeindem%26ouml;glicherweise anderswo jemanden ein.%26ldquo;
(indirektes Zitat von Wolfgang Franz, Mitglied des Sachverst%26auml digenrats der Bundesregierung, laut dquo;Focu ldquo;)
Auch hier zeigt sich Ihre tendenzi%26ouml e Berichterstattung. Mit keinem Wort weisen Sie darauf hin, da laut SGB II sel tverst%26auml dlich eine ganze Reihe von weiteren Vorau etzungen erf%26uuml;llt sein mu , bevor ein Erwer loser in einen dquo;Ein-Euro-Jo ldquo; gezwungen werden darf. Da herr Franz sel t nicht darauf hingewiesen hat, ist angesichts seines erkl%26auml;rten Zieles nicht verwunderlich dash; genau an diesem Punkt h%26auml;tte ein kritischer Journalist also a etzen m%26uuml en. Das SGB II schlie zlig;t si volle T%26auml;tigkeiten hier ohnehin aus dash; de ein solcher dquo;Ein-Euro-Jo ldquo; mu einerseits dquo;zu auml;tzlich%26ldquo; sein (darf also keine regul%26auml;r zu erbringenden Die te umfa en) und andererseits mu er dquo;erforderlich%26ldquo; sein, um den betreffenden Erwer losen auf den 1. Arbeitsmarkt zu vermitteln. Da diese gesetzlichen Regelungen vielerorts nicht beachtet werden, ist Ihnen wiederum kein Wort wert. Nirgends erw%26auml;hnen Sie die skandal%26ouml en Zust%26auml de, die %26uuml erall im Lande in hi icht auf diese dquo;Ein-Euro-Jo ldquo; herrschen. Es gibt ma igfaltige Berichte dar%26uuml er, die allesamt zu der Erke tnis f%26uuml;hren, da diese Zwangsma zlig ahme nahezu niemandem zu einer regul%26auml;ren Besch%26auml;ftigung verhilft, sondern da sie stattde en regul%26auml;re Arbeit tellen vernichtet, weil viele T%26auml;tigkeiten, die vorher von regul%26auml;r Besch%26auml;ftigten ausge%26uuml t wurden, nun rechtswidrig von dquo;Ein-Euro- Kr%26auml;fte ldquo; zwang esetzt werden. Die Vorschl%26auml;ge des herrn Franz sind ein Schlag i Gesicht aller Me chen, die bislang Auftr%26auml;ge von St%26auml;dten und Kommunen erhalten und auf diese Weise Arbeit l%26auml;tze geschaffen haben. Es gibt bei ielsweise mehr als genug erwer lose handwerker dash; wieso also sollte im Modell des herrn Franz %26uuml erhaupt noch irgendein Auftrag an einen handwerk etrieb vergeben werden? Die katastrophalen Folgen eines solchen Modells liegen auf der hand und sind sch%26auml;rfste abzulehnen und zu verurteilen. Dar%26uuml er hinaus wird auch hier ein Me che ild deutlich, das vielleicht einem feudalistischen herrn des 18. Jahrhunderts zur Ehre gereicht h%26auml;tte dash; nicht aber einem so gena ten dquo;Wirtschaftsweise ldquo;, der f%26uuml;r seine T%26auml;tigkeiten f%26uuml;r die Regierung dieses Staates wahrscheinlich f%26uuml;rstlich entlohnt wird.
3. dquo;Ganz ohne zu auml;tzliche Bezahlung sollen Arbeitslose nach dem Willen von Steffen Roth auskommen, we sie eine gemei uuml;tzige Ersatzbesch%26auml;ftigung a ehmen. Der Gesch%26auml;ftsf%26uuml;hrer des Otto-Wolff-I tituts f%26uuml;r Wirtschaftsforschung versteht seine Idee als Angebot an alle, dquo;die sich fair verhalte ldquo; und f%26uuml;r ihr Alg II eine Gegenleistung erbringen m%26ouml;chten. Daf%26uuml;r sollen weder bei der Wochenarbeitszeit noch bei der Art der T%26auml;tigkeit die Ei chr%26auml kungen gelten, mit denen Ein-Euro-Jo zurzeit noch belegt sind. / Roth will die Teilnehmer dash; anders als Ein-Euro-Jo er dash; weiterhin als Arbeitslose z%26auml;hlen la en und gibt damit einen hinweis darauf, warum die Politik sich f%26uuml;r seinen Vorschlag m%26ouml;glicherweise nicht erw%26auml;rmen wird: quo;Die Statistik wird nicht gesch%26ouml t.%26rsquo; Au zlig;erdem gibt er freim%26uuml;tig zu: quo;Es ist einfach ein bi chen naiv, was wir da machen. Wir glauben einfach, da es den einen oder anderen Gutwilligen nochgibt.%26rsquo ldquo;
(indirektes Zitat von Steffen Roth, Gesch%26auml;ftsf%26uuml;hrer des Otto-Wolff-I tituts f%26uuml;r
Wirtschaftsforschung, laut dquo;Focu ldquo;)
hier wird eine im Grundsatz gar nicht so abwegige Idee von ihrem Urheber gleich wieder durch eine infame und durch nichts bewiesene Behauptung sel t verworfen. Eine Formulierung wie dquo;Wir glauben einfach, da es den einen oder anderen Gutwilligen noch gibt.%26ldquo; impliziert, da es nach A icht des herrn Roth dquo;ma enhaft Betr%26uuml;ger%26ldquo; geben mu , die sich die dquo uuml igen Sozialleistunge ldquo; auf niedertr%26auml;chtige Weise und v%26ouml;llig zu Unrecht dquo;erschleiche ldquo;. Eine solche Formulierung ist angesichts der tat auml;chlichen Lage auf dem Arbeitsmarkt eine bodenlose Unverfrorenheit, die zudem v%26ouml;llig aus der Luft gegriffen und nicht zuletzt beleidigend ist.
Der dquo;Vorschlag%26ldquo; des herrn Roth, den er sel t offe ar nicht er t nimmt, entpu t sich also als ein blo zlig;es I trument, das der erneuten generellen Diffamierung Erwer loser dient, um all diese Me chen als dquo;gr%26ouml zlig;tenteils Betr%26uuml;ger und Faulenzer%26ldquo; darzustellen. Er setzt damit die von Wolfgang Clement bego ene dquo arasiten-Kampagne%26ldquo; fort, die zum Ziel hat, die Opfer der stetig fortschreitenden Arbeit latzvernichtung in Deutschland zu T%26auml;tern und sie gleichzeitig f%26uuml;r ihre Arbeitslosigkeit sel t verantwortlich zu machen. dash; Doch Ihnen, herr Moritz, reicht das noch nicht dash; de Sie f%26uuml;gen dieser Frechheit sogar noch ein Zitat hinzu, von de en Urheber aber nicht ersichtlich ist, ob es sich nun um einen Teilnehmer jener Tagung oder ein willk%26uuml;rlich von Ihnen benutztes Zitat, dasaus einem ganz anderen Zusammenhang stammt, handelt:
4. dquo;[Peter Clever] berichtet, da inzwischen Leute die hand aufhalten, die sich fr%26uuml;her beim Sozialamt nicht h%26auml;tten blicken la en. Junge Juristen zum Bei iel h%26auml;tten quo uuml erhaupt keine Skrupel%26rsquo;, sich im A chlu an das Studium Alg II auszahlen zu la en,nachdem sie sich quo teuerlich arm gerechnet%26rsquo; h%26auml;tten.%26ldquo;
(indirektes Zitat von Peter Clever, Vize-Vorsitzender des Verwaltungsrats der Bundesagentur f%26uuml;r Arbeit, laut dquo;Focu ldquo;)
Ihre Wortwahl, herr Moritz, legt nahe, da die Formulierung dquo;die hand aufhalte ldquo; von herrn Clever stammt. Ob dies wirklich so ist, k%26ouml en wir nicht feststellen dash; in jedem Falle aber sollte sowohl herrn Clever, als auch Ihnen klar sein, da es bei der dquo;Grundsicherung f%26uuml;r Arbeit uche%26ldquo; nicht ums dquo ettel ldquo; geht. In der Regel haben die Empf%26auml ger des ALG II vorher Beitr%26auml;ge in die so gena te (und letztlich dank dquo;hartz IV%26ldquo; nicht mehr existente) dquo;Arbeitslosenversicherung%26ldquo; eingezahlt. So wie Sie Ihre Beitr%26auml;ge in die Krankenversicherung einzahlen und deshalb zu Recht darauf bestehen, da im Krankheitsfalle die Behandlungskosten von Ihrer Versicherung %26uuml ernommen werden, so darf auch ein Me ch, der seine Arbeit verliert, zu Recht davon ausgehen, da die Arbeitslosenversicherung ihm hilft. Zudem leben wir (zumindest noch) in einem Sozialstaat, der dem Solidarit%26auml;t rinzip folgt.
Es mag Ihnen u eka t (geworden) sein, aber das Wort dquo olidarit%26auml;t%26ldquo; meint in diesem Zusammenhang, da die Me chen, die Arbeit und/oder Kapital haben, ebe o wie der Staat einen Teil des Geldes f%26uuml;r die Me chen abgeben, die ihr Leben eige t%26auml dig nicht mehr finanzieren k%26ouml en, weil es nicht mehr ge uuml;gend Arbeit l%26auml;tze f%26uuml;r alle gibt. Da die aktuelle neoliberale Politik im Schulterschlu mit der Wirtschaft dieses Prinzip a chaffen will bzw. im Begriff ist, dies zu tun, steht auf einem anderen Blatt. Festzuhalten ist jedenfalls, da es infam und heuchlerisch ist, bei der Ina ruchnahme einer gesetzlich geregelten Versicherungsleistung einzig bei Erwer losen eine Formulierung wie dquo;die
hand aufhalte ldquo; zu benutzen.
We ein Jurist nach seinem Studium einen gesetzlichen A ruch auf diese Leistungen hat, da hat er diese Leistungen zu Recht auch zu bekommen. Die dquo teuerlichen Armrechnunge ldquo;, die es gewi auch gibt, sind aber kein Problem der Erwer losen und damit ein v%26ouml;llig untypisches und ungeeignetes Bei iel f%26uuml;r dquo;hartz IV%26ldquo; dash; aber zur Verfolgung der Intere en einer generellen Diffamierung all dieser hilf ed%26uuml;rftigen Me chen mag in Ihren oder herrn Clevers Augen auch jedes noch so hane uuml;chene Einzelbei iel gut genug sein.
Ihr Artikel, herr Moritz, ist ein Schlag i Gesicht von etwa 8 Millionen Me chen in diesem Land. Die wirklichen dquo Uuml elt%26auml;ter%26ldquo; sind zwar namentlich bena t dash; aber unter anderem durch Ihre handwerklich u aubere und tendenzi%26ouml e Berichterstattung werden diese Unversch%26auml;mtheiten erst publik gemacht. Sel tverst%26auml dlich wi en Sie um Ihre Verantwortung als Redakteur eines gro zlig;en Nachrichtenmagazi dash; und eben deshalb mu Ihnen unterstellt werden, da Sie nicht aus Nachl%26auml igkeit, sondern in voller A icht einen solchen me chenverachtenden, an den Tatsachen v%26ouml;llig vorbei gehenden Text verfa t haben, der einzig neoliberale Ziele verfolgt.
Da all die von Ihnen in Ihrem Artikel vorgestellten dquo;Vorschl%26auml;ge%26ldquo; mit den jetzigen gesetzlichen Regelungen (sowohl des Grundgesetzes, als auch des SGB II und teilweise anderer Gesetze) nicht in Einklang zu bringen sind, ist davon auszugehen, da eines dieser neoliberalen Ziele die v%26ouml;llige Umstrukturierung bzw. A chaffung des heutigen Solidarit%26auml;t rinzi und des Sozialstaates ist.
Einer solchen A icht stellen wir u mit aller Kraft entgegen, de all die seit Jahrzehnten (teilweise seit Jahrhunderten) so hart erk%26auml;mpften sozialen Errunge chaften, die u er aller Wohlstand und u ere Zivilisation und Kultur begr%26uuml det und ausgemacht haben, d%26uuml;rfen keinesfalls der niederen Profitgier einer Minderheit geopfert werden. Die Politik ebe o wie die ei tmals kritischen Medien m%26uuml en endlich wieder zum dquo;Anwalt des Volke ldquo; werden, a tatt es zu diffamieren, und sie d%26uuml;rfen nicht l%26auml ger verschiedene gesellschaftliche Gru en gegeneinander au ielen und einzig die Intere en der Kapitaleigner vertreten. Erwer lose im Deutschland des Jahres 2006 sind
- zum allergr%26ouml zlig;ten Teil nicht an ihrer Situation sel t schuld!
-
- keine dquo ettler%26ldquo;, die Almosen erbitten!
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- Versicherte, die eine zugesicherte und oftmals langj%26auml;hrig eigenfinanzierte Leistung bea ruchen!
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- nach wie vor Me chen, die dieselben Rechte und Pflichten wie alle anderen haben m%26uuml ten (aber nicht mehr haben)!
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- in demselben Umfang Betr%26uuml;ger und Schmarotzer, wie es Unternehmer, Arbeitnehmer, Beamte, Politiker, Journalisten und alle anderen auch sind!
- Ziel eines ma iven Angriffs von neoliberaler Politik und ihren Medien, die eine umfa ende A chaffung des Sozialsystems und damit einen R%26uuml;ckfall u eres gesamten Landes in pr%26auml oziale Zeiten forcieren!
- - ein Bei iel daf%26uuml;r, was allen Arbeitnehmern und Rentnern nach neoliberaler Vorstellung in Zukunft bl%26uuml;hen soll!
Wer damit einverstanden ist, mag den dquo;Vorschl%26auml;ge ldquo; der herren Roth, Franz und Schneider und Ihrer Berichterstattung, herr Moritz, folgen dash; wer aber Bedenken hat, mu ein entschiedenes und klares dquo ein!%26ldquo; formulieren und nachhaltig zum Ausdruck bringen.
Genau dies tun wir mit diesem offenen Brief.
www.montagsdemo-dortmund.de
Unterzeichner :
Martin Pausch, Gabriele Diehl, Christel Jungbluth, Michaela Lorenz, Bernd Birk, Christian Kirsten, Cornelia Graff, Christian Deutschman, Susa Kni ing, Daniel Kni ing, heike Kochar,
Quelle
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< an style="font-size: 12px;">< an style="color: dee ink;">Liebe Gr%26uuml e mausiku an> an>
Antwort :
ha -Martin Schleyer (* 1. Mai 1915 in Offe urg; %26dagger; 18. Oktober 1977 bei Mulhouse (M%26uuml;lhausen), Frankreich) war ein deutscher Manager und Wirtschaftsfunktio auml;r. Durch seine nationalsozialistische Vergangenheit und seine Rolle als Arbeitgeberpr%26auml ident war er in besonderem Ma zlig;e der Kritik durch die 68er-Bewegung ausgesetzt. Seine Entf%26uuml;hrung und hinrichtung durch die Kampforganisation Rote Armee Fraktion w%26auml;hrend des so gena ten Deutschen her tes waren der h%26ouml;hepunkt einer der schwersten Krisen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.
ha -Martin Schleyer - Stiftung
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Ein-Euro-Scho en statt Ein-Euro-Jo en!
Antwort :
Auf die auml;chste 68er Bewegung zu warten i mir etwas zu lang
06er Bewegung? mmmh h%26ouml;rt sich ein wenig nach James Bond an, egal hauptsache 6 mm
MfG
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von A trampler am 19.02.2006 < an cla ="time">00:57. an>
Antwort :
Also ein-Euro Jo f%26uuml;r die Privatwirtschaft?
Ich glaub mich knutscht ein Elch! Solltren die das tat auml;chlich machen ist eine Abmahnung wegen Versto zlig; gegen das UWG f%26auml;llig. Das Macht auml;mlich Kleinunternehmer und Sel tst%26auml dige tot!
l. EDV - Unterricht we da 1 Euro-Jober kommen ka kein Unternehmen mehr mithalten!
Oder das Paderborner Bei iel wo der uuml;rgermeister meinte auftr%26auml;ge unter 1000 Euro intere ieren keine Firma!
Da 500 Euro mal 10 auch 5000 sind ko te er sich net vorstellen.
Ich will hier keine Lanze f%26uuml;r Au euter brechen. Aber f%26uuml;r all diejenigen, die keine Festa tellung mehr bekommen und versuchen in dem sie Ihre Arbeitsleistung direkt verkaufen, um dem Staat weniger auf der Tasche ztu liegen.